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Die Geschichte des Mettigel

Dienstag, 9. Juni 2009 von Mettigel

Restaurant-Tester

Als Mettigel bezeichnet man ein Stück Mett, das heisst gehacktes Schweinefleisch ohne Zugabe von Speck, dass gut gewürzt und zu einer igelförmigen Kugel geformt wird. Um dem kleinen Gesellen einen besonderen Erkennungswert zu verleihen, wird der “Rücken” des putzigen Leckerbissens mit ausreichend Zwiebelstiften bestückt, die dann sowohl als Stacheln dienen, als auch für einen geschmacklichen Zusatz sorgen.
Für die beiden kleinen Knopfaugen und die Stupsnase des Mettigels werden meist schwarze Pfefferkörner verwendet, wobei hier alternativ auch Oliven verarbeitet werden können, da diese ein besseres Geschmackserlebnis bieten.
Seinen Ursprung fand der Mettigel auf den Buffets im Ruhrpott, von wo aus er sich schnell verbreitete. Seinen Höhepunkt erlebte das possierliche Tierchen in den siebziger Jahren.
Mittlerweile ist er sicherlich in ganz Deutschland bekannt, da dies einfach eine nette Möglichkeit ist, den beliebten Brotaufstrich Mett auf eine appettitliche und geschmacklich vorzügliche Art zu servieren. Egal ob auf einer Geburtstags-, Weihnachts- oder Betriebsfeier, auf etwas Kresse oder einem Meer von Gurkenscheiben und Zwiebeln gebettet, wird der kleine Mettigel garantiert auf jeder Party zum Hingucker.

Egal ob für jeden Gast ein eigener Mettigel vorhanden sein soll oder man ein großes Metttierchen zubereiten möchte, mit dieser besonderen Art der Darreichungsform landet man sicherlich immer einen Treffer.

Weiter lesen: Und so macht man einen Mettigel!

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3 Kommentare zu diesem Post

  1. Mett schreibt:

    Wirklich nett gemacht – und mehr als lecker!

    Beste Grüsse, Mett

  2. Chefkoch Andy schreibt:

    Das der Ursprung im Ruhrpott liegt, wußte ich auch noch nicht. Aber passt! LG Andy

  3. Hackeline schreibt:

    Bei uns wird kein Igel gemacht sondern ein Schwein. (Es ist ja auch aus Schweinefleisch.) Mit einem Rüssel, mit Augen und Nasenlöcher aus Pfefferkörnern oder Gewürznelken, mit Ohren und Maul aus Gurke oder Wurst und mit einem Ringelschwanz aus Zwiebeln (mit ‘nem Kleks Senf drunter). Das Ganze kommmt in ein Bett aus Petersilie.
    Sieht immer ganz lustig aus. Besonders wenn das Schwein geschlchtet wird.
    Hackeline

7 Trackbacks für diesen Post


  1. Lebensmittel aus Tieren vs. Tiere aus Lebensmitteln?- Mettsalat.de - Fleisch ist mein Salat schreibt:

    [...] auch: Die Geschichte des Mettigel « Gleichberechtigung Die zehn Grillregeln [...]

  2. Wie macht man eigentlich einen Mettigel?- Mettsalat.de - Fleisch ist mein Salat schreibt:

    [...] Die Geschichte des Mettigel « Drunk Chicken / Beer Can Chicken Verlorenes Filmmaterial » [...]

  3. Käseplatte . . . . . Alles Käse oder was ? » Blog Archive » Der bayerische Obazda, eine lokale Käsespezialität schreibt:

    [...] unterwegs und bin hier auf eine lokale Käsespezialität gestoßen, die neben einem Mettigel sehr gut auf jedes Käse-Buffet passt: Der bayerische Obazda. Der Obazda (oder Obatzter) [...]

  4. Koreanisches Barbecue (Korean BBQ) | Mettsalat - Fleisch ist mein Salat … schreibt:

    [...] koreanische Mettigel sieht dem deutschen Verwandten erst mal sehr Ähnlich, lediglich das Auge ist groß und [...]

  5. Candlelight Dinner zum Valentinstag | Von Entrecote und Rumpsteak bis zum Schweinefilet schreibt:

    [...] erste Intuition war eigentlich, zum Valentinstag einen kleinen Mettigel zu bauen. Leider führt das beschenken mit rohem Fleisch bei der weiblichen Bevölkerung [...]

  6. Vom Aussterben bedroht: Das Mettschwein | Von Entrecote und Rumpsteak bis zum Schweinefilet schreibt:

    [...] bin heute im Internet über das Bild der einer seltenen Spezies – einem nahen Verwandten des Mettigel – gestoßen. Auf dem Farmers Market in Los Angeles wurde 2007 ein Rudel Mettschweine gesichtet. [...]

  7. Partyrezepte -Seite 2 - Kaffee-Netz - Die Community rund ums Thema Kaffee schreibt:

    [...] Partyrezepte coole 70ger partyrezepte ? Die Geschichte des Mettigel | Von Entrecote und Rumpsteak bis zum Schweinefilet vielschbass! __________________ Gaggia Classic – Ascaso i [...]

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