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Das Soja Burger Experiment

Dienstag, 30. Dezember 2008 von airportibo

Fleischlos

Wir hatten bereits zahlreiche Burgerbeiträge in der Vergangenheit: Burgerpresse, Burger Selber Machen, Die Besten Burger in Berlin… Aber eines gab es bis jetzt noch nie! Den Soja Burger!

Ich weiß, das hört sich jetzt krass an und viele Freunde haben mir von diesem Experiment abgeraten. Doch ich werde es durchziehen und selbst einen Soja Burger braten! An der Kühltheke im Supermarkt fällt mein Blick auf einen Karton in der Größe einer DVD-Hülle. In großen Buchstaben lese ich: Berief Soja Fit – 2 Burger – 0% Cholesterin und Laktose – ohne Fleisch. Mir wird mulmig. Aber wenn schon, denn schon: Also packe ich gleich noch den Schmelzkäse von “Du darfst” dazu – nur 12 % Fett.

Das Experiment: Soja Burger und Low-Fat Käse

Das Experiment: Soja Burger und Low-Fat Käse

Die Zubereitung ist sehr einfach und geht schnell: Soja-Burger in die Pfanne legen und von beiden seiten 3 Minuten braten.

Soja Burger PaddieSoja Burger Pfanne

Dann noch zwischen zwei Brötchenhälften gelegt, begleitet mit dem Käse, Salat, Ketschup, Senf, Zwiebeln… fertig

Der Soja Burger schmeckt besser als er aussieht.

Der Soja Burger schmeckt besser als er aussieht.

Ich beiße in den fleischlosen Soja-Burger und erwarte eigentlich, dass mir der erste Bissen im Halse stecken bleibt. Doch dann die Überraschung, der fleischlose Zwilling des Super-Burger schmeckt erstaunlich gut. Es hat geschmacklich zwar nichts mit einem Burger zu tun, und schmeckt eher nach einem Getreidebrätling, doch trotzdem würde ich sagen “Man kann’s essen

Fazit: Experiment überlebt!

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14 Kommentare zu diesem Post

  1. Ludger schreibt:

    …wie geht es Dir heute Morgen?

  2. airportibo schreibt:

    Haha, danke der Nachfrage, bis jetzt erkenne ich noch keine Spätfolgen. Zur Sicherheit warten aber schon 3,5 Kilo Roastbeef im Kühlschrank :-)

  3. Col Pain schreibt:

    Er hat gesündigt!
    Da der Sünder bisher (hoffentlich) noch nicht vegan in Erscheinung getreten ist, sind mindestens 3 Stunden Sozialarbeit (Organisieren einer Grillparty) als Strafe tat- und schuldangemessen. Ich hoffe, daß hohe Gericht möge diesem Antrag folgen. ;-)

    Spaß beiseite. Die Dinger sollen wirklich geschmeckt haben? Ich probiere ja wirklich viel aus, aber so etwas kommt mir nicht auf den Grill. Irgendwie erinnern mich die Dinge an die Panzerplatten aus den EPAs beim Bund…
    Hast du das Roastbeef schon als Gegenmittel gebraucht?

  4. airportibo schreibt:

    Grillparty? Kein Problem! Die Sozialarbeit nehem ich auf mich. Und was soll ich sagen, die Dinger haben nicht schlecht geschmeckt aber natürlich auch nicht richtig gut. Man kann’s essen, muss aber nicht. Ich würde sie auf jeden Fall den gebratenen Hühnerfüßen vorziehen…

  5. Mettigel schreibt:

    Asche über Dein Haupt… :)
    Aber nun gut, als guter Journalist muss man sich natürlich auch mal den weniger positiven Seiten des Lebens widmen. Allerdings habe ich ein wenig Angst, dass wir zukünftig unter Soja bei der Google-Suche gefunden werden.

  6. airportibo schreibt:

    Zumindest für “Soja Burger” sind wir schon auf Platz 5 :-)
    http://www.google.de/search?num=100&hl=de&q=soja+burger&btnG=Suche&meta=

  7. crosshiller schreibt:

    Ich als alter Vegetarier kann nur zu Fleischeratz auf Weizeneiweißbasis raten. Deutlich besser im Biss als Sojaprodukte.

    Normal mag ich diese Ersatzstoffe aber nicht wirklich, nur wenn schon dann am liebsten aus Gluten/Weizeneiweiß.

  8. Bordeaux freundin schreibt:

    also ich mag dieser ersatzprodukte überhaupt nicht, das schmekct alles nur nach gummisohle….

  9. dei muada schreibt:

    hey ihr! informierts euch mal was ihr hier macht [...] , und was ihr euch eigtl für Essen verzehrt, ihr nicht-Vegetarier! euer essen frisst den kindern aus afrika das essen weg!
    und gesund ist das für euch sowieso nicht , wenn man viel fleisch isst , heißt das man isst weniger pflanzliche produkte, die wichtig für die geundheit sind!
    außerdem wird man von fleisch sowieso nur fett,

    denkt mal nach ihr vollschlanken metzger ;-)

    Anmerkung der Red.: Wir mussten leider ein paar Passagen umformulieren, da die Fäkal-Sprache nicht dem Niveau dieses Blogs entsprach.

  10. Hans schreibt:

    habe auch mal sowas probiert, da schwager vegetarier ist, und mir sagte das nicht zu;

  11. mike schreibt:

    Ich persönlich neige auch lieber zum gewachsenen Steak, aber bei Kochabenden mit Freunden erfülle ich auch vegetarische Wünsche.
    Jedem das Seine. In diesem Sinne Guten Appetit

  12. Wein-Freund schreibt:

    Experimentierte auch schon mit Getreidebratlingen, finde hier die optimale Mischung nicht – hatte in der Schweiz mal etwas leckeres beim Migros gekauft.

    Sojabratling kannte ich noch net, deshalb danke für den Tipp!

  13. Ulf schreibt:

    @ Airportibo: Sehr mutig sich auf dieses Experiment einzulassen und das dann auch noch hier zuzugeben! Aber einer musste es tun… hoffe die Spätfolgen sind ausgeblieben!

    @ dei mudda:
    1. Mein Essen scheißt auf dein Essen.
    2. Fleisch soll fett machen? Son Unfug… Gewichtszunahme resultiert aus einem Kalorienüberschuss in deiner Nahrungsaufnahme. Iss mal ein bisschen davon, dann sorgt das Protein vielleicht dafür, dass deine Synapsen mal wieder was sinnvolles hervorbringen.

    Meat On!

    Ulf

  14. Torsten schreibt:

    Muss man wirklich alles ausprobieren?
    Wobei ich persönlich gerne mal den Teig von Getreidebratlingen mit Hackfleisch zu Bouletten mische. Das Gebratene schmeckt dann höllisch gut – immerhin sind dann ja auch Burger und Brot zu Einem verschmolzen ;-)

2 Trackbacks für diesen Post


  1. Heute ist internationaler Tag zur Abschaffung von Fleisch | Von Entrecote und Rumpsteak bis zum Schweinefilet schreibt:

    [...] das mal früher gewusst, dann hätte ich zur Feier des Tages statt dem Big Rösti einen Soja Burger [...]

  2. Wir suchen einen Vegetarier | Von Entrecote und Rumpsteak bis zum Schweinefilet schreibt:

    [...] eine Kategorie “Fleischlos“, es stellt sich aber heraus, dass wir hier abgesehen von gewagten Selbstexperimenten nicht so recht gute Artikel geschrieben [...]

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