Essen Extrem Teil 1 – Stinky Tofu
Sonntag, 9. November 2008 von airportibo
Es ist ja bekannt, dass die ein oder andere chinesische Spezialität für uns Europäer etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Night Market in Taipeh bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit einen Überblick über die lokale “Fast Food Küche” zu bekommen.
Als wir den Night Market betraten dachte ich zuerst, ein Abwasserkanal sei vielleicht übergelaufen, denn es Lag ein leichter Geruch von Klärgrube in der Luft. Der Geruch wurde jedoch immer stärker, je weiter wir die Straße entlang gingen, bis wir vor einem Stand ankamen, an dem der Gestank so stark war, dass ich mich schon etwas zusammenreißen musste, um meinen Brechreiz zu unterdrücken.
Das Stinky Tofu ist der inoffizelle taiwanesische National-Snack und ist fermentiertes Tofu, das bis zu mehreren Monaten in verschiedenen Geschmacksrichtungen eingelegt wird. Der Geruch ist so stark, dass es sogar schun zu Zwischenfällen im Flugverkehr gekommen ist. Es schmeckt angeblich umso besser je stärker es riecht. Dem Geruch nach zu urteilen muss es an diesem Stand das leckerste Stinky Tofu der Welt geben! Aber was will man erwarten… ist ja kein Fleisch drin :-)
Tags: Fleischlos, Taiwan, Tofu

Folge uns auf Twitter...
Dienstag, 18. November 2008 um 18:42
Liebe Freunde der Fermetation,
ähnlich gings mir mal in Thailand, ein Geruch am Strand zum K… !
wurden da nicht Fischabfälle zur herrlichen Fischsosse fermentiert ??
Donnerstag, 9. April 2009 um 21:36
ha!! und dann nicht einmal probiert? mich hätte schon mal interresiert wie das zeug so schmeckt :-)
Freitag, 17. Juli 2009 um 10:30
Stinky Tofu ist NICHT vegetarisch. Es werden zur Fermentierung Milch, Fleisch und Fischreste benutzt. Daher auch der Geruch der Verwesung.
“Wide regional and individual variations exist in manufacture and preparation. Most typically, it consists of tofu which has been marinated in a brine made from fermented milk, vegetables, and meat for as long as several months. The brine can also include dried shrimp, amaranth greens, mustard greens, bamboo shoots, and Chinese herbs.”