Video – Rumpsteak richtig zubereiten
Donnerstag, 25. Dezember 2008 von airportibo
Aufgrund der großen Nachfrage haben wir ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für unsere Leser. Das Video zu unserem Beitrag “Rumpsteak richtig zubereiten“, neu abgedreht und ganz weihnachtlich! Auch diesmal hatten wir natürlich unseren Fleischzartmacher im Einsatz.
Oder doch lieber ein Entrecote?
Tags: Fleisch, Rindfleisch, Rumpsteak, Steak, video
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Donnerstag, 25. Dezember 2008 um 18:42
Muss man dazu eigentlich auch so ein Kostüm tragen? Oder geht es auch ohne?
Donnerstag, 25. Dezember 2008 um 18:57
Ein perfektes Rumpsteak kann man natürlich NUR im Cowboy-Weihnachtsmann-Kostüm braten! Ist doch klar!
Freitag, 26. Dezember 2008 um 03:18
Ich habe mal gelernt, dass das Fleisch nicht verletzt werden sollte. Jetzt zeigst Du hier aber, wie Du das Fleisch geradezu durchlöcherst. Verliert es dabei nicht an Saft?
Freitag, 26. Dezember 2008 um 08:32
Die Theorie ist, dass durch das “Durchlöchern” die Eiweiss-Stränge zertrennt werden, die das Fleisch durchziehen. Diese Stränge würden sich normalerweise beim Braten zusammenziehen und die Flüssigkeit wie bei einem Schwamm aus dem Fleisch drücken. Meine Interpretation wäre also: ein Mal mit der Gabel ins Fleisch stechen ist schlecht, denn dann hatt man die Löcher UND den Schwammeffekt. Mit dem Steaker ist o.k., da dadurch der Schwammeffekt verhindert wird.
Bei mir war das Fleisch auf jeden Fall immer sehr saftig!
Samstag, 27. Dezember 2008 um 01:17
… hm, hört sich auf jeden Fall gut an. So könnte vielleicht auch ich mal ein gutes Rumpsteak hinbekommen. Bisher hat es eigentlich nur bei 1 von 3 wirklich geschmeckt. Ich mag es nicht, wenn das Fleisch so zäh ist…
Sag mal, warum verkauft ihr eigentlich nicht die ganzen coolen Gadgets, die ihr hier immer vorstellt. Dann würd ich direkt mal ne Sammelbestellung machen. Mich interessiert auch diese Burgerpresse oder besonders der Drunken-Chicken-Halter… Genial!
Samstag, 27. Dezember 2008 um 11:27
@Olaf: Wenn das Fleisch zäh wird, solltest Du entweder den Metzger wechseln oder das Fleisch früher aus der Pfanne nehmen :-)
Selber Gadgets zu verkaufen, daran hatten wir noch nicht gedacht, aber vielleicht wäre das tatsächlich mal eine Idee! Bis dahin kann ich Dich nur auf eBay verweisen. Dort haben wir bis jetzt alle Gadgets ersteigert. Da gibt’s übrigens auch gutes Fleisch zu kaufen…
Samstag, 27. Dezember 2008 um 15:42
Habt ihr schon mal getestet Fleisch online zu kaufen? Wie soll das den frisch funktionieren? Man weiss doch gar nicht was man da bekommt?!
Sonntag, 28. Dezember 2008 um 01:21
Ich selbst noch nicht, aber ich habe schon ein paar Erfahrungsberichte gelesen. Das Fleisch wird in Trockeneis gepackt und dann über Nacht verschickt. Man sollte halt nur sicher gehen, dass man vor Ort ist, wenn das Päckchen ankommt. Ansonsten kein Problem…
Dienstag, 23. Juni 2009 um 10:28
Meine Kochkünste hlten sich in Grenzen, aber ich würde ein Messer nicht über einem Gericht schärfen, da kleine Metallpartikel abgetragen werden, die ich nicht unbedingt verzehren möchte. Ansonsten sehr interessant was du so zeigst..
Mittwoch, 24. Juni 2009 um 08:13
Ach… dann war das nach dem Esse doch kein Zahnfleischbluten…. ;-)
Aber Spaß beiseite, da hast Du natürlich vollkommen Recht!
Sonntag, 25. Oktober 2009 um 23:05
Hm das mit dem Steaker kann ich noch nachvollziehn, nachdem ich die Kommentare gelesen hatte ;D
Aber man sollte doch das Steak NICHT würzen bevor man es dann in die Pfanne haut oder hab ich da was falsch verstanden ??
Donnerstag, 5. November 2009 um 23:14
Hallo Entrecote,
richtig – das Fleisch sollte man nach dem Braten würzen. Salz entzieht dem Fleisch den Saft und Pfeffer verbrennt schnell in der heißen Pfanne. Lass es Dir schmecken!
Mettigel
Montag, 8. März 2010 um 18:14
Kompllet falsch! Nicht vorher Pfeffern ( der verbrennt) und auf garkeinen Fall Durchlöchern! So eine schlechte Anleitung habe ich selten gesehen! Außerdem ist dein Rumpsteak zu Dünn man sollte schon mindestens 3 cm haben sonst wird es zu schnell Durch!
Sonntag, 21. März 2010 um 21:33
Hallo liebe Leser!
Es ist schon Wahnsinn, wie viele verschiedene Herangehensweisen verschiedene Menschen vorschlagen. – Es erinnert mich an so genannte Italienische Gourmet-Köche (ujnd nebenbei: jeder Italiener hält sich für einen), die natürlich alle ganz genau wissen, wie man die BESTE Pizza, Pasta, etc. zubereitet. Fazit: Es gibt von jedem Koch das individuell “Beste”.
Im Grunde sollte jeder Steakfreund mal verschiedene Ansätze testen und gemäß seines Geschmacks die entsprechende Methode auserkoren.
Ich persönlich reibe das etwa 3cm dicke Fleisch mit grobem Meersalz ein und lasse es etwa 10 bis 15 minuten einwirken. An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Ich sehe kein Problem darin, wenn die oberste Fleischschicht den Salzgeschmack annimmt. Eine uralt bewährte Technick. Aber eines ist jedoch klar und chemisch gesehen nicht “wegzuprofessionalisieren”. Pfeffer verbrennt! Gerade bei scharfem Anbraten. Das heißt, von dem Geschmack des Pfeffers bleibt nichts übrig oder hat schonmal jemand bei einem mit vor dem Braten bestreutem Steak anschließend Pfeffer geschmeckt? Wenn ja, bitte schreibt es. Es ist vermutlich mehr ein Placeboeffekt.
Ansonsten: Scharf anbraten, damit sich Laienhaft ausgedrück die löchrigen Eiweißketten der Oberflächen verschließen und keinen kostbaren Bratensaft (durch die Hitze flüssig gewordenes Fett im Fleisch = Geschmacksträger) mehr durchlassen. Am besten lässt man die Mitte des Steaks noch etwas rosa, um die Mineralien im Fleisch noch in möglichst ursprünglicher Form aufnehmen zu können. Rinder haben die Fähigkeit, Grass zu verdauen, Menschen schaffen das nicht. Wir können an die Mineralien aber durch leckere Steaks herankommen. Also guten Appettit!
P.s.: Der kurze Aufenthalt im Ofen bei 60°C bis 90°C entspannt das Fleisch, ähnlich wie das erneute Anwärmen von einem frisch geschmiedeten Messer. Das führt zu einer besoderen Zärte.
Sonntag, 21. März 2010 um 19:52
Vielen Dank für den Kommentar. Ich gebe Dir vollkommen recht. Zu meiner Verteidigung mit dem Pfeffer möchte ich sagen, dass das Video jetzt schon etwas älter ist. Heute würde ich das sicher anders machen. Es wird wohl Zeit einen "re-shoot" zu drehen :-)
Samstag, 6. November 2010 um 19:06
was mich relativ nervt, ist, dass in der beschreibung wie man ein rumpsteak am besten hinbekommn steht, man solle den pfeffer auf keinen fall vorher dran machen, da der so oder so nur verschmort. aber ansonsten sehr hilfreich
Montag, 8. November 2010 um 22:12
Hallo dizzle, brizzle den shizzle – toller Name :).
Vielen Dank für Dein Feedback. Na, mit dem Pfeffer kann man halten wie man will. Eigentlich funktioniert’s sogar sehr gut wenn man ihn vorher dran tut. Haste mal beides ausprobiert?
Mettigel
Sonntag, 21. November 2010 um 21:52
Also in diesem Video wird fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, bis auf die grundsätzliche Idee mit dem Backofen…
1. Fleisch nicht beschädigen
2. richtig war: einschneiden der Fettschicht
3. scharf (heiß) anbraten und zwar in Öl und nicht in Butter oder sonstwas
4. Fleisch salzen und pfeffern und auf den Rost (und nicht mit Teller oder gar Alufolie oder aufm Backblech) legen, die Temperatur und Zeit war allerdings richtig. Wenn man es allerdings auf einen Teller legt, hätte man es auch gleich weiterbraten können. Ich glaube nicht, das es so medium wird und nicht zäh. Da kann man sich den Fleischzartmacher sparen. Der bewirkt mit Sicherheit genau das Gegenteil, nämlich das der Saft beim Braten verloren geht.
Isch habe fertig.
Für alle die wissen wollen, wie es richtig geht, guckt euch mal die Küchenschlacht an (Wiederholen Samstag, für alle die tagsüber arbeiten), da kommt das alle naselang vor und auch viele andere Sachen.
Mittwoch, 8. Dezember 2010 um 14:33
wie kann man das schöne stück fleisch nur so misshandeln!!!
Sonntag, 19. Dezember 2010 um 14:29
Oje, nicht salzen und pfeffern vor dem Braten !! Die Pfanne OHNE Fett heiß werden lassen, dann das Fett und gleich das Fleisch rein.
Naja und der Fleischzartmacher …. ne, lieber nicht.
Gruß
PS: Heute gibt es Rumpstaeck bei uns.
Freitag, 31. Dezember 2010 um 15:55
Diese Bratanleitung ist doch wohl ein Witz!
Fleisch wird nie und nimmer(bei Rumpsteak) mit Fleischzartmacher
durchgepiekst, geschweige denn vor dem anbraten gewürzt.
Freitag, 17. Juni 2011 um 18:34
Wenn ich das sehe tut mir der Magen weh!
Also Steak vorher nie Pfeffern, warum? Ganz einfach, der Pfeffer verkohlt nur und sondert Bitterstoffe ab..
dann Butterschmalz und Rindersteak??
Bitte nehmt Öl, Kokos oder auch Geschmacksneutrales.. aber Butterschmalz?
Dann kauft euch nen Schnitzel ist billiger^^