Schlagwort: Snack

  • Club Sandwich mit Bacon

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    Auf der Suche nach neuen Themen habe ich meine Fotosammlung durchstöbert und bin auf dieses Foto von einem New York Club Sandwich gestoßen, dass ich vor einem Monat in Frankreich zum Mittagessen hatte. Das Club Sandwich ist quasi der Döner der Engländer: Ein Fast-Food-Snack, der schnell zubereitet ist und unglaublich gut schmeckt.

    Der Legende nach wurde das „Sandwich“ nach John Montagu, dem vierten „Earl of Sandwich“, benannt, der während eines stundenlangen Abends am Kartentisch nicht genug Zeit zum Essen fand. Deshalb verlangte er, dass man ihm ein Stück Fleisch zwischen zwei Scheiben Brot lege, woraufhin seine Mitspieler ebenfalls nache einem „Brot wie Sandwich“ fragten. Dementsprechend bestand das „Ur-Sandwich“ einfach aus zwei Scheiben Brot und einer Scheibe gesalzenem Rindfleisch.

    Kaum zu Glauben, aber das Sandwich wurde bereits 1760 erstmals in der Literatur erwähnt. Seidem haben sich zahlreiche Varianten entwickelt: Das einfache Cucumber Sandwich mit Gurke, das Chicken Sandwich mit Hünchenbrust, das Bookmaker Sandwich mit blutigem Roastbeef, oder das klassische BLT (Bacon, Letuce, Tomato).

    Rezept für New York Club Sandwich

    Zutaten: 200 g Hähnchenbrustfilet, ½ TL Chilipulver, 1 EL Öl, 8 Scheiben Frühstücksspeck, 1 Avocado, Blattsalat, 12 Scheiben Toastbrot, Tomatenketchup, Mayonnaise, etwas Limettensaft

    Zuberetiung:
    Den Backofen auf ca. 180 C vorheizen. Wir würzen das Hähnchenbrustfilet mit Salz, Pfeffer und Chilipulver und braten es dann von allen Seiten kräftig an. Aber Achtung: nur anbraten, nicht fertigbraten. Denn nun stellen wir es für 15 Minuten in den heißen Backofen, wo es wirklich durch wird. Damit bleibt das Fleisch schön saftig.

    Nun braten wir den Speck in der Pfanne schön knusprig. Dafür ist kein zusätzliches Bratfett nötig, der Speck hat davon schon genug. In der Zwischenzeit schälen und entkernen wir die Avocado und schneiden sie in dünne Scheiben. Damit sie nicht braun wird betreufeln wir die Scheiben mit dem Limettensaft und würzen noch mit Salz und Pfeffer.

    Der Toast kommt erstmal in den Toaster, 4 Scheiben bestreichen wir mit Tomatenketchup. Die Hähnchenbrust schneiden wir  in dünne Scheiben und legen sie mit dem Speck auf den Toast. Dann wieder eine Lage Toast und darauf die Mayonnaise, den Salat und die Avocadoscheiben. Die letzte Lage Toast obendrauf, mit Zahnstochern fixieren und in Dreiecke schneiden… Fertig!

    Guten Appetit!

    Weitere Kochrezepte.Sandwiches in anderen Blogs:

    Brot und Rosen – Brotzeitvariationen
    TAZ – Von der Hand in den Mun
    Kochrezepte – Club Sandwich
    Kochend-Heiss.de – Club Sandwich
    Lamiacucina – Mozzarella in carozza

    Und dann empfehle ich noch Kartoffelpuffer

  • Pork Rinds – Schweinekruste Extrem

    Von meinem letzten USA Trip habe ich allerlei Snacks mitgebracht und dieser hat es besonders in sich: Pork Rinds. Dabei handelt es sich um frittierte Schweinehaut. Das klingt für den ein oder anderen jetzt vielleicht etwas ecklig, aber mal ehrlich ist die Kruste beim Schweinebraten nicht mit das Leckerste. Mit einer Tüte Pork Rinds bekommt man quasi die Kruste von 10 Schweinebraten!

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    Was gibt es neben dem tollen Geschmack über Pork Rinds zu sagen? Sie eignen sich als Snack im Rahmen einer Fleischdiät, da sie keine Kohlehydrate enthalten (wenn sie nicht gewürzt sind). Der Fettgehalt ist sogar etwas niedriger als bei regulären Chips. Allerdings ist der Natriumgehalt dafür 5 mal so hoch.

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    Mit ihrem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind Porkrinds den klassischen Chips sogar vorzuziehen. Es gibt sie übrigens auch als version für die Mikrowelle ind einer Papiertüte ähnlich wie Popcorn. Schweinehaut „poppt“ zwar nicht, aber dafür verbreiten sie den frischen Duft von Schweinebraten in der Wohnung und man kann sie warm essen. Die Mikrowellen-Variante hat sogar noch weniger Fett.  Kurzum eine super Alternative zu den üblichen Snacks!

    Ein berühmter Fan der Pork Rinds ist übrigens Gorge W. Bush, weshalb böse Zungen behaupte, die Schweingrippe hätte ihren Ursprung eigentlich auf seiner Farm in Texas gehabt. Bis jetzt geht’s mir noch gut 🙂

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