Mein Schwager ist ein Gourmet und hat mich immer wieder mit 1A-Gerichten überzeugen können. Bei unserem letzten Besuch war ich jedoch ehrlich gesagt zunächst etwas verdutzt, als er uns Blauzipfel auftischen wollte.
Die Blauzipfel (Nürnberger Würstchen, die nicht kross gebraten, sondern in einem Sud gekocht werden) lachen einen auf den ersten Blick nicht unbedingt an, da man Nürnberger Würstchen eigentlich eher kross gebraten kennt. Aber da der Geschmack erfrischend anders (leicht sauer) und in jedem Fall überzeugend ist, habe ich ihn anschließend doch nach dem Rezept gefragt. 😉 Here we go: (mehr …)
Schlagwort: Wurst
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Blauzipfel oder blaue Zipfel
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Leipziger Allerlei – Was tun, wenn kein Fleisch im Kühlschrank?
Sei es in der Stadt oder sogar von Dorf zu Dorf, eine einheitliche Küchentradition gab und gibt es in Deutschland nirgendwo. Dabei unterscheidet sich das Land Sachsen nicht von anderen deutschen Regionen. Die Essgewohnheiten waren sogar innerhalb der Familien unterschiedlich, aber sehr klassisch und oft auch deftig. Auf dem Land, vor allem im Erzgebirge, herrschte eher die ärmliche, einfache Küche vor. In anderen Regionen wiederum war der Sonntagsbraten Pflicht.Zu all dem orientierte sich die Kochkunst der Städter eher an gehobenen, extravaganten Ansprüchen des bürgerlichen Reichtums, der besonders in der Messestadt Leipzig zur Geltung kam. Deshalb gibt es auch heute noch viele Gerichte, die den Namen „Leipzig“ beinhalten: das bekannteste ist wohl das „Leipziger Allerlei“, in dem mehrere Gemüse, im Traditionsgericht auch Flusskrebse und Krebsbutter, enthalten sind. Überliefert wird, dass dieses Gericht entstanden ist um Steuereintreiber und Bettler von der Stadt fern zu halten. Denn da Speck und Wurst unter üppigem Gemüse versteckt wurden, bekamen diese in Leipzig nur noch Gemüsebrühe aufgetischt und wurden so in andere Städte vertrieben.
Heute ist in der Stadt Leipzig von dieser Hinterlist nichts übrig geblieben – es gibt viele Restaurants, in denen auch und gerade Gäste ‚Herzlich Willkommen’ sind.
Aber auch wenn Sie in Leipzig oder Umgebung wohnen und nicht gerne kochen, oder Ihnen wieder einmal keine Zeit zum kochen bleibt, brauchen Sie auf ein gutes Essen nicht zu verzichten, denn die Leipziger Restaurants sind Klasse und in vielen von ihnen werden auch heute noch „Leipziger Allerlei“ oder andere Traditionsgerichte angeboten.
Selbst wenn Ihnen die konventionelle Küche nicht zusagt und Sie auch sonst kein(e) große(r) Kochkünstler(in) sind, oder wenn sich die Mäuse wieder mal ‚Blutblasen’ in ihrem Kühlschrank laufen, Sie aber Hunger haben oder Freunde überraschend vorbeikommen, beziehungsweise das geplante Essen ist wider Erwarten nicht gelungen, (angebrannt oder ähnliches, was ja nun wirklich passieren kann)! – Keine Angst – es gibt ja immer noch den „Lieferservice“ verschiedener Restaurants oder Pizzerien. Im Internet verschafft der Ihnen in vielen Städten, so auch in Leipzig einen bequemen Überblick über die verschiedensten Restaurants, die Ihnen „Ihr“ Essen nach Hause oder auch ins Büro liefern, nachdem Sie es online ganz bequem ausgesucht und bestellt haben.
Selbst wenn Sie gerade kein Bargeld im Hause haben, es gibt viele Restaurants mit Lieferservices, bei denen Sie ganz bequem mit PayPal, Kreditkarte oder auch per Sofortüberweisung bezahlen können. – Einfacher kann Essen bestellen kaum sein, denn lästiges Flyer suchen, Tageszeitungen durchstöbern, ja selbst Telefonbuch wälzen gehören der Vergangenheit an.
Wie geht das, den richtigen Lieferservice in Leipzig finden, fragen Sie sich? Ganz einfach: Sie brauchen bei diversen Suchdiensten nur Ihre Postleitzahl eingeben – schon spuckt Ihr Computer eine Vielzahl von Liefer-Restaurants mit E-Mail Adresse aber auch Postanschrift und Telefonnummer aus, unter denen Sie dann Ihre Wahl nach Länder spezifischen Ess-Kultur- Kriterien, Art der Zubereitung, oder sogar der Restaurantbewertungen treffen können.
Wenn Sie einmal bestellt haben, ist es möglich Ihr Lieblingsrestaurant, aber auch ein Gericht, das Ihnen zugesagt hat, zu speichern – dann genügt nur ein „Klick“ und Ihr Essen kommt schnellstmöglich zu Ihnen nach Hause. – Wenn es so einfach geht, Essen zu bestellen, warum da noch kochen? – Machen Sie den „Lieferservice“ zu Ihrem Favoriten für jede Gelegenheit!
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Netzfund: Das Wurstfeuer
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Chorizo olé
Na, wo ist der Unterschied zwischen beiden Brötchen?

Richtig! Rechts Chorizo drauf, links Chorizo drin!
Und wo gibt es so was?
Brötchen verfeinert mit Chorizo, Olive oder Rosmarin habe ich in der Bekarei entdeckt.
Wer braucht da noch Schokocroissant und co.? 😉Die Preise sind zwar ganz ordentlich (Brötchen mit Chorizo z.B. 60 Cent), aber dafür schmecken diese Brötchen auch noch nach Brötchen und machen ordentlich satt! (Schokocroissants gibt´s hier übrigens auch – genauso wie leckere Kuchen und Torten für Zuckerschnuten…
Bekarei
Dunckerstraße 23
10437 Berlin
Tel: 030 40524171Mo-Sa 8-20 Uhr
So 9-19 Uhr[geo_mashup_map]
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Fränkische Weihnachtskrippe
Im Frankenland gehört diese Weihnachtskrippe seit Generationen zum Brauchtum.
Eine schöne Tradition…
Danke an Eva für das nette Bild!
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Korrektur 27.03.2011: Nun haben wir endlich den waren Schöpfer dieser wunderschönen Weihnachtskrippe gefunden. Vielen Dank an Manfred alias Kripperlmanni aus Franken. In dieser Region ist es üblich, dass die Zünfte immer zu Weihnachten ihre Berufe in einer Krippe zu erkennen geben. Da freuen wir uns auf weitere tolle Bilder!

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Die beste Fleischerei der Toscana: Die Macelleria Falorni
Die Antica Macelleria Falorni liegt in der Toscana – in dem kleinen Örtchen Greve mitten im Chianti-Anbaugebiet. In dieser idyllischen Umgebung hatte 1729 ein pfiffiger Kerl die Idee Salami und Schinken aus den so genannten „Cintaschweinen“ herzustellen. Für die Rasse der Cinta Senese ist der weiße Streifen (Cinta) über den Nacken, Brustkorb und Vorderhufen charakteristisch. Die Tiere werden mit Eicheln im Wald aufgezogen und erhalten nach etwa zwei Jahren ein Schlachtgewicht von etwa 150kg. Und der gute Schinken hängt – damals wie heute – kiloweise unter der Decke der kleinen Metzgerei:

Neben den Cintaschweinen werden ausschließlich die in den Wäldern der Toscana ohnehin ansässigen Wildschweine und die Rinder der Chianina-Rasse zur Produktion der edlen Fleischspezialitäten genutzt. Verfeinert werden die Produkte mit Pfeffer, Salz, Paprika und co., den für die Toskana typischen Fenchelsamen oder einem guten Schuss Chiantiwein.

So oder so ähnlich muss es wohl im Paradies aussehen.
Salami, Schinken, Steaks – da konnte einem fast schwindelig werden…
Da man ja leider nicht jede Woche in die Toscana kommt, kann man übrigens auch online direkt bei der Familie Falorni oder bei anderen Anbietern wie z.B. Gourmantis oder Amazon bestellen.
Antica Macelleria Falorni
Piazza Giacomo Matteotti, 71
50022 Greve in Chianti
e-mail: negozio@falorni.it
Mo-Sa: 8:00 – 13:00; 15:30 – 19:30
So und feiertags: 10:00 – 13:00; 15:30 – 19:00
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Der Metzgerkalender 2011 – das ideale Geschenk!
Wenn das man keine 1A Geschenkidee ist?!
Die Fleischerinnung Nürnberg hat einen Erotik-Kalender mit dem Titel „Fleischeslust“ vorgestellt.
Mit den erotischen Fotos wollen die Metzger auf das „Metzgerei-Sterben“ aufmerksam machen und die Qualität der Metzgereien gegenüber den Discountern hervorheben. Als kleiner Vorgeschmack – Mr. Juli in der Wanne:

Bestellt werden kann der Kalender übrigens unter folgender Telefonnummer: 0911/26 27 92
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Gallileo Fake Check – Wurstflöte
Kann man aus einer Wurst mit Hilfe eines Bohrers eine Flöte basteln? Laut eines Internetvideos ja, aber stimmt das auch? Oder handelt es sich um ein Fake Video? Jumbo geht dem Ganzen auf den Grund…
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Es wird Herbst – Zeit für den Wurstschal
Der Altweibersommer sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen: Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und wer bei feucht-kaltem Herbstwetter gesund bleiben will, sollte seinen Wurstschal aus dem Kühlschrank holen…
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Warum Alufolie und Wurst sich nicht vertragen
Wie soll man die Reste vom Frühstückstisch am besten im Kühlschrank aufbewahren? In Alu- oder Frischhaltefolie? Oder gleich in die Plastik-Box? Wichtig ist auf jeden Fall, dass es schnell und platzsparend gehen soll. Und natürlich will man nicht, dass hinterher er gesamte Kühlschrankinhalt nach Knoblauchsalami riecht und schmeckt.
Gerade bei den stark riechenden Lebensmitteln bietet sich die Alufolie an, da sie von allen Verpackungsmaterialien die höchste Abschirmdichte, bzw. die geringste Luftdurchlässigkeit aufweist. Da viele Lebensmittel beim Kontakt mit Luft verderben ist Alufolie als geruchsneutrales und luftdichtes Verpackungsmaterial sehr beliebt.
Aber bei Wurst, Salat und Zitrusfrüchten heißt es Finger weg von der Aluminiumfolie. Diese Lebensmittel haben einen hohen Säuregehalt der die Alufolie angreift. Dadurch verliert sie die Luftundurchlässigkeit und schützt die Wurst nicht mehr optimal.
Dann wäre da noch die allseits beliebte Wurstdose. Der einzige Nachteil: Wurst und Schinken „atmen“ auch im Kühlschrank weiter und so kann sich leicht Kondenswasser in der Dose bilden, was nach längerem Zeitraum etwas eklig werden könnte.
In den meisten Fällen dürfte die gute, alte Frischhaltefolie wohl die beste Wahl sein. Sie ist schnell abgerissen und über den Teller gelegt. Für ein paar Tage im Kühlschrank ist die Schutzwirkung ausreichend und darüber hinaus ist die Frischhaltefolie auch noch viel umweltschonender.
Wie macht Ihr Eure Wurst lange haltbar?



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