Kategorie: All

  • Koreanisches Barbecue (Korean BBQ)

    Beim koreanischen Barbecue wird das Fleisch auf einem kleinen Holzkohlegrill direkt am Tisch zubereitet. Es hat schon etwas, wenn der Kellner mit einem Topf glühend heißer Kohlen zum Tisch kommt und man denkt: „Bitte rutsche jetzt bloß nicht aus!“ In der Mitte des Tischs wird die Abdeckung von dem kreisrunden Loch entfernt in das der Grill eingelassen wird.

    Glühende Kohlen beim koreanischen BBQ heizen tüchtig ein.
    Glühende Kohlen beim koreanischen BBQ heizen tüchtig ein.

    Auf den Kohlentopf wird ein kuppelförmiger Grillrost gesetzt, der von einem Wasserring umgeben wird, in den später das Bratfett abfließen kann. Diese Konstruktion sollte die spätere Reinigung deutlich vereinfachen. Beim Fleisch kann man zwischen mariniertem Rindfleisch, Schwein und Hühnchen wählen, das in dünnen Scheiben auf den Tischgrill gelegt wird.

    Das gebratene Fleisch wird dann mit etwas gegrilltem Knoblauch in ein Salatblatt gewickelt und gegessen. Dazu gibt es eine ganze Palette an kleinen Schälchen mit Beilagen: verschiedene eingelegte Gemüse, Eierkuchen, usw.

    Richtig überrascht war ich, als uns eine koreanische Version des Mettigels serviert wurde:

    Koreanischer Mettigel
    Koreanischer Mettigel

    Der koreanische Mettigel sieht dem deutschen Verwandten erst mal sehr Ähnlich, lediglich das Auge ist groß und gelb. Auch die Stacheln liegen in der Körpermitte verteilt anstatt warnend vom Körper abzustehen. Die große geschmackliche Überraschung kommt aber erst beim Verzehr: Bei den Stacheln handelt es sich nämlich nicht um Zwiebeln, sondern um Birne! Die Birne gibt dem koreanischen Mettigel eine starke süssliche Note, die erst mal gewöhnungsbedürftig ist. Obwohl rohes Fleisch zum meinen Leibgerichten gehört, habe ich mich beim koreanischen Mettigel dann doch eher zurückgehalten.

    Das koreanische BBQ ist definitiv ein Erlebnis und ich kann es nur empfehlen. Für Leute ohne eigenen Garten stellt es auch eine gute Alternative zum Grillen im Blumenkasten dar.

    Wer das koreanische Barbecue mal in Berlin ausprobieren möchte, hier zwei Restaurant Tipps:

    Furusato Berlin
    Leibnitzstr. 35
    10625 Berlin
    +49 30 3123383
    Gung Jeon
    Kurfürstendamm 134
    10711 Berlin
    +49 30 89408201
  • Deutschland sucht den Würstel-Mörder

    Ein blutiger Mord erschüttert die Wurstgemeinde!

    via: popular-pics.com

  • Borough Market London

    Der Borough Market in London ist ein absolutes Highlight für jeden London Besucher, der Lust auf Spezialitäten aus aller Welt hat.
    Zentral gelegen, südlich der Themse in der Nähe der U-bahn Station „London Bridge“ bietet der Borough Market eine Vielzahl an unterschiedlichen Spezialitäten an:

    Besondere Biere, leckeren Glühwein, original englischen Tee, frisch gebrühten Kaffee, Cidre, guten Wein, erfrischenden Sekt oder frisch gepresste Säfte kann man ebenso probieren wie verschiedenste Speisen.

    Warme Wraps und Burger sowie frischer Kuchen und Brot, frisches Obst und Gemüse, Schinken, Salami und die anderen üblichen Verdächtigen warten auf Dich.

    Spanische Chorizo, polnische Nationalgerichte, frische Austern, schweizer Käse, frischer Fisch, griechische Spezialitäten…

    …alles ist frisch und sieht schon super lecker aus. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten.
    Für den Liebhaber süßer Sachen gibt es hausgemachte Marmeladen oder richig leckere Brownies.

    Wer eher Lust auf was deftiges hat, dem sind die Burger zu empfehlen.

    Wildschwein- oder Lammburger können wahlweise mitgenommen und zuhause auf den Grill gehauen werden oder direkt vor Ort verschlungen werden. Frisch vom Grill wird der Burger serviert und man kann zwischen verschiedenen Saucen wählen.

    Als Dessert bietet sich dann ein Stückchen Wildschweinkuchen an.
    Dieser ist gefüllt mit Cranberries, Salbei und Zwiebeln und ist mal was ganz anderes als die übliche Schwarzwälder Kirschtorte.

    Also dann, guten Appetit!

  • Geburtstagskuchen aus Hackfleisch

    Zu besonderen Gelegneheiten, z.B. einem Geburtstag ist ein Mettigel als Geschenk eventuell nicht angebracht. Aber was gibt es für Alternativen? Na klar, einen Geburtstagskuchen aus Hackfleisch. Alles was man dazu braucht sind 2-3 Kilo Hackfleisch vom Rind, Kartoffelpürree und Ketchup.

    Zwischen die Hackfleischlagen kommt Ketchup. Der Rest wird kreisrund zurecht geschnitten
    Zwischen die Hackfleischlagen kommt Ketchup. Der Rest wird kreisrund zurecht geschnitten
    Dann einfach das Kartoffelpürree drüber und noch etwas verzieren - fertig.
    Dann einfach das Kartoffelpürree drüber und noch etwas verzieren – fertig.

    via: funnypotatoe.com

    Alternativ habe ich noch ein Rezept für einen „Wurstkuchen“ (Plain in Pigna) bei Lamiacucina gefunden. Sieht auch sehr lecker aus!

    *Update*
    Mir war wirklich unbekannt, wie viele Fleischkuchen es gibt: Auf französisch heißt das dann Tourte de Viande

  • Hühnerfüsse sind eine Delikatesse in Asien

    Für den vorerst letzten Teil meiner Beitragsreihe „Essen Extrem“ war klar, dass ich die Messlatte noch einmal etwas höher legen musste. Deshalb habe ich all meine Überwindng zusammen genommen und eine asiatische Delikatesse probiert: marinierte Hühnerfüsse.

    Marinierte Hühnerfüsse sind in Asien vor allem bei den Frauen ein sehr belieter Snack. Man erhält sie entweder frisch auf dem Markt oder auch wie bei uns eine Bi-Fi eingeschweisst an der Tankstelle. Eigentlich sollte also nichts Besonderes dabei sein, hält man so einen Hühnerfuss aber erst mal in der Hand, sieht er aus der Nähe betrachtet extrem eklig aus.

    Hühnerfüsse schmecken eigentlich gar nicht schlecht. Letztendlich essen wir bei einem Brathühnchen, sehr ähnliche Teil, sie sehen halt nur deutlich appetitlicher aus. Ein Hühnerfuss besteht in erster Linie aus Haut und Fett. Die würzige Marinade überdeckt jeglichen Eigengeschmack, den der Fuss haben könnte. Würde man mir einen Hühnerfuss mit verbundenen Augen servieren, würde ich eventuell von dem Geschmack sehr angetan sein. Man darf sich viele Dinge, die man hier serviert bekommt vorher einfach nicht zu genau ansehen, denn der Ekel spielt sich bei uns Europäern nur im Kopf ab.

    Wenn ich ein Gesamturteil über die chinesisch-taiwanesische Küche abgeben müsste, würde ich sagen: Es gibt viele Speisen, die ausgezeichnet schmecken. Ich habe nichts gegessen, was absolut schlecht geschmeckt hat. Es gibt aber auch viele Gerichte, die für meinen europäischen Gaumen ungewohnt sind und deshalb keinen Platz auf meine Liste der Leibspeisen finden werden. Manchmal gibt es aber auch Überraschungen, wenn ein Gericht extrem eklig aussieht oder riecht, dann aber doch erstaunlich gut schmeckt.

    Nach so viel „Essen Extrem“, brauche ich jetzt aber dringend ein optimal zubereitetes Rumpsteak, oder doch den Truthahn!

  • Update: Bezugsquellen für Wagyu- bzw. Kobe-Fleisch in Deutschland


    Foto: goosmurf

    All diejenigen, denen nach dem letzten Beitrag zum Thema Wagyu- bzw. Kobe-Rind das Wasser im Mund zusammenläuft, sei gesagt, dass man leider nur sehr schwer an das köstliche Fleisch herankommt.

    Die einzigen Möglichkeiten in diesen Genuss zu kommen sind zum jetzigen Zeitpunkt der Besuch eines Gourmetrestaurants (z.B. in Berlin, München, Düsseldorf,…) oder japanischen Restaurants – die Wagyu auf ihrer Karte haben – der Kauf in gut sortierten Feinkostläden oder in einigen Großhandelsfirmen und zu guter letzt die Bestellung im Internet. Es gibt allerdings nur sehr wenige Feinkostläden, die Wagyu anbieten, daher kann der Preis pro Kilogramm ab 200 Euro aufwärts liegen.

    Der Anbieter Otto-Gourmet ist vermutlich die beste Wahl, da er sein Fleisch von der Morgan-Ranch in Nebraska bezieht, die einen Wagyu-Anteil von etwa 97% bieten und eines der aufwändigsten Fütterungsprogramme außerhalb Japans verwenden. Preislich ist Otto Gourmet auch noch eher am unteren Ende. Das Filet als teuerstes Produkt liegt bei 249€ pro Kilo, es gibt aber auch erschwinglichere Angebote wie z.b. das Rumpsteak für 159€ pro Kilo oder Hüftmedaillons für 42€ pro Kilo (Stand November 08). Die Mindestabnahmemengen variieren dabei, meist liegen sie aber unter einem Kilo. Es gibt auch ein sogenanntes Probierpaket mit 500g Ribeye, 500g Roastbeef, 4 Wagyu Steakhouse Burger und 400g Wagyu Sirloin Medaillons für 199€. Wahrscheinlich ist ein Entrecote der beste bezüglich Preis-Leistung der beste Kompromis.

    Ein weiterer empfehlenswerter Anbieter ist der GourmetStar. Sein Rindfleisch bezieht GourmetStar von einer neuseeländischen Zucht. Preislich liegt man bei 173€ für 1kg Filet. Am preiswertesten ist das Hüftsteak mit etwa 38€ pro 500 Gramm. Bei diesem Anbieter liegen die Mindestabnahmemengen zwischen 500g und einem Kilogramm.

    Dann habe ich noch Premium Wines and Food im Internet gefunden. Da Kilo Wagyu-Filet liegt hier bei 199 € allerdings kann man es nur als ganzes bestellen, d.h. man spricht hier schon über eine größere Investition.

    ** Update**

    Ein Leser hat uns auf das e-Steakhouse aufmerksam gemacht. Der Shop ist ansprechend gestaltet und macht einen professionellen Eindruck. Das Wagyu Beef kommt hier von der Jacks Creek Farm in Australien, die seit Anfang der 90er Jahre Wagyu Rinder züchten. Auf der Seite wird explizit darauf hingewiesen, dass das Fleisch nicht tiefgefroren wird, da dies der Qualität abträglich ist. Das Fleisch ist, wenn es im Stück gekauft wird aber mindestens 4 Wochen haltbar. Der Kilopreis für ein Wagyu Filet beträgt 249 €, das Entrecote ist schon ab 138€ pro Kilo zu haben.

    Kennt Ihr noch weitere Bezugsquellen? Habt Ihr eventuell schon Erfahrungen mit einem Kauf oder einer Bestellung gemacht? Dann schreibt doch bitte einen Kommentar!

  • Werbekampagne Berliner U-Bahn: je kg Fleisch 9.95 Euro


    Dieses „Fleischplakat“, wenn man es so nennen will, habe ich gestern im U-Bahnhof Samariter-Str. gesehen. Hat irgendjemand eine Ahnung für was und von was das ist?

  • Das ideale Weihnachtsgeschenk

    Falls Ihr noch nach einem Weihnachtsgeschenk sucht: Ich wünsche mir den 51-Teiligen Werkzeugkoffer mit guter Wurst!

    via <a href=Oder alternativ einen Porsche aus saftigem Kobe Rindfleisch:

    via: <a href=

  • Essen Extrem Teil 2: Zum Nachtisch

    Taiwanese Shaved Ice

    Dabei handelt es sich eigentlich schon um einen Nachtisch, der angesichts der hohen Temperaturen nicht nur in Taiwan sehr beliebt ist. Zunächst wird als Grundlage Eis in in eine Schüssel geschabt. Obendrauf kommen dann süße Bohne, eine Art Gewürz-Wackelpudding und kleine Bällchen aus Reismehl. An der Anrichtung dieses Gerichts, könnte man vielleicht noch etwas arbeiten. Es sieht ein bisschen so aus, als hätte sich der Koch in die Schüssel übergeben. Ansonsten schmeckt es eher süß und gar nicht mal so schlecht.

    Glasierte Früchte

    Wer kennt nicht den süßen Geruch von glasierten Äpfeln auf dem Jahrmarkt, die aufgespießt auf einem kleinen Stöckchen serviert werden? Genau das gleiche gibt es in Asien auch:

    Die einzige kleine Abwandlung: hierbei handelt es sich nicht um glasierte Äpfel, sondern Tomaten! Das gibt eine nette Überraschung, wenn man hinein beisst und eigentlich einen ganz anderen Geschmack erwartet. Vielleicht mal eine nette Idee als Beilage zu einem guten Steak. Meine Lieblingsnachspeise wird es wohl leider nicht…

  • Mystery Fleisch

    „That wasn’t chicken“ … es war Truthahn