Kategorie: All

  • Klassisch Berlin: Die Currywurst

    Mal ein wenig allgemeines zur klassischen Currywurst: Die Currywurst wurde von Herta Heuwer am 4. September in ihrem Imbissstand entdeckt. Die beliebte Currywurst besteht aus einer gebratenen Brühwurst mit einer pikanten Soße aus Tomatenmark, Worcestersauce und zwölf indischen Zutaten. Die Soße wurde 1959 unter dem Namen Chillup patentiert. Nach dem Braten wird die Currywurst in dicke Scheiben geschnitten und mit der Soße bedeckt.
    Die Currywurst ist inzwischen weltweit bekannt. Doch nicht nur das Rezept von Herta Heuwer ging um die Welt, inzwischen gibt es hunderte leckere Rezepte, die zu Hause ausprobiert werden können.

    Auch heute noch wird die Currywurst genauso gerne wie damals gegessen und als kleine Zwischenmahlzeit, z. B. bei einem Bummel durch die Stadt, verspeist. Natürlich schmeckt unsere Currywurst am besten zu Pommes Frites. Es sollte schon auf die Imbissstube geachtet werden, denn oft schmeckt die Wurst fad und langweilig.

    Die Welt ohne Currywurst wäre undenkbar, denn wo bleibt der kleine Hunger ohne die Wurst. Noch heute kann sie sehr gut mit den Fast Foot Ketten konkurrieren.
    Traditionell wird die Currywurst ohne Darm gebraten, doch viele mögen die beliebte Wurst nur mit Darm.
    Ein hervorragendes schnell zubereitetes Currywurst Rezept ist folgendes:
    Currywurst mit oder ohne Darm in Öl braten, in Scheiben schneiden und aus der Pfanne nehmen. Je nach Wunschmenge den Bratenfond mit Ketchup auffüllen. Abschmecken mit Curry, Pfeffer und Paprika. Ist Worcestersauce im Haus, ein paar Tropfen dazu träufeln. Die Currywurst in der Soße legen, schon ist die leckere Mahlzeit fertig.

    Natürlich zählt die Currywurst nicht unbedingt unter der gesunden Ernährung, doch mal ehrlich, wer möchte auf den Leckerbissen ein Leben lang verzichten.
    Seit geraumer Zeit hat die Currywurst sogar ein eigenes Museum in Berlin. Auf 1.500 m² kommt der Besucher der traditionellen Berliner Curryurst näher.

    Hier mal die besten mir bekannten Curry-Wurst-Buden in Berlin:

    Curry 36
    Mehringdamm 36,
    10961 Berlin

    „Biers“
    Kurfürstendamm 195,
    10707 Berlin

    … und man glaubt es kaum, es gibt sogar einen „Berliner Currywurst Versand„. Den werde ich in Kürze mal testen!

    Habt ihr noch weitere Empfehlungen?

  • 2x „sich drehendes Grillfleisch“, bitte!

    Die deutsche Sprache versauert. Wir befinden uns in einem Schmelztigel verschiedener Kulturen, und das in zunehmendem Maße. Längst ist der Ausländeranteil – pardon: der Anteil unserer ausländischen Mitbürger – in Deutschland sehr hoch, und das nicht nur in den Großstädten, sondern mittlerweile auch in kleinen Städten und Gemeinden. Was nun? Ist das ein Problem, oder können wir vom Nebeneinander und der Vermischung verschiedener Kulturen nicht auch profitieren?

    Wer geht zum Essen nicht gerne zum Griechen, zum Italiener, zum Chinesen oder zum Türken? Eben. Natürlich möchten wir die Deutsche Sprache retten und bewahren. Wir wollen sie nicht ver-amerikanisieren, oder anderen Sprachen zu sehr unterwerfen. Aber ist es wirklich nötig, deshalb zum Beispiel den Begriff „Döner“ zu eliminieren? Natürlich ist ein Döner ein am Spieß sich drehendes Grillfleisch, aber muß er deshalb auch so heißen? Ist er nicht eine Tradition, die bei uns Einzug gehalten hat, und deshalb ihren Namen behalten darf?

  • Gerichte mit Geschichte: Stolzer Heinrich

    Alt-Berliner Bratwurst mit Honig-Pfefferkuchensoße

    Es gibt viele Berlin-typische Gerichte. Auch wenn viele dies denken, der Döner gehört glücklicherweise nicht dazu. Hier ein Rezept für den „Stolzen Heinrich“ – eine saftig angebratene frische Bratwurst in Biersosse!

    Die Zutaten:

    • 4 grobe oder feine Bratwürste (natürlich vom Metzger)
    • etwas Butter, 100ml Milch
    • 100g Honig-Pfefferkuchen
    • 1/2 Liter dunkles Bier
    • Salz, Pfeffer, Zucker und je nach Geschmack Kümmel, Nelke, Lorbeer

    Wenn die Bratwürste noch nicht vom Metzger gebrüht worden sind, die Würste erst einmal in heißem (aber nicht mehr kochendem!) Wasser brühen. Dann die Würste mit einer Gabel oder Zahnstocher mehrfach einstechen und anschließend in der kalten Milch wenden.

    Jetzt die Butter in der Pfanne zerlaufen lassen, bis sie etwas schäumt und dann die Bratwürste in die Pfanne und von beiden Seiten schön braun anbraten. Danach die Bratwürste aus der Pfanne nehmen und die zerbröselten Pfeffer-Honigkuchen in die Pfanne geben. Das Bier hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken.

    Tipp: Klassich dazu schmeckt prima Kartoffelgestampftes bzw. Püree oder Kartoffelsalat. Fehlen darf auf keinen Fall der Senf!

    Guten Appetit!

  • Deutschland wird Schweine-Export-Weltmeister

    Bei meinen Recherchen werde ich immer wieder von Nachrichten überrascht. Wusstet Ihr, dass Deutschland dieses Jahr vor Dänemark Exportweltmeister für Schweinefleisch wird? So ist der Export an Schweinefleischprodukten im ersten Halbjahr auf 1,04 Millionen Tonnen gestiegen. Und wer isst das ganze Schweinefleisch? Die Italiener! Die nächste Überraschung. Was machen die Italiener mit so viel Schweinefleisch? Salami? Nur kurz hinter Italien rangieren die Niederlande auf Platz zwei. Und hier frage ich mich noch mehr, was der Holländer mit so viel Schweinefleisch macht. Holland ist doch eigentlich mehr für Käseprodukte bekannt. Fragen über Fragen…. Für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar.

    Deutschland exportiert viel Schweinefleisch
    Deutschland exportiert viel Schweinefleisch
  • Grilltest: Weber Q120 Gasgrill

    Liebe Mettsalat Freunde,

    Wir haben den Gasgrill „Weber Q120“ einem ausführlichen Praxistest unterzogen… seht selbst:

  • Special: Berliner Weihnachtsmärkte

    Weihnachtsmarkt: Berlin – Schloß Charlottenburg

    Im Advent ist der Besuch eines Weihnachtsmarktes natürlich obligatorisch. Mitlerweile haben wir in Berlin auch schon einige ausprobiert.
    Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ist leider durch die umliegenden Geschäfte am Kudamm viel zu voll und zu stressig. Statt entspannter Besucher in Weihnachtsstimmung trifft man hier eher diejenigen, die nach dem Shoppingmarathon noch ´ne Bratwurst oder nen Glühwein im Gehen einschieben. Die Stände sind auch nicht wirklich herausragend. Die üblichen Verdächtigen, aber nichts besonderes.
    Der Markt am Alexanderplatz bzw. am Alexa ist da sehr ähnlich. Hier versucht man Weihnachtsmarkt und Kirmes zu kombinieren – auf gar keinen Fall zu empfehlen!

    Zum Glück geht es aber auch anders: der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg ist natürlich vor der Kulisse des Schlosses super schön und ruhig gelegen und diese Ruhe überträgt sich scheinbar auch auf die Besucher. Hier ist weniger Gedrängel und Geschubse angesagt, sondern eher entspanntes Glühwein schlürfen und schnacken.

    Neben Glühwein bekommt man hier viele leckere Spezialitäten serviert:

    Bauernbrot und Landjäger, guten Schinken, Grünkohl mit Pinkel…man weiss garnicht, wo man anfangen soll! Zudem gibt es natürlich viele Stände mit frischem Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Crepe für die, die es lieber süß mögen. Für diejenigen, die nicht so gerne im Stehen essen gibt es auch die Möglichkeit in einigen kleinen Pavillions verschiedener Restaurants zu essen. Da wartet dann die spanische oder schwäbische Küche auf die Besucher. Und wer noch auf der Suche nach dem ein oder andern Weihnachtsgeschenk ist, hat gute Chancen hier fündig zu werden. Hier bekommt man gute Schnäpse und Liköre für Liebhaber, Schmuck, Dekoartikel und Holzspielzeuge. Das meiste davon haus- oder handgemacht.

    Meiner Meinung nach ist dieser Weihnachtsmarkt neben dem am Gendarmenmarkt der schönste in Berlin.

  • Rind in Rotweinsoße: Wii Cooking Mama

    Kochen ohne Herd

    Schon mal gekocht ohne Herd? Nein? Nun, das ist wohl auch nicht wirklich möglich – zumindest wenn man keine Wii im Haus hat. Denn mit der Wii kann man jetzt ebenfalls kochen. Der Vorteil: Die Finger bleiben beim Kleinschneiden von Zutaten ganz. Der Nachteil: Auch hier kann das Fleisch durchaus mal anbrennen, wenn man nicht aufpasst…

    Nach dem Starten des Spiels Cooking Mama wird einfach eines der vielen Rezepte ausgesucht und dann nachgekocht. Leider habe ich kein Rezept für mein Lieblingsgericht Surf and Turf gefunden, das gibt Abzug in der B-Note. Das Kochen funktioniert wie schon die anderen Wii Spiele über Bewegungen mit der kleinen Handsteuerung. Mit den vielen Accessoires, die es zu Cooking Mama gibt, wird das Kocherlebnis sogar noch authentischer. Die Kochbewegungen vor dem Herd sehen so realistisch und gleichzeitig witzig aus, dass der Spaß vorprogrammiert ist. Wie wäre es beispielsweise einmal Rind zu braten ohne es dabei anbrennen zu lassen? Wenn dann Ihr Nachbar vorbeischaut und Sie fragt, warum Sie so seltsam vor Ihrem Fernseher hantieren, dann sagen Sie ihm doch einfach, dass Sie gerade kochen. Er wird es Ihnen nicht glauben und es selbst versuchen wollen. Schon haben Sie einen anderen gefunden, der für Sie kocht.

    Die Frage wäre noch: Ist das Spiel geeignet für eine Diät? In früheren Beiträgen hatten wir ja bereits die Fleisch-Diät und die Fast-Food-Diät vorgestellt. Die Eignung von Cooking Mama als Diät Software hängt wohl individuell davon ab, ob das virtuelle Kochen den Spieler vom Essen abhält oder ihm im Gegenteil noch zusätzlichen Appetit macht. Aber das muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren!

  • Mett und Musik

    Gerade habe ich das Mett Vereinslied auf metthäppchen.de gefunden. Das gibt mindestens Platin!

    Typo mit Mett…

    Wer auf etwas härtere Sounds steht…

  • Tribute to Austria

    Die Östereicher mögen einige Schwächen haben – sie haben in jedem Fall aber auch eine Stärke: die Küche!
    In Berlin vertritt man diese Stärke im Ottenthal. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Auf Anhieb merkt man, dass der Service im Ottenthal weiss, was er tut. Man wird sehr freundlich begrüßt und den ganzen Abend lang bestens bedient. Die Karte offeriert österreichische Klassiker als auch Ottenthaler Kreationen.

    Wir haben eine Portion Gansl von der Dithmarschen Gans mit Blaukraut, Waldviertler Erdäpfelknödel

    und eine Portion und Marzipan-Bratapferl Rinderrouade mit Kräuterspätzle probiert (Leider keine Original-Bilder, aber die werden wir beim nächsten Besuch nachholen!)

    Alles ist frisch und im Ottenthal legt man Wert drauf, dass alles selbst gemacht ist. Also: frische Spätzle, selbst gemachte Erdäpfelknödel….und alles: super lecker!
    Übrigens gehört das Wiener Schnitzel im Ottenthal zu den besten der Stadt – wir haben´s zwar nicht selbst probiert, aber bei unseren Tischnachbarn sah es sehr gut aus. Beim nächsten Besuch werden wir darauf auf jeden Fall zurückkommen.

    Als Dessert haben wir auf Empfehlung eine Portion Kaiserschmarrn mit hausgemachtem Zwetschkenröster bestellt. Die Portion reicht locker für 2 Personen, ist aber ein sehr passender Abschluss zu dem super Hauptgang gewesen.

    Übrigens: neben dem guten Essen wird auch bei den Getränken nicht gespart. Die Weinkarte ist der Hammer und der Service kennt sich bestens aus – lasst euch einfach beraten!

    Ottenthal
    Restaurant & Weinhandlung
    Kantstraße 153
    10623 Berlin
    Tel.: 030 – 313 31 62 (bis 16.00 Uhr Anrufbeantworter)
    Fax: 030 – 313 37 32

    Und hier der Weg zu Ottenthal:

    [geo_mashup_map]

    Hier gibt es auch noch ein gutes Berliner Restaurant zum Gänsebraten essen.

  • Kochen mit Joe Waschl

    Ich habe gerade einen Spitzenkoch aus meiner Heimat wiederentdeckt…