Kategorie: All

  • Blutwurst aus dem Sauerland

    Herr Lehwalder aus Frankfurt wird mich sicher beneiden. Bei meinem letzen Besuch in meiner Heimat – dem wunderschönen Sauerland – habe ich eine frische ca. 40 cm lange Blutwurst von Margret geschenkt bekommen.

    Ein Traum: Fest wie eine Salami und ein geschmacklicher Höhepunkt!

    Blutwurst (auch genannt: Rotwurst, Schwarzwurst, Topfwurst, Griebenwurst, Blunzen oder Puttest) gibt es in den verschiedensten Regionen in Deutschland und auch weltweit ist sie nicht unbekannt. Es handelt sich um eine Kochwurst aus gwürztem Blut vom Schwein mit Schwarte, Speck und Fett. Gegessen wird sie meist kalt und darf auf einer ordentlichen Schlacht- oder Wurstplatte natürlich nicht fehlen.

    Blutwurst Links:
    Blumenkohl mit Blutwurstravioli
    Blutwurst, Bratwurst & Saumagen vs. Pizza Margherita
    Blutwurstkult

  • Smoker: Das Grillvergnügen aus Amerika

    Der Smoker ist ein aus massivem Stahl gefertigter Grill im Wild-West-Style, der bei der Zubereitung von Speisen in geselliger Runde unter freiem Himmel keine Wünsche offen läßt. Allein das bullige Aussehen des Smokers macht Lust auf einen gemütlichen Grillabend mit Freunden.

    Dieser urige Grillapparat setzt sich aus drei Teilen zusammen: Der Feuerbox, der Garkammer und dem Kamin. Die Feuerbox befindet sich nicht wie bei herkömmlichen Grillgeräten unter dem Grillrost, sondern als separate Kammer neben dem Garraum. Durch Regulierklappen kann man die Höhe der Temperatur im Garraum regeln, je mehr die Klappen geöffnet sind, desto höher die Temperatur. Für das Grillen benötigt man sehr hohe Temperaturen, für das Räuchern sehr niedrige. Der Geschmack der Speisen lässt sich durch die Verwendung von verschiedenen Hölzern beeinflussen. Geeignet sind hierfür besondern Nuss- und Obstbaumholz, als Zusatz kann man Wacholderbeeren oder Sägemehl beifügen.

    In der Garkammer kann man auf herkömmliche Weise grillen aber auch mit Niedrigernergie sogar große Braten garen. Je nach Größe des Fleischstückes dauert dieses bis zu vier Stunden, bei ca. 1,5 kg. Fleisch. Durch das langsame Garen bleibt das Fleisch schön saftig. Es muss nicht gewendet werden. Man kann sich also nebenbei anderen Dingern widmen. Der Smoker kann aber noch mehr: z. b. Brot und Kuchen backen. Sogar für eine Pizza oder Ofenkartoffeln können Sie ihn verwenden. Da der Smoker eine Kochplatte auf der Feuerbox hat, können Sie mit diesem tollen Gerät nebenbei Gemüse kochen. Oder räuchern Sie doch mal Ihre eigenen Speisen. Auch das kann der Smoker.

    Sie sehen also, dass mit diesem Gerät ein komplettes Menü unter freiem Himmel gegart werden kann.Was gibt es schöneres, als in geselliger Runde mit Freunden zu essen mit einem Barbecue wie in Amerika.

    Diese Ribs sehen übrigens auch sehr lecker aus: Helmuts beste Ribs
    Schöne Fotos vom Smoken gibt es auch beim Kochblogger
    Und wer keinen Platz für einen Smoker hat, dem empfehle ich den Blumenkastengrill

  • Russischer Trend: Gemälde aus Wurst

    Es ist doch immer wieder interessant, wie kreativ die Leute mit Wurst- und Fleischprodukten werden können. Erst letztens hatten wir einen Künstler, der die Mona Lisa mit Hilfe von Hamburgern malte und nun stoße ich auf auf diesen Trend aus Russland. Aber seht selbst:

    wurstbild-1

    wurstbild-2

    wurstbild-3

    via: http://englishrussia.com/?p=2073

  • Gut abgehangenes Rib Roast aus England

    Die Rippen einer Kuh. In den USA werden sie in einen BBQ smoker gesteckt und gerne als Spare Ribs in Brontosaurier-Größe verzehrt. In Korea werden sie gedrittelt, spiralförmig geschnitten und dann als fantastisches, mariniertes Kal-bi serviert. In England? Einfach ab in den Ofen und braten.

    Red or Dead
    Rot oder tot

    Oft handelt es sich bei einem Roastbeef um ein blasses Stück Fleisch vom Supermarkt. Ein anständiges Rib Roast ist dagegen ein kleines Wunder mit dem Potential für einen Schlaganfall als Nebenwirkung. Dieses Prachtstück hat unser Kollege aus England im „Ginger Pig“ in Marylebone erstanden. Dieser Metzger ist noch so stark mit der Natur verbunden, dass sie die Fotos und Namen der Kühe an die Wand hängen, die zum Wohle unserer Ernährung von uns gehen mussten.

    Dieses Stück Fleisch war dry-aged und zwar so lange, dass es richtig stank! Es war ein sehr beißender, an Wild erinnernder Geruch  mit einer vertrockneten Fettkruste. Das Fleisch war tief-rot, fast lila (kurz abgehangenes Fleisch ist hellrot)

    Ab in den Ofen… Ich bin mir nicht mehr sicher für wie lange, aber das Resultat war ein fantastisches Stück Fleisch, medium-rare, das in etwas so schmeckte, wie es vorher roch. Leider haben wir keine Fotos, das es das Steak zu schnell im Bauch verschwand. 🙂

    Read this post in English:
    Well-Aged Beef Rib Roast from The Ginger Pig, Marylebone

  • Deutschland lernt kochen.. Frikadellen selbst gemacht!

    Eigentlich gehe ich davon aus, dass die Leser unseres Blogs Grundlagen wie z.B. das Zubereiten von Frikadellen beherrschen..
    Falls doch nicht, hier eine kleine Anleitung:

  • Twitter Neuigkeiten von 2009-06-07

    • @lusches RT EU-Wahlen. Wählt die Wurstpartei.http://digg.com/u14qVZ in reply to lusches #
    • Wir fordern mehr Mettbestimmung in der Politik! #
  • Europawahl: Wählt Dr. Hans Mettigel

    Am 7. Juni ist Europawahl! Der Wahlkampf läuft in vollen Zügen und die Konkurrenz ist hart. Gleichzeitig ist die Befürchtung groß, dass die Wahlbeteiligung einen neuen Rekordtiefststand erreicht. Das Mettsalat ruft alle seine Leser auf, sich an der Europawahl zu beteiligen und unterstützt Dr. Hans Mettigel.

    Dr. Mettigel setzt sich seit Jahren europaweit für die De-Regulierung des Hackfleischmarktes ein und fordert mehr Bürgerrechte für Mettigel. Seit Ende der siebziger Jahre leiden Mettigel auf europäischen Buffets unter der diskriminierenden Subventionspolitik der EU. Dies muss ein Ende haben.

    „Nur wer Hack wählt gibt Fleisch eine Stimme für Europa!“

    europawahl

  • Grillieren auf der Landiwiese in Zürich

    landiwiese-schweiz

    Erst mal vorab: In der Schweiz heißt es natürlich nicht „Grillen“, sondern „Grillieren“. Genauso wie es nicht „Parken“ heißt, sondern „Parkieren“ (was es übrigens im allgemeinen Sprachgebrauch in Zürich nicht gibt ist „kostenloses Parkieren“).

    Soweit so gut. Das Grillieren ist auch in der Schweiz sehr beliebt, vorallem auf den zahlreichen Dachterassen, die es in Zürich gibt. Aber es bieten sich natürlich auch sehr schöne Alternativen im Grünen, nämlich direkt am See. Eine dieser Grünanlagen, in der im Sommer fleißig grilliert wird ist die Landiwiese. Ein schöner Flecken Grün, direkt am Wasser, mit Tankstellenshop in direkter Laufweite für den Nachschub. Was braucht man mehr.

    landiwiese2

    Das Wasser war mir persönlich mit 17 Grad etwas zu kalt. Da habe ich mich doch lieber auf das Grillfleisch konzentriert. Aber das nächste Mal steht der nassen Abkühlung hoffentlich nichts mehr im Weg.

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  • Bistro Romain – All you can eat Carpaccio

    Ich war letztens in der Stadt der reichen und schönen Franzosen: Nizza. Nach einem gemütlichen Bummel über den Wochenmarkt und durch die Altstadt kehrten wir im Bistro Romain ein. Dabei handelt es sich um eine französische Restaurantkette mit romanischer Einrichtung, oder dem was man sich so unter dem alten Rom allgemeinhin so vorstellt: viel Rot und Büsten aus Marmor.

    carpaccio-2

    Wodurch sich das Bistro Romain von anderen Restaurantketten unterscheidet ist das All you can Eat Carpaccio Angebot. Wer also auf große Mengen rohes Rindfleisch steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Für 19 Euro pro Person ist man dabei. Wie sich das für den Restaurantbetreiber rechnet? Das haben wir herausgefunden, als wir die Rechnung bekamen: Im Menü hat nämlich jeder automatisch die All you can Eat Version, egal ob er sie will, oder nicht. D.h. von 9 Leuten haben alle gezahlt, aber nur einer das Angebotwahrgenommen.

    carpaccio

    Das Fleisch war in Ordnung und wird mit Zitrone, Olivenöl und Parmesan serviert. Ich hatte den Eindruck, dass ein bisschen Glück dazugehört, welchen Teller man erwischt. Mein Fazit für das Bistro Romain: Wenn man gezielt plant 3 Teller Carpaccio zu essen, ist es ein guter Deal und allen Hardcore-Karnivoren zu empfehlen. Wer einfach normal zum Essen gehen will, ist andernorts wahrscheinlich besser bedient.

    Bistro Romain
    Cours Saleya 36
    06300 Nice
    Tel: +33 (0)4 93 47 80 90

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  • Twitter Neuigkeiten von 2009-05-31