Kategorie: Mett-Welt

Allgemeines rund um Mett

  • Mett und Musik

    Gerade habe ich das Mett Vereinslied auf metthäppchen.de gefunden. Das gibt mindestens Platin!

    Typo mit Mett…

    Wer auf etwas härtere Sounds steht…

  • Zu Weihnachten gibt’s Fleisch!

    Weihnachtssterne

    Jedes Jahr auf Neue kommt die Weihnachtszeit und es stellt sich nicht nur die Frage nach dem idealen Geschenk für die Lieben daheim. Besonders wir Fleischesser beschäftigen uns in der Regel schon frühzeitig mit der Planung des Essens, welches es an den Weihnachtsfeiertagen geben soll. An besonderen Festtagen soll es schließlich etwas Besonderes geben. Dies kann einmal die traditionelle Weihnachtsgans sein, zunehmend wird aber auch nach Alternativen gesucht. Wie wäre es denn beispielsweise einmal mit Wild als Weihnachtsessen? Gerade in jüngster Zeit ging die anherrschende Wildschweinplage durch die Presse. Mit einem Wildschweinbraten könnte man also gleichzeitig noch etwas Gutes tun.

    Wildschweine

    Bei Melanie’s neuen ess-klasse habe ich ein sehr leckeres Wildschweinbraten Rezept für 4 Personen gesehen. Also unbedingt nachkochen.

    Vielleicht eine ungewöhnliche – von uns aber bevorzugte – Variante wäre das Grillen. Du bist ein Weichei? Dir ist es zu kalt? Wer stellt sich in Winter schon draußen an den Grill?   Ein Raclette bietet eventuell einen Ausweg.

    Raclette

    Hier kann sich jeder sein Fleisch aus den bereitgestellten Sorten auswählen. Zusätzlich können bei vielen Raclettes auch kleinere Pfännchen gefüllt und mit Raclette-Käse überbacken werden. Gerade für Kinder ist dies ein schönes Weihnachtsessen, denn sie können sich selbst aussuchen, was sie essen möchten und müssen nicht „gezwungen“ werden, das zu essen, was gerade auf dem Tisch steht. Das erfreut nicht nur das Kinderherz sondern beschert gleichzeitig auch den Eltern ein ruhigeres Weihnachtsessen.

    Eine aus unserer Sicht vollkommen unannehmbare Alternative wäre sicherlich ein Weihnachtsessen ohne Fleisch! Mal ehrlich, passt das zu Weihnachten? In den Köpfen der wahren Fleischliebhaber sind gleich nach dem Weihnachtsmann und den Geschenken, die Plätzchen und der Weihnachtsbraten fest verankert. Wer kann es denn tatsächlich verantworten die Allerliebsten am Heilig Abend enttäuscht zu sehen? Wie wäre es zum Beispiel einmal mit „Apfel-Schweinebraten“ als Weihnachtsessen? Dieses Rezept mag zunächst wenig weihnachtlich anmuten, durch die Hinzugabe von Zimt und Nelken verbreitet es aber schnell ebenso weihnachtlichen Flair wie die traditionelle Weihnachtsgans. Natürlich kann man auch ins Restaurant zum Gänsebraten essen.

    Schweinebraten

    Zum Abschluss noch ein Geheimtipp: Sehr beliebt zu Weihnachten ist auch die schlesische Weisswurst.

    Bilder: *L*U*Z*A*, arne.list, olivier_space, Mini OzzY

  • Burgerpresse im Praxistest

    Burger Presse
    Burger Presse

    Es ist schon ein paar Monate her, dass unser Mettigel sich eine Hamburgerpresse gekauft hat. Es hat etwas gedauert, aber hier kommt nun unser Erfahrungsbericht. Um das Gesamturteil vorwegzunehmen: Ich war derart überzeugt, dass ich mir auch direkt eine Burgerpresse gekauft habe!

    Ich setze mal voraus, dass jeder bereits den Beitrag über die optimale Zurbereitung eines Burgers gelesen hat. Man nehme also 2kg bestes Hackfleisch – wie immer vom Metzger frisch durchgedreht!

    Das Rinderhack wird mit Salz und Pfeffer gut gewürzt und mit nassen Händen durchgeknetet. Die Anwendung der Patty-Presse ist super einfach: Hackfleisch rein, Stempel drauf, leicht zusammenpressen… fertig! Auch hier macht es Sinn, die Burgerpresse vorher etwas nass zu machen. Dann geht das Hackfleischpatty leichter aus der Form heraus. Parallel feuern wir schon mal den Grill an.

    Liegen die Burger erst mal auf dem Grill, erkennt man den großen Vorzug der Burgerpresse: Die Patties sind gleich groß, rund und verlieren während dem Grillen nicht die Form. Vorbei sind die Zeiten, als man eine Scheibe auf den Rost gelegt hat und hinterher eine Fleischkugel zurück bekam. Das sieht nicht nur spitze aus, es erleichtert die punktgenaue Garung.

    Lecker!!!!

    Mettigel liebt Burger!
  • Der Genius Fleischzartmacher im Praxistest

    In einem Fernsehbericht wurden kürzlich verschiedene Methoden vorgestellt, um ein Steak besonders zart hinzubekommen. Da der Einsatz von Dynamit doch etwas aufwendig erschien, habe ich mich entschlossen einen so genannten „Steaker“ auf eBay zu kaufen. Bei meinem Modell handelt es sich um den Fleischzartmacher von Genius.  Der Gegner im heutigen Test ist ein 300g schweres Entrecote vom Metzger meines Vertrauens.

    Die Kontrahenten: 300g Entrecote vs. Genius Fleischzartmacher
    Die Kontrahenten: 300g Entrecote vs. Genius Fleischzartmacher

    Der Fleischzartmacher (aka Steaker) erinnert an einen Stempel, mit dem Unterschied, dass sich hier an der Unterseite messerscharfe angewinkelte Klingen befinden. Für die Behandlung drückt man den Fleischzartmacher von beiden Seiten mehrfach auf das Steak. Hierbei durchschneiden 15 scharfe Edelstahlklingen das Fleisch und sollen hierbei Proteinketten im Steak-Inneren zertrennen.

    15 scharfe Edelstahlklingen durchdringen das Fleisch.
    15 scharfe Edelstahlklingen durchdringen das Fleisch.

    Laut Packungsangabe verkürzt sich die Garzeit durch diese unsanfte Behandlung um bis zu 40 Prozent. Marinaden dringen schneller und tiefer ein, die Gewürzaromen verteilen sich gleichmäßiger und intensiver. Das Fleisch soll – so die Aussage – gleichmäßiger durch und durch gegart werden.

    Der Test beginnt. Nachdem ich das Entrecote von beiden Seiten ausgiebig gelöchert habe, reibe ich es mit etwas Salz ein. Die Löcher im Fleisch sind fast nicht erkennbar und verschwinden beim Braten vollständig. Was mir nach einer ungeplanten 10 Minütigen Unterbrechung des Tests jedoch auffällt: Während der Wartezeit ist zusätzlich Fleischsaft aus dem Steak ausgetreten. Man sollte sich also nach der Behandlung beeilen das Steak in die Pfanne zu bekommen.

    Zumindest gefühlt stimmt die Angabe zur kürzeren Garzeit. Ich kann das Entrecote gerade ein Mal umdrehen und schon ist es fertig. Am dünneren Ende ist es für meinen Geschmack sogar schon etwas zu durchgebraten. Also schnell raus aus der Pfanne und noch 5 Minuten auf dem vorgewärmten Teller abgedeckt ruhen lassen.

    Das Fleisch ist rosig und sehr saftig.
    Das Fleisch ist rosig und sehr saftig.

    Als nächstes kommt der Geschmackstest. Das Entrecote schmeckt sehr saftig und zart. Sogar das etwas zu durchgebratene, dünnere Ende ist nicht trocken geworden. Sollte der Einsatz des Fleischzartmachers erfolgreich gewesen sein? Schwere Frage! Leider habe ich vergessen ein Stück Referenz-Fleisch ohne Sonderbehandlung zu braten. Ich kann nur sagen, das Entrecote hat ausserordentlich gut geschmeckt. Und mit vielen Gadgets in der Küche ist es ja eh die Tatsache sie zu besitzen und einzusetzen, was den eigentlichen Reiz ausmacht. So ist der Fleischzartmacher ein Gerät, das man sicherlich nicht besitzen muss, aber wohl so etwas wie das Plazebo für Steak-Köche.

  • Geburtstagskuchen aus Hackfleisch

    Zu besonderen Gelegneheiten, z.B. einem Geburtstag ist ein Mettigel als Geschenk eventuell nicht angebracht. Aber was gibt es für Alternativen? Na klar, einen Geburtstagskuchen aus Hackfleisch. Alles was man dazu braucht sind 2-3 Kilo Hackfleisch vom Rind, Kartoffelpürree und Ketchup.

    Zwischen die Hackfleischlagen kommt Ketchup. Der Rest wird kreisrund zurecht geschnitten
    Zwischen die Hackfleischlagen kommt Ketchup. Der Rest wird kreisrund zurecht geschnitten
    Dann einfach das Kartoffelpürree drüber und noch etwas verzieren - fertig.
    Dann einfach das Kartoffelpürree drüber und noch etwas verzieren – fertig.

    via: funnypotatoe.com

    Alternativ habe ich noch ein Rezept für einen „Wurstkuchen“ (Plain in Pigna) bei Lamiacucina gefunden. Sieht auch sehr lecker aus!

    *Update*
    Mir war wirklich unbekannt, wie viele Fleischkuchen es gibt: Auf französisch heißt das dann Tourte de Viande

  • Werbekampagne Berliner U-Bahn: je kg Fleisch 9.95 Euro


    Dieses „Fleischplakat“, wenn man es so nennen will, habe ich gestern im U-Bahnhof Samariter-Str. gesehen. Hat irgendjemand eine Ahnung für was und von was das ist?

  • Essen Extrem Teil 1 – Stinky Tofu

    Es ist ja bekannt, dass die ein oder andere chinesische Spezialität für uns Europäer etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Night Market in Taipeh bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit einen Überblick über die lokale „Fast Food Küche“ zu bekommen.

    Als wir den Night Market betraten dachte ich zuerst, ein Abwasserkanal sei vielleicht übergelaufen, denn es Lag ein leichter Geruch von Klärgrube in der Luft. Der Geruch wurde jedoch immer stärker, je weiter wir die Straße entlang gingen, bis wir vor einem Stand ankamen, an dem der Gestank so stark war, dass ich mich schon etwas zusammenreißen musste, um meinen Brechreiz zu unterdrücken.

    Das Stinky Tofu ist der inoffizelle taiwanesische National-Snack und ist fermentiertes Tofu, das bis zu mehreren Monaten in verschiedenen Geschmacksrichtungen eingelegt wird. Der Geruch ist so stark, dass es sogar schun zu Zwischenfällen im Flugverkehr gekommen ist.  Es schmeckt angeblich umso besser je stärker es riecht.  Dem Geruch nach zu urteilen muss es an diesem  Stand das leckerste Stinky Tofu der Welt geben! Aber was will man erwarten… ist ja kein Fleisch drin 🙂

  • Entrecote bis T-Bone, Englisch bis Rare

    Steak, aber richtig! (Teil 1)

    Mit der Frage „Schatz, wie wär’s mal wieder mit einem Steak?“ stellt Mann und mittlerweile auch Frau sich vor die Qual der Wahl. Im guten Steakhaus sitzt man dann oft ratlos vor einer Unzahl an verschiedensten Steakvariationen, die aufzeigen, dass es sich hierbei nicht nur um ein Stück Rindfleisch handelt.
    Fälschlicherweise haben sich zu den verschiedenen Rindersteak-Variationen auch Fantasiebezeichnungen anderer Gerichte mit der Endung „Steak“ eingebürgert, wie z.B. das Schlemmersteak, welches meist aus einem mit Schinken und Käse überbackenen Schweineschnitzel besteht, ebenso wie das landläufig bekannte Grillsteak, bei welchem es sich meist um eine Scheibe Halsstück vom Schwein handelt.

    Bestellt jemand gezielt im speziell ausgerüsteten Restaurant ein Steak, möchte er kurzgebratenes Rindfleisch, genauer gesagt Muskelfleisch des Rindes. Aus der Lage und Form der Muskelpartien ergeben sich verschiedene Steakarten, welche in Gewicht, Zubereitung und Geschmack variieren.

    „Unterschiedliche Garstufen machen den Unterschied“

    Mit der Bestellung eines Steaks alleine, kann der gut ausgebildete Steak-Koch nicht viel anfangen. Zusätzlich zur gewünschten Art des Steaks sind auch verschiedene Garstufen passend für den jeweils persönlichen Geschmack Ausschlag gebend.

    Roh, blau bzw. very rare oder raw bleu bezeichnen blutig rohes Steak; englisch, rare, blutig und saignant bezeichnen das Steak mit rohem Kern und schmal gegartem Rand außen herum. Soll nur noch der innere Kern roh sein, bestellt man am besten medium rare, à point oder medium Bestellungen servieren das rosige, halb durchgebratene Steak, medium well das fast durchgebratene.

    Wer sein Steak völlig durchgebraten möchte, bestellt dies mit well done oder bien cuit.

  • Mit dem Blogstöckchen ab in den Urlaub

    Von unserem lieben Vegetarier-Freund kam von der Käseplatte ein Blogstöckchen auf die Mettplatte gefallen. Was ist denn das?

    Und damit nicht genug, ehe ich mich verseh‘ fliegt schon das nächste Stöckchen über den Zaun. Diesmal von unserem allseits geschätzten Fleischermeister Freese. Da denke ich mir, da muss mehr dahinter stecken. Besser werfe ich das Stöckchen schnell weiter oder ich kann hier bald ein Lagerfeuer machen

    6 Fragen sollen beantwortet werden, was ich hiermit tue:

    1. Welche drei Nahrungsmittel sind für dich unverzichtbar?

    2. Welche drei Nahrungsmittel magst du überhaupt nicht?

    3. Gibt es ein Nahrungsmittel, das du gerne mal probieren möchtest? Wenn ja, welches?

    • Salat, Gemüse und Tofu

    4. Was ist dein Lieblingsgetränk?

    • Pils vom Faß

    5. Welche Süßigkeit isst du am liebsten?

    • Tiramisu

    6. An wen gibst du das Stöckchen weiter?

    Ich habe ja nun zwei Stöckchen die ich werfen kann. Davon schmeiße ich eines zu Melanie von der neuen Ess / Klasse und das andere zu Petra aka Foodfreak.

    Mit dieser vorerst letzten Amtshandlung verabschiede ich mich für zwei Wochen Urlaub! Natürlich habe ich darauf geachtet, dass unsere Finca einen über einen eigenen Grillplatz verfügt. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Jungs am anderen Ende der Insel untergebracht sind! 🙂