Der Fleischklopfer

Fleisch klopfen heißt auch Fleisch weicher machen. Wenn das Fleisch, zum Beispiel für ein Schnitzel zu dick geschnitten ist, verringert das Klopfen, auch Plattieren genannt, die Bratzeit, die Gewürze werden besser aufgenommen und das Fleisch wird an allen Stellen gleichzeitig gar. Selbst die meisten unserer Fernsehköche praktizieren das Plattieren.

Dazu braucht man einen sogenannten Fleischklopfer, den es in verschiedenen Ausführungen gibt.
Früher gab es die klassischen, rechteckigen Holzklopfer mit zwei genoppten und zwei glatten Seiten wobei die raue Seite zum Aufrauen der Fleischoberfläche diente und mit den glatten Seiten die Fleischstücke sanft flach geklopft wurden, sodass sie eine gleichmäßige Stärke bekamen.

Warum und wie wird ein Schnitzel geklopft bevor man es brät?

Frisches SchnitzelAktuell gibt es die Klopfer aus Edelstahl in meist schwerer Ausführung, die dank ihrer vielfältigen Formen und Größen selbst Profiköche gerne benutzen. Einige ähneln kleinen Bratpfannen (sogenannte Plattiereisen), die bei Profiköchen sehr beliebt sind. Andere wiederum sehen aus wie ein Hammer, mit einer genoppten und einer flachen Seite oder es gibt Fleischklopfer, die einem großen Mörser mit breiter Grundfläche ähneln und deren Platten auswechselbar sind. Wobei immer nur die glatten Seiten der Klopfer benutzt werden sollten, da die Struktur des Fleisches nicht zerstört werden darf.
Damit die Küche, insbesondere die Arbeitsfläche sauber bleibt, so spritzen nicht kleine Fleischpartikel herum legt man das Stück Fleisch zuerst auf eine Frischhaltefolie, mit der man es auch von oben bedeckt. Beziehungsweise man nimmt ganz einfach einen Gefrierbeutel, in den man das casinos deutschland Schnitzel oder ein Kotelett vor dem Panieren hineinlegt. Danach schlägt man, egal welcher Art der Klopfer ist, mit viel Gefühl und der glatten Seite auf die Fleischoberfläche, wodurch das Stück Fleisch größer und gleichmäßig flach wird.
Fehlt es an einem Klopfer, so reichen auch ein kleiner Kochtopf mit Stil, eine kleine Bratpfanne, beziehungsweise ganz einfach der Handballen, womit Sie das Fleisch leicht drücken.

Egal mit was geklopft wird, Hauptsache, dass – danach ist das Fleisch, selbst Steaks, die damit sie zart werden allerdings nur ganz leicht geklopft werden, für das weitere Zubereiten perfekt vorbereitet.

Bild: © Corinna Gissemann – Fotolia.com

4 Kommentare

  1. Moa da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an ein schönes, zartes, geklopftes Wiener Schnitzel denke. Da hätt ich jetzt gern ein Stück davon.. oder zwei. 😀
    Und schön mit Pommes dazu. Oder Bratwürste mit Sauerkraut. So was wärs jetzt. Aber immerhin weiß ich jetzt was ich mir heute zu essen mache. Danke schön. 🙂

  2. Hallo,

    ich klopfe immer mein Schnitzel und auch beim Cordon wird es immer gemacht. Hat da einfach mehr Füllung platz 😀

    Viel Spass beim klopfen^^

  3. Super idee! Auch Veganer geeignet! HDL

  4. Mein Vater macht die besten Schnitzel 🙂 Ich liebe es, wenn er sie macht.
    LG,
    Laura

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