Kategorie: All

  • Fleisch im Schuh

    Eine etwas bizarre Meldung erreicht uns von dem Sänger Mika: Damit ihm beim Tanzen in neuen Schuhen die Füße nicht weh tun, stopft er sich ein bisschen Rindfleisch in die Schuhe. Diesen Ratschlag hat er angeblich von seinem Schuhdesigner Christian Louboutin. Einen Nachteil hat diese Methode dann allerdings doch. Nach eigener Aussage fangen die Füße bald an fürchterlich zu stinken. Da heißt es für die Tanzpartnerin genügend Abstand zu halten.

    Persönlich habe ich das zwar noch nicht versucht, aber ich könnte mir vorstellen, dass Tartar auch ganz gut funktioniert…

    SchuheBild: Floevogs

  • Silvester Fondue

    Moin Moin Zusammen,

    jeder fragt sich natürlich; Was kommt Silvester auf den Tisch. Bei Mettsalat heisst es natürich FLEISCH. Also werden wir dieses Jahr ein Fleisch Fondue kredenzen. Leider haben wir beim letzten Fondue-Treffen keine Fotos gemacht daher werden wir sie erst nach Silvester einreichen. In Demut bitten wir dies zu verzeihen und hoffen das euch unsere Tipps dennoch weiterhelfen werden.

    Die Basis – Fett

    Bei der Auswahl des richtigen Fetts ist die Hitzebeständigkeit von großer Bedeutung. Kaltgepresste Öle wie Olivenöl oder Butter und Magrine eignen sich nich. Diese können sich entflammen oder bilden unangenehme Gerüche und schädliche Zersetzungsprodukte. Wir empfehlen euch spezielles Fritierfett oder geruchs- und geschmacksneutrale Pflanzenöle. (Sonnenblumenöl, erdnussöl, Kokosfet), denn nur so können sich die Poren schnell schließen und kein Saft tritt nach aussen und kein Fett nach innen.

    Der Vorlauf

    Der Fonduetopf sollte bis zur hälfte mit dem Fett eurer Wahl gefüllt werden. Damit ihr nicht endlos Brennpaste verschwendet empfiehlt es sich den Topf bei 180 Grad im Backofen eine halbe Stunde vorzuheizen. Den Temperaturcheck könnt ihr am besten mit einem alten Essstäbchen vom Chinesen machen. Steckt ihn einfach in das Fett – bilden sich aufsteigende Blasen – Perfekt.

    Kniffe

    Das Fleisch sollte rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden, da es ansonsten das Fett zu schnell abkühlt und die Befriedigung eurer Fleischeslust verlangsamt und ihr ständig warten müsst. Ferner solltet Ihr das Fleisch bevor es auf den Tisch kommt abtupfen, um ein etwaiges Fettspitzen zu vermeiden. Salz gehört auch erst an das Fleisch, wenn es auf dem Teller liegt, da es sonst das Fett spritzen lässt und zudem entzieht das Salz dem Fett die Hitze.

    Das Ende

    Falls ihr mal wieder wieder zu großzügig beim Metzger bestellt habt – keine Sorge. Das Fett lässt sich durchaus 2 – 3 mal verwenden. Zur Filterung könnt ihr nach dem Abkühlen des Fetts einen Kaffeefilter verwenden.

    Falls Ihr noch weiter Tipps und Kniffe habt, sind wir über jeden Kommentar dankbar. Ansonsten wünscht euch Mettsalat eine tolle Feier, einen guten Rutsch und ein fleischreiches 2010.

    Achja … „ein“ Fondue reicht uns Mettsalat nicht. Wir verwenden dieses Jahr Zwei Fonduetöpfe, Zwei Heisse Steine und ein Raclette 😉

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    Fleischfondue mit Fett

    Zubehör für das Fleischfondue (Fondue bourguignonne)

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    Für ein Fett-Fondue braucht man starke Hitze und einen Topf aus gut leitendem Material aus feuerfestem Glas, Edelstahl oder Kupfer.

    Der Topf sollte sich oben leicht verjüngen, so können Fett und Brühe nicht herausspritzen. Ein spezieller Spritzschutz, der auch als Gabelhalter dient, ist nützlich.
    Pro Person werden ein bis zwei Fonduegabeln benötigen. Sie haben zwei Zinken zum Aufspießen der Zutaten und sind am Ende farblich gekennzeichnet, so dass jeder seine Leckerein wiederfindet. Sie werden ausschließlich zum Garen des Fleisches benutzt. Gegessen wird mit normalem Besteckt. Auch nützlich sind spezielle Fondueteller mit Einteilungen für Fleisch, Gemüse und Saucen. Wenn nur normale Essteller zur Verfügung stehen, kann man für Beilagen einen extra Teller zur Verfügung stellen. Das kann aber zu Platzproblemen führen. Außerdem werden noch Schälchen für die Saucen und sonstigen Zutaten benötigt.

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    Auswahl des Fetts für das Fleischfondue

    Das Fett muss bis 180 Grad erhitzt werden, damit sich beim Fleisch die Poren schnell schließen und so kein Saft nach außen aber auch kein Fett nach innen dringen kann. Es gibt spezielle Frittierfette, geruchs- und geschmacksneutrale Pflanzenöle (Sonnenblumen-, Erdnuss- oder Sojaöl, reines Kokosfett und Butterschmalz). Nicht geeignet sind Butter, Margarine und kaltgepresste Öle. Diese können bei zu großer Hitze in Brand geraten. In einem solchen Fall niemals mit Wasser löschen! Versuchen den Topf zuzudecken, um so den Sauerstoff zu entziehen und vom Herd nehmen.

  • Schlesische Weißwurst – Der Klassiker zu Weihnachten

    weisswurst

    Das Rezept wird bereits seit mehreren Generationen immer weiter gegeben. In der rebellischen Teenagerphase dachte ich mir manchmal an Heiligabend, dass es in Zukunft an Weihnachten auch mal was edleres geben dürfte. Trotzdem verputzt man dieses Essen, weil es vielleicht gerade wegen seiner Einfachheit so grandios daher kommt. Pro Person benötigt man:

    • 2-3 gute Schlesische Weißwürste (einfach mehrere Metzgereien teste meiner Meinung darf nicht zu viel Majoran und etwas Zitrone dran sein)
    • 200g Kartoffeln
    • 200g Sauerkraut

    Und so wird’s gemacht:

    Kartoffeleln schälen, klein schneiden, in Salzwasser kochen, abgießen und mit warmer Milch und etwas guter Butter zu einem herrlichen Kartoffelbrei zerstampfen.

    Das Sauerkraut darf meiner Meinung nach nicht zu sauer sein, deshalb vielleicht einmal kurz wässern. Ansonsten das Kraut kochen und in einer separaten Pfanne kleine Zwiebelwürfel etwas Knoblauch und Speck anrösten und das ganze in das kochende Kraut geben und damit vermengen. Je nach Geschmack varriiert natürlich die Menge. Wer noch mag gibt ein Gewürzsäckchen dazu (1-2 Lorbeerblätter und einige Gewürzkörner). Salz und Pfeffer nicht vergessen.

    Das wichtigste sind natürlich die Würste die mit besonderer Sorgfalt zu behandeln sind, da sie – wenn frisch zubereitet gekauft – eine sehr zähflüssige Wurstmasse in sich tragen. Deshalb müssen sie auch als allererstes gebrüht werden. Sie dürfen dabei auf keinen Fall in zu heißes Wasser, da sie sonst aufplatzen. Nach dem Brühen sollten sie in Mehl gewälzt werden, damit sie eine gleichmäßigere Bräune bekommen. Man kann sie in der Pfanne braten; ich würde allerdings empfehlen sie im Backofen auf einem Blech in Butterschmalz mit Oberhitze zu braten, da sie dort eine gleichmäßige Farbe bekommen. Im Backofen macht es meiner Meinung nach nichts, wenn die Würste aufplatzen – im Gegenteil: Ich suche mir immer die Aufgeplatzten aus, weil die besonders lecker sind.

    Alles anrichten. Fertig!

    Als Dessert kann man alles mögliche reichen. Bei uns werden immer gezuckerte Erdbeeren gegessen, was nach dem ziemlich deftigen Essen ganz gut passt.

    P.S.: Wenn sich jemand fragen sollte, warum ich oben 2-3 Würste pro Person angegeben habe, der versuche dieses Rezept doch mal. Die Würste, die nämlich übrig bleiben, schmecken zu später Stunde kalt fast noch besser.

  • Gen-Mutation macht Pandas zu Vegetariern

    Heute erreicht uns eine erschreckende Nachricht: Offensichtlich sind Gen-Mutationen dafür verantwortlich, dass es den possierlichen Pandas den Appetit auf Fleisch verdirbt. Chinesische Forscher sind überzeugt, dass die Mutation des Erbguts dazu geführt haben könnte, dass Pandas den Geschmack von Fleisch und anderer proteinreicher Nahrung nicht mehr wahrnehmen können.

    pandaQuelle: tinyfroglet

    Als Resultat dieser genetischen Veränderung ernähren sich die Pandas bekannterweise fast ausschließlich von Bambus. Die Theorie mancher Verschwörungstheoretiker, es handele sich bei den Mutationen um das Ergebnis langfristig angelegter Genversuche der Vegetarierlobby sind natürlich völlig Gegenstandslos. Arme Pandas…

    via: net-tribune

  • ’Gutes Fleisch’ gewinnt Gourmand World Cookbook Award 2009

    gutes_fleisch Das Buch „Gutes Fleisch“ hat den gourmand World Cookbook Award 2009 erhalten. Seit 1995 werden damit die besten Koch- und Getränkebücher der Welt in unterschiedlichen Kategorien geehrt. „Gutes Fleisch“ gewann dieses Jahr in der Kategorie „Bestes Kochbuch Deutschland’s“.  Ich bin begeistert, dass die Fleischliebhaber nun auch im Bereich der Kochbücher mehr Anhänger finden.

    Mit 300 Seiten hat das Buch auch eine angemessene Größe, um das gesammelte Wissen ausgewiesener Experten zusammenzutragen. Mit zahlreichen Bildern wird über Tierrassen, Zulieferer, Warenkunde und Zubereitungsmethoden informiert. Wie bei Kochbüchern üblich beinhaltet das Werk natürlich auch hervoragende Rezepte von mehr als 20 Spitzenköchen.

    Angeblich begann alles mit einem Stück Wagyu-Fleisch. Inzwischen haben sich die Autoren Wolfgang und Stephan Otto mit ihrem mit ihrem Fleischfachhandel Otto Gourmet nicht nur im Internet einen guten Namen gemacht. „Gutes Fleisch bündelt das Wissen, das Profis über Fleischspezialitäten angesammelt haben, in einem großartigen Buch.“

    Ich habe meinen Wunschzettel für Weihnachten auf jeden Fall um eine Zeile erweitert.

  • Restaurant Filetstück am Prenzlauer Berg

    Nach langer Zeit war ich endlich mal wieder in Berlin zu Besuch und da war es natürlich Pflicht, dass wir uns für das Abendessen ein gutes Steak-Restaurant aussuchen. Über einen Artikel in der „TIP“ kamen wir auf das Restaurant Filetstück am Prenzlauer Berg. Laut Artikel handele es sich dabei um eine eine „Mischung aus Edel-Fleischerei und legerem Bistro, wo teures Fleisch mit Dry-Aging-Prädikat verkauft und auf einem Lava­stein­grill gebraten wird“.

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    Am Telefon erfahren wir, dass am Wochenende Reservierungen entweder um 19 oder 21 Uhr möglich sind. Wir wählen den späteren Termin, da wir uns nicht hetzen lassen wollen. Die Dame am Telefon klingt extrem nett und bittet um Verständnis, dass wir nur noch einen Tisch mit anderen Personen teilen könne, ansonsten sei schon alles ausgebucht.

    Einmal angekommen erweist sich das kleine, schmucke Filetstück als gemütlicher Tempel für Fleischanbeter. Tritt man durch die Tür, schaut man direkt auf die edel angerichtete Fleischtheke, in der feinsäuberlich verschiedene Fleischstücke zum Verkauf angeboten werden. Im Schaufenster hängen geräuchert Würste, Salami und Schinken. Die Rückseite des Lokals bildet die durch ein Fenster voll einsehbare Küche sowie der Kühlraum in dem man die größeren Fleischraritäten hängend bestaunen kann.

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    Wir setzen uns an einen langen Holztisch. Es spielt gute Musik, es ist gemütlich und nach 15 Minuten ist auch Mettigel wieder ansprechbar, der während dieser Zeit wie hypnotisiert in den Kühlraum starrt.

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    Was etwas schade ist: es hat auch ungefähr genauso lange gedauert, bis sich der Kellner zum ersten Mal an unseren Tisch bewegt hat, um die Bestellung der Getränke aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt rutschte ich allerdings schon etwas unruhig auf meine Stuhl hin und her.

    Als Vorspeise bestellten wir zu Dritt den Vorspeisenteller. Wie sich herausstellte war das die einzig richtige Wahl denn es handelt sich um einen großen Teller mit verschiedenen Würsten und Schinken, von dem ich allein ziemlich satt geworden wäre. Aber ein Vorspeise ganz nach unserem Geschmack!! Leider hat auch hier wieder der Service gepennt und das Brot erst gute 7 Minuten später an den Tisch gebracht. Und wenn man eh schon bis um 9 Uhr auf das Abendessen wartet weiß man diesen Aufbau eines Spannungsbogens nicht wirklich zu schätzen.

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    Aber das sollte uns nicht die Laune verderben, schließlich ging es jetzt um richtig gutes dry aged Steak! Wir bestellten das sowohl die Hochrippe wie auch das Filet vom dry-aged irischen Donald Russel Rind. Wir wurden nicht enttäuscht: Mächtige Stücke gegrillten Rindfleischs wanderten da auf unsere Teller. LECKER, LECKER, LECKER!

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    Die Beilagen kamen in extra Schälchen. Zur Wal stehen u.a. Rosmarinkartoffeln, Risotto, Kartoffel-Trüffel-Pürree oder Spinat. Naja, es ist ja ein Steak-Restaurant, vielleicht sollte man da nicht so streng mit den Beilagen sein. Die waren o.k., aber nichts an was ich mich nächste Woche noch erinnern würde. Aber wie gesagt, das Fleisch war super!

    Beim Service hat es leider auch diesmal wieder gehakt: Dies Saucen gab’s heute nicht, wie sich herausstellte auch nicht mehr alle Beilagen und ein Steak kam in der falschen Größe an den Tisch. Zu ihrer Ehrenrettung muss ich sagen, dass sie wohl selbst gemerkt haben, dass nicht alles super rund lief. So gingen Kaffee, Nachtisch und Grappa auf Kosten des Hauses.

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    Einen Kritikpunkt hätten wir dann auch noch: Wenn ein Restaurant eine offene Küche hat,  bedeutet das natürlich auch, dass der Gast alles mitbekommt was zwischen Koch und Service abgeht. Da schafft es auch keine angenehme Atmosphäre wenn es im Innenverhältnis miteinander nicht stimmt.

    Abschließend würde ich sagen: Das Fleisch war wirklich super, aber in dieser Preisklasse (ich alleine habe 90 Euro gezahlt) da muss einfach alles stimmen. Da muss an der Aufmerksamkeit des Service einfach noch gearbeitet werden und dem Koch würde es sicher nicht schaden auch mal etwas zu lächeln. Vom Essen her kann ich es empfehlen. Also liebe Fleischliebhaber, probiert das Filetstück doch einfach mal aus und berichtet uns von Euren Erfahrungen!
    FILETSTÜCK
    Schönhauser Allee 45
    10435 Berlin

    Reservierungen unter Tel.: +49 30 488 20304 oder info@filetstueck-berlin.de

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  • Gulasch – für Angeber

    Servus Zusammen. Tyni3683 hat uns ja schon ein wirklich nettes Gulasch-Rezept ans Herz gelegt. Auch wenn ja nun endlich die Wild-Saison beginnt hier noch mal ein kleiner Verfeinerungsvorschlag der richtig was her macht

    Die Basis bildet Tynis Rezept, wobei für 4 Personen doch auch gern die doppelten Mengen genommen werden können. Wir wollen uns ja nicht mit Soßenstoppern satt essen.

    Für 4 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

    • 1 kg Rindfleisch (z.B. aus der Unterschale) oder bereits geschnittenes Rindergulasch
    • 1 kg Zwiebel
    • 3 Paprika
    • 350 ml Wasser
    • 1 Flasche RotweinÖl, Pfeffer, Salz, Rotweinessig, Paprikapulver (Edelsüß und scharf), Tomatenmark, Chili, Lorbeerblätter, Majoran, Rinderfond
    • Und last but not least Zucker und Wasser für das selbst gemachte Zuckerkulör

    Falls vom Metzger eures Vertrauens noch nicht erledigt, muss zunächst das Fleisch in ca. 4 cm große Stücke geschnitten werden. Auch die Paprika und die Zwiebeln wollen zerkleinert werden. Da diese später in sich zusammenfallen, könnt ihr hier etwas gröber Stücke fertigen. In einer Pfanne erhitzt ihr nun ordentlich Öl. Ich bevorzuge Erdnussöl oder auch immer wieder gern genommen – das Schweineschmalz. Achtet jedenfalls darauf, dass das Öl auch für das Braten geeignet ist – also auf keinen Fall Olivenöl verwenden. Ist das Fett heiß genug bratet ihr kurz die ersten Fleischstücke von allen Seiten an. Haben die Leckerbissen eine schöne Farbe entwickelt, stellt ihr diese erstmal zur Seite. Achtet darauf das ihr vor der nächsten Lage Fleisch nicht die Geduld verliert und die Pfanne sich wieder richtig erhitzt hat.

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    Nach dem Fleisch sind die Zwiebeln dran. Hierfür empfehle ich euch ein gutes Olivenöl. Sobald die Zwiebeln den angeschwitzten Zustand überschritten haben, und leicht anbrennen, löscht ihr das ganze mit ca. 10ml Rotweinessig und einer Flasche Rotwein nach und nach ab. Zu guter letzt schmeißt ihr Zwiebeln, Fleisch und die Paprika zusammen in einen großen Topf / Bräter. Jetzt je nach Geschmack würzen und dann das ganze für die nächsten 1 ½ Stunden bei mittlerer Hitze abgedeckt köcheln lassen.

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    So weit so gut. Das Gulasch nimmt im laufe der Zeit eine leicht rötliche Farbe an. Für unsere gehobenen Ansprüche fehlt nur noch eine Zutat – Zuckerkulör! Natürlich kann man Diesen auch kaufen, allerdings ist er im Handel oft nur als Farbstoff zu bekommen. Dieser färbt nachher das Gulasch schön schwarz schmeckt aber nach nicht viel! Also ran an den Topf. Gebt zunächst Zucker in einen Topf und erhitzt diesen Stark. Sobald der Zucker anfängt sich aufzulösen, schüttet ihr die gleiche Menge Wasser hinzu. Die süße Mischung wird erst milchig und fängt langsam an anzubrennen. Jetzt heißt es: nicht nervös werden! Wartet ab bis die Mischung immer dunkler wird. Sobald sie eine Farbe zwischen braun und schwarz erreicht hat– runter damit vom Herd. Da der Topf noch sehr heiß ist schwärzt er auch ohne Herd noch nach. Nun mit einem Löffel nach und nach etwas vom Zuckerkulör zum Gulasch geben. Das Gulasch nimmt schnell eine schöne dunkle Farbe an und bekommt einen angenehmen rauchigen Geschmack der es einfach unwiderstehlich macht. Nun das Gulasch ruhig noch ½ Stunde köcheln lassen. ACHTUNG den Topf mit dem Zuckerkulör unbedingt auskühlen lassen. Auf keinen Fall in den Ausguss schütten. Das Zeug ist so heiß, das es auf Wasser reagiert wie heißes Öl. Sobald der Topf kalt ist, ist aus dem Zuckerkulör ein steinhartes Zeugt geworden. Aber keine Sorge mit heißem Wasser ist der Topf schnell wieder glänzend.

    Viel Spaß beim nachkochen – und Guten Appetit

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  • Andalucia – der Spanier am Savignyplatz in Berlin

    Das Andalucia am Savignyplatz ist noch relativ neu und da ich total auf spanisches Essen stehe, haben wir das Restaurant in der vergangenen Woche mal getestet. Die Einrichtung wirkt durch die gekachelten Wände und die Bilder der schicken Flamenco-Tänzerinnen schon recht spanisch und das etwas schummrige Licht und die vielen Kerzen lassen das Restaurant insgesamt gemütlich wirken.
    Obwohl die Tische schon seeehr kuschelig aneinander stehen – ein kleines bisschen mehr Abstand wäre auch ok gewesen. Aber so konnten wir wenigstens sehr genau begutachten, was unsere Nachbarn bestellt hatten. 😉

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    Wir haben uns  dann für  die gebratene Hähnchenbrust gefüllt mit Manchegokäse und iberischem Schinken

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    und die gegrillte Dorade mit Knoblauch-Petersilienöl entschieden.

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    Die Portionen sind recht ordentlich. Wir mussten irgendwann kapitulieren und konnten den Teller nicht komplett leeren. Insgesamt war das Essen auch lecker, aber nicht überragend. Der Service konnte uns leider auch nicht 100%ig überzeugen. Für die Preise kann man meiner Meinung nach etwas mehr erwarten.

    Einen weiteren Punktabzug gibt es dafür, dass die Besitzer des Andalucia wohl auch das tres tapas und das Frida Kahlo führen, aber wohl noch keine Zeit hatten die Homepage des Andalucia zu bearbeiten. Auf der Seite des Andalucia findet man die Karte des Frida Kahlo zum Download. 🙁

    Ich bin also weiter auf der Suche nach meinem Spanier des Vertrauens in Berlin. Kennt jemand ein wirklich gutes spanisches Restaurant das er empfehlen kann?
    Freu mich auf euer Feedback!

    Andalucia
    Savignyplatz 2
    10623 Berlin
    Tel: 030 – 54 71 02 71

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  • Mettbrötchen hat was!

    Es geht doch wirklich nichts über ein gutes leckeres Mettbrötchen mit frischen Zwiebeln und dazu ein leckeres Bierchen. So muss ein Samstagvormittag beginnen…

    Mettbrötchen mit Bier

    Lecker Brötchen

    Das Mett sollte frisch vom Metzger (nicht diese konservierten Mettwürstchen…) sein, leicht mit Pfeffer und Salz würzen und ein paar Zwiebeln oben drauf. Lecker!

  • Marienburger in Berlin Prenzlauerberg

    Als der beste Burgerladen im Prenzlauerberg wurde mir der Marienburger mitten im Prenzelberg angekündigt. Eine mutige Aussage wie ich fand. Aber natürlich sind wir dann gleich in der Mittagspause nix wie hin.

    Marienburger

    Mehr im Imbissstyle steht der Chef selbst, der sich Snake nennt, hinter einer Theke und grillt große Paddys für die normalen Burger und kleinere für die Baby-Burger. Diese sahen eher nach fertig geformten Rindfleisch Paddys aus…Marienburger

    Hm, da muss dann aber nun einiges kommen dachte ich mir. Also bestelle ich den ’normalen‘ Burger nach Kreation des Chefs – den Snake-Burger mit Bacon und Schmelzkäse und dazu die super trendy Fritz Cola.

    Nach max 10 Minuten konnten wir uns die Burger dann abholen. Der Burger war lecker und gut gemacht aber ich muss sagen für fast 5 Euro auch nicht gerade der billigste für die Größe. Ich werde sicher die ein – oder andere Mittagspause hier verbringen, aber den Titel für den besten Burger in Berlin bekommt von mir weiter das Tartane in der Torstraße!

    PS: Das ist mein erster Beitrag direkt vom Telefon. Bin ja mal gespannt wie das auf dem Blog aussieht… 😉

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