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  • 4×4 In-and-Out Burger

    Wie die Stammleser wissen, gibt es bei mir keinen Trip in die USA ohne nicht mindestens ein Mal bei In-and-Out Burgervorbeizuschauen. Die Kalifornische Burgerkette mit ihrem Bekenntnis zu handgemachten Bio-Burgern ist ein absolutes Muss! Ich muss gestehen, die schmecken fast besser als selbstgemachte Burger.

    in-n-out Burger
    Dieses Mal war jedoch etwas Besonderes: Anstelle des ganz normalen Double-Cheesburger habe ich vom „Geheim-Menü“ einen 4-by-4 bestellt. Wie der Name vermuten lässt besteht der 4×4 aus vier Lagen Fleisch und vier lagen Käse.

    4x4_burger

    Ich denke, das Bild sagt bereits alles. Der Burger ist ein Traum: unglaublich saftig und der Käse schmilzt auf der Zunge. Das einzige Problem, das der ein oder andere haben könnte, ist den Mund weit genug aufzubekommen!

  • Einbraten Anleitung: Die Eisenpfanne Lyonnaise von de Buyer

    In meinem ersten Bericht über die Eisenpfanne Lyonnaise von de Buyer habe ich schon geschwärmt und ich muss sagen, mein erster guter Eindruck hat sich bestätigt. Die Pfanne wird richtig schön heiß und ist sowohl für Spiegeleier als auch für Steaks bestens zu gebrauchen.
    Da in den Kommentaren bereits das nötige Einbraten von Eisenpfannen angesprochen wurde, hier nun eine kurze Anleitung:

    Pfanne

    Die Pfanne erhitzen und eine ordentliche Portion Öl in die Pfanne geben. Wenn das Öl schön heiß ist, einige Kartoffelscheiben (ruhig mit Schale) dazugeben und eine Weile brutzeln lassen.

    Kartoffeln_in_Pfanne

    Die Kartoffelscheiben in der Pfanne lassen, ab und zu wenden und abwarten bis sie schön braun bis schwarz geworden sind.

    Kartoffeln_anbraten

    Die Pfanne auskühlen lassen und die Kartoffelscheiben mit einem Küchenkrepp auswischen. Als Ergebnis erhält man eine schöne schwarze Patina. Die Pfanne nun auf keinen Fall in die Spülmaschine geben oder mit Spülmittel, Scheuerschwämmen o.ä. säubern, sondern nur mit etwas heißem Wasser und etwas Küchenrolle  ausreiben.

    Eisenpfanne

    Nach dem Verwenden dann immer wieder mit Öl einreiben, damit die Pfanne vor Rost geschützt bleibt. Je öfter man die Pfanne benutzt und je dunkler sie wird, desto weniger Öl wird gebraucht. Umso stärker die Patina wird, umso besser ist sie dann auch vor Rost geschützt.

  • Japan – Spaß mit Steaks

    In diesem Video einer japanischen Gameshow sehen wir, was man sonst noch mit einem Stück Entrecote anstellen kann, wenn man keinen Hunger hat. Warum gibt es solche Shows eigentlich nicht auch in Europa?

  • Schweinefilet Grillrezept in Whisky-Honig-Marinade

    Schweinefilet Whisky-Honig-Marinade

    Einfach gemacht und verdammt lecker – schmeckt ohne jede Sauce! Schon mal Schweinefilet gegrillt?
    Auch mal eine leckere Alternative – schnell zubereitet, einfach gegrillt und sehr interessant im Geschmack.

    Und so wird’s gemacht:

    Die Zutaten:

    Schweinefilet Whisky

    Das Filet in einer passenden Schüssel (nach Möglichkeit mit Deckel für den Kühlschrank) mit Whisky und Honig begießen und anschließend mit mit Salz und Pfeffer würzen. Am besten schmeckt das Ganze wenn ihr die Marinade bereits 1 Tag vorher zubereitet und das Schweinefilet für 24 Stunden einlegt. Mindestens 6-8 Stunden sollte es auf jeden Fall in der Marinade liegen.

    Gegrillt wird das Ganze nun am Stück. Das ganze Schweinefilet kommt also auf den Grill und wird bei regelmäßigen Wenden ca. 15-20 gegrillt. Durch den Honig wird leckere Stück Fleisch schön dunkelbraun. Anschließend in ca. 2cm große Stücke schneiden und heiß servieren.

    Happy BBQ, Lecker!

  • Mr. Bacon vs. Monsieur Tofu

    Kindererziehung ist ja gerade in den ersten Jahren extrem wichtig. Gerade beim Spielzeug will man keine Fehler machen, denn durch das Spielen lernen Kinder wichtige Verhaltensweisen und gut von böse zu unterscheiden. Deshalb gibt es jetzt für verantwortungsvolle Eltern das „Mr. Bacon vs. Monsieur Tofu“ Spielset.

    baconPuppet2

    Mit diesen Action-Figuren lernen Kinder spielerisch, wie Super Bacon den bösen Monsieur Tofu besiegt. Schon der Ausdruck in den Gesichtern der Figuren, macht es leicht zu erkennen, wer hier der Gute ist. Um jedoch ungewünschtes Spielverhalten zu vermeiden, würde ich empfehlen, am Anfang nur unter Aufsicht zu spielen.

    Übrigens auch sehr beliebtes Geschenk für die Kleinen ist die Bacon Puppe.

  • Shit Burger – Fleisch aus Kot

    kunstfleischIch möchte mich gleich vorab für diesen etwas unappetitlichen Beitrag entschuldigen, aber dieses Thema war doch zu verrückt, um es unkommentiert zu lassen. In einem früheren Beitrag hatte ich bereits über In Vitro Fleisch berichtet. Aufgrund des Bevölkerungswachstums ist davon auszugehen, dass wir in einigen Jahren den globalen Fleischbedarf nicht mehr über herkömmliche Methoden decken können. Dementsprechend bemühen sich Forscher weltweit, Möglichkeiten der künstlichen Fleischproduktion zu entwickeln.

    Ein Forscher-Team aus Japan hat nun eine, auf den ersten Blick, äusserst unappetitliche Methode der Fleischproduktion gefunden: Die Produktion von Kunstfleisch aus Fäkalien.

    Prof. Mitsuyuki Ikeda bekam ursprünglich den Auftrag, eine sinnvolle Lösung für Tokyo’s Abwasserproblem zu finden. Dabei stellte er fest, dass die Brühe, die durch die Abwasserkanäle fließt reich an Proteinen ist. In der Verbindung mit Tofu werden diese Proteine zu Fleisch verarbeitet und sämtliche schädlichen Bakterien abgetötet. Für die rote Farbe müssen natürlich künstliche Nahrungsmittelfarben zugesetzt werden.

    Die Überwindung des natürlichen Ekels könnte sich lohnen: Angeblich schmeckt das Endprodukt – der Shit-Burger – ausgezeichnet und ist dabei um einiges gesünder als das tierische Original. So hat der Shit-Burger deutlich weniger Fett und Kalorien. Ganz zu schweigen von den ökologischen Vorteilen durch die Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgase im Produktionsprozess.

    Denn am Ende des Tages ist doch alles nur ein großer Haufen Sch*****! 🙂

  • Rinderfilet Robespierre – Das Auge isst NICHT mit

    RobespierreErst die Geschichtsstunde, dann das Rinderfilet: Herr Robespierre spielte eine große Rolle in den Anfängen der französischen Revolution. Der Rechtsanwalt und Politiker war Mitverantwortlicher des „Terreur“ von 1793/94. Während dieser düsteren Zeit wurden Abertausende angebliche „Verräter der Rebellion“ zum Tod auf der Guillotine verurteilt. Robespierre vertrat dabei die Ansicht, ein so genannter „Tugendstaat“ könnte nur dadurch erreicht werden, indem die Feinde des Staates durch den Terreur zur Strecke gebracht würden.

    Doch Robespierres Politik wurde zunehmend irrational und ging schließlich auch der Führungselite zu weit. Als Robespierre in einer Rede vor dem Parlament die nächste Reinigungswelle ankündigte, vor der sich selbst die Mitglieder des Konvents nicht sicher fühlen konnten, regte sich der Widerstand. Am nächsten Tag wurden Robespierre und seine Anhänger verhaftet.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das Robespierre letztendlich seiner eigenen Politik und Gesetzen zum Opfer viel. Am 28. Juli 1794 wurde Maximilien de Robespiere auf der Guillotine hingerichtet.

    Heute lebt sein Name nicht nur in den Geschichts- sondern auch in den Kochbüchern weiter. Letztens hatte ich das große kulinarische Vergnügen im Restaurant Bederhof in Zürich ein Rinderfilet à la Robespierre zu genießen. Ich nehme mal an, das Gericht soll in seiner Darreichungsform an die Gräuel des Terreur erinnern. Auf jeden Fall staunte ich nicht schlecht, als mir der Kellner diesen Teller servierte.

    Rinderfilet-Robespierre

    Aber keine Sorge: So unappetitlich es auch aussieht, es ist ein Gaumenschmaus! Wider Erwarten handelt es sich nämlich nicht um EHEC, sondern um ein flach geklopftes Rinderfilet. Dieses wird auf einen (feuerfesten) Teller mit Olivenöl gelegt und mit noch mehr Öl beträufelt. Das ganze kommt dann in den vorgeheizten Ofen. Sobald das Öl zu brutzeln beginnt, schnell raus damit, mit Salz/Pfeffer würzen und servieren. Lecker!

    Es gibt übrigens noch andere Gerichte mit Geschichte, z.B. das Filet Wellington.

  • Paris – Vive la Mett


    Dieses Wochenende hatte ich wieder mal das Vergnügen, die französische Esskultur zu genießen. Wie immer bin ich um viele Euros ärmer, aber auch glücklicher wieder nach Hause zurückgekehrt. Da es noch kein Geschmacks-Internet gibt, habe ich Euch mein Fotoalbum mitgebracht. Wenn ich mir das so anschaue, fällt mir eine leichte Tendenz zur „Gourmet-Fotografie“ auf. Sollte ich vielleicht mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

    Für die Dia-Show bitte auf ein Bild klicken.

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  • Bacon Schokolade


    Es dürfte ja kein Geheimnis sein, dass ich nicht nur auf Bacon, sondern auch auf Schokolade stehe. In der Vergangenheit habe ich mich allerdings immer etwas unbeliebt gemacht, wenn ich ein Stück Salami vom Vorspeisenbüffet in den Schokoladenbrunnen vom Nachtisch gehalten habe (kein Scherz, ich mach‘ sowas).

    Aber jetzt habe ich zufällig die Lösung meines Problems auf eBay in den USA gefunden: Die Bacon Schokolade

    bacon-schokolade

    Mo’s Bacon Bar gibt es in den Geschmacksrichtungen Vollmilch und Zartbitter. Verfeinert wird die Schokolade mit Apfelholz geräuchertem Bacon. Mmmmm, Bacon! Die Versandkosten aus den USA sind allerdings nicht ohne. Da muss ich wohl noch einen Monat warten, bis ich wieder drüben bin. Aber dann nehme ich mir einen Jahresvorrat mit!

  • Spareribs – Bourbon Glaced Ribs Rezept

    Wenn beim Grillen richtig angeben will, kann man dies mit ordentlichen Spareribs tun. Hier ein Rezept für leckere Bourbon Glaced Spareribs. Für die Zubereitung von Spareribs empfiehlt sich immer eine Räucherofen – man kann allerdings auch indirekt, d.h. nicht direkt über der Flamme des Grills, auf niedriger Temperatur vorgaren.

    Burbon Glaced RibsBourbon Glaced Spareribs:

    Fleisch: 6-7 15cm lange Spare Ribs (ungewürzt-versteht sich) – bekommt man bei jedem guten Metzger und meist nicht im Supermarkt.

    Rib-Rub (Gewürzmischung):

    • 1/2 Tasse Pfeffer,frisch gemahlen
    • 1/4 Tasse Paprika edelsüß
    • 2 EL Zucker
    • 1 EL grobes Salz
    • 1 EL Chilipulver
    • 1 1/2 TL Knoblauchpulver
    • 1 1/2 TL Zwiebelpulver bzw Zwiebelsalz

    Mopp-Sauce (zum Glacen der Ribs während des Smoken):

    • 1/2 Tasse Bourbon
    • 1/2 Tasse Apfelessig

    Bour BBQ-Sauce (zum Verzehren der Ribs):

    • 1/4 Tasse Butter
    • 1/4 Tasse Olivenöl
    • 2 Zwiebeln fein gehackt
    • 3/4 Tasse Bourbon
    • 1/2 Ketchup
    • 1/2 Tasse Apfelessig
    • 1/2 Tasse Orangensaft
    • 1/2 Ahornsirup (ich favorisiere den originalen kanadischen Tomahawk-Sirup)
    • 2 EL Worschester Sauce
    • 1/2 TL Pfeffer frisch gemahlen
    • 1/2 Salz

    burbon glaced ribs rauerofen

    So, ich lasse die Rubs 48 STD vorm BBQ miteinander vermischen und an sich gewöhnen.
    24 Std vorm BBQ massiere ich alle Ribs mit den jeweiligen Rubs kräftig ein,behalte aber noch jeweils die Hälfte des Rubs übrig.
    3 Std vorm BBQ massiere ich die Rippen mit dem Rest des Rubs ein.
    Den Smoker auf ca.110°C erhitzen und dann die Rippen ca.3-4 Stunden ganz in Ruhe durchziehen lassen! Das Ergebnis ist ein Fleischgenuß biblischen Ausmaßes!!!! Zarter geht es nicht!!!!!!

    Weitere Rezepte für Rub, Mopp-Sauce und BBQ-Sauce folgen!

    Rezept von: Patrick Sciolti (neidisch bin ich auf deinen Räucherofen :)) – Teilnehmer beim Gewinnspiel Grillrezepte 2011.