Schlagwort: Restaurant-Tester

Wir kochen gerne, wir lieben es aber auch „auswärts“ im Restaurant zu essen (zum Beispiel ein Schäufele). Bei der Gelegenheit schauen wir natürlich auch gerne mal etwas genauer hin, wie es die Profis machen. Unter der Kategorie Restaurant-Tester schreiben schreiben wir unsere Erfahrungen nieder und empfehlen unsere Lieblings-Restaurants. Wir versuchen immer so objektiv wie möglich unsere Meinung wiederzugeben, aber wir wollen natürlich auch ehrlich sein. Und wer war nicht schon mal in einem Restaurant, in dem einfach nicht alles gepasst hat? Gott sei Dank kommt das nur sehr selten vor. Also klickt Euch mal durch, vielleicht habt Ihr bei dem ein oder anderen Restaurant ja auch schon mal gegessen und habt einen Kommentar für uns?

  • Schlachterbörse Hamburg

    Auf die Schlachterbörse in Hamburg bin ich durch die Empfehlung eines Kollegen gestoßen. Bei meinem anstehenden Besuch in der Hansestadt solle ich einen Besuch in der Schlachterbörse nicht missen. Zum Glück hatte mein Kollege einen heißen Draht zur Tochter des Wirts und konnte noch zwei Plätze für mich klar machen, denn eigentlich ist die Schlachterbörse insbesondere an Wochenenden komplett ausgebucht.

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    Nach einer kleinen Tour durchs Schanzenviertel sind wir also am Samstag Abend zur Schlachterbörse geschlendert. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das Restaurant in der Nähe des alten Schlachthofs. Bereits vor 100 Jahren war die Eckkneipe ein beliebter Treffpunkt der Arbeiter und Schlachter für ein Feierabendbierchen.
    Der heutige Besitzer Herr Süße übernahm dann 1971 gemeinsam mit seiner Frau Margit den Laden und machte  ihn im Laufe der Jahre zu der wohl besten Adresse der Stadt für Steakliebhaber.

    Am Ambiente hat sich in der Schlachterbörse seit 100 Jahren offensichtlich nicht allzu viel verändert. Die Einrichtung ist vom Stil „Eckkneipe“ und wirkt insgesamt sehr unaufgeregt und schlicht. Die Atmosphäre dagegen war bei unserem Besuch sehr aufgeregt und unruhig, da das Kommen und Gehen einer Reihe von Gästen im Eingangsbereich für leichtes Chaos sorgte. Wer hat reserviert, wer nicht, wer gehört zusammen, für wieviel Uhr wurde reserviert etc. etc. Zu den Stammgästen gehören übrigens bekanntermaßen seit vielen Jahren eine Reihe Prominenter, wie Udo Jürgens oder Günther Jauch, deren Fotos stolz an den Wänden präsentiert werden:

    Schlachterbörse

    Die Qualität der Gerichte in der Schlachterbörse ist über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt. Im eigenen Reifekeller wird dafür gesorgt, dass das Fleisch perfekt abgehangen ist. Dann wird es bei 300 Grad scharf angebraten, um die Saftigkeit des Fleisches zu bewahren.

    Schlachterbörse1

    Wir haben dann das volle Programm gebucht: Als Vorspeise ein Carpaccio

    Carpaccio

    und einen Krabbencocktail. Wenn man schon einmal in Hamburg ist, wenigstens ein bisschen Fisch 😉

    Krabbensalat

    Zum Hauptgang haben wir uns dann für ein 300g starkes Pfeffersteak (à 32,-)

    Pfeffersteak

    und ein 300g starkes Herrenfilet mit Zwiebeln (à 32,-) entschieden.

    Steak

    Wir haben es nicht bereut! Das Pfeffersteak war ein Traum und wird als das bisher beste Steak meines Lebens in die Annalen eingehen. Das Herrenfilet hat seinem Namen auch alle Ehre gemacht. Geschmacklich absolut überzeugend, innen zartrosa – perfekt! Als Beilagen werden neben Blattspinat und Champignons entweder Pommes, Bratkartoffeln oder eine Backkartoffel serviert.
    Für Normalverdiener kann die Schlachterbörse leider nur schwer zum Stammlokal avancieren. Wir haben für unser zugegebenermaßen üppiges Progamm (all inclusive sozusagen) gute 120 Euro auf den Tisch gelegt. Das geht nicht jede Woche, aber für einen besonderen Anlass bietet die Schlachterbörse genau den richtigen Hauch von „heute gönnen wir uns mal was Besonderes“. Denn besonders ist ein Abend in der Schlachterbörse in jedem Fall.

    Schlachterbörse
    Kampstraße 42
    20357 Hamburg

    Tel.: 040 436543
    Mo – Sa: 16:00 – 24:00
    So: geschlossen

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  • Fondue im Gugelhof

    Wir haben ja bereits über das Fondue im Ars Vini berichtet. Vor Kurzem haben wir eine andere Location für Fondue getestet: Das Gugelhof am Kollwitzplatz. Zugegebenermaßen war es ein Käse- und kein Fleischfondue, aber trotzdem sehr zu empfehlen. 😉 Ein Arbeitskollege von mir schwärmt schon lange vom Gugelhof, sodass ich mir nun endlich mal selbst ein Bild machen wollte.

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    Das Gugelhof ist schon irgendwie speziell. Hier sind ausschließlich männliche Kellner unterwegs, die alle mit Hemd und Schürze einheitlich schick daher kommen 🙂

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    Das Fondue war der Knaller! Ich bin da eigentlich immer ein bisschen nörgelig. Oft schmeckt ein Käsefondue einfach nur nach Käse oder es schmeckt viel zu stark nach Wein und dadurch zu säuerlich. Die perfekte Mischung aus den verschiedenen Käsesorten und dem Weißwein ist entscheidend. Und im Gugelhof ist die Kombination aus Käse und Wein genau nach meinem Geschmack.

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    Hier die ganze Käsepracht im Detail:

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    Schnell hin – bevor die Fonduezeit vorbei ist und eeeendlich der Frühling am Start ist!

    Gugelhof
    Kollwitzplatz/Ecke Knaackstraße 37
    10435 Berlin
    Telefon 030 – 442 92 29
    Telefax 030 – 443 59 540
    gugelhof@t-online.de

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  • Dunkelrestaurant Berlin: Gruseldinner im Nocti Vagus

    Am Wochenende waren wir im Nocti Vagus in Berlin zu Besuch. Das Nocti Vagus ist ein so genanntes „Dunkelrestaurant“ – das heißt, dass man hier ein Dinner der besonderen Art genießen kann und zwar in der absoluten Dunkelheit. Der Clou am Gruseldinner: Wie der Name schon sagt, gibt es hier nicht nur ein Dinner im Dunkeln, sondern auch gute Gründe sich zu Gruseln. So sollten uns „ruhelose Geister und grandiose Effekte in der Dunkelheit“ im Nocti Vagus erwarten.

    Aber zunächst einmal stand das Dinner in der absoluten Dunkelheit im Vordergrund. Für diejenigen, die sich gerne überraschen lassen möchten, wird ein Menu zusammengestellt, das man vorab nicht kennt. Meine Begleitung war mutig genug, ich bin lieber auf Nummer sicher gegangen und habe mich für eins der zur Wahl stehenden Menus entschieden:

    • Saltin Bocca vom Ibérico Schwein mit Ackersalat und Schnittlauch-Croutons
    • Lammrücken unter der Wacholder-Mozzarella-Kruste auf Bohnen-Cassoulet an Knollensellerie-Stampf
    • Mascarpone-Dattel-Creme mit Limetten-Birnen-Chutney

    Lecker war´s! Schade ist, dass ich kein schickes Foto präsentieren kann. Gesehen habe ich die Gerichte ja selbst nicht. Es ist wirklich eigenartig. Man wird begrüßt, kann sich in Ruhe ein Menu auswählen und hat genug Zeit für einen Aperitif bevor es losgeht.
    Dann wird man durch eine Lichtschleuse in die absolute Dunkelheit geführt.
    Ab diesem Moment wird man den ganzen Abend über von einem persönlichen Kellner oder einer persönlichen Kellnerin begleitet. Unsere Kellnerin hat uns a la Polonaise zum Tisch geführt und uns erklärt wo wir auf dem Tisch Besteck, Gläser und co. finden.
    Beim ersten Gang war ich dann noch vorsichtig und habe versucht anständig mit Messer und Gabel zu essen. Zugegebenermaßen habe ich das dann schnell aufgegeben und die Hände zur Hilfe genommen. Wenn man hungrig ist, geht´s so doch um einiges einfacher und schneller. 😉 Auch wenn man nichts sieht, kann man erahnen, dass die Gerichte nett angerichtet sein müssen und die Qualität der Zutaten passt. Interessant ist, dass einem die Geschmacksnerven doch ab und an einen Streich spielen und man nicht 100%ig sicher ist, was man gerade isst. Aber genau das macht einen Besuch im Dunkelrestaurant besonders.

    Nocti Vagus

    Im Anschluss an das Dinner wurde es dann tatsächlich gruselig. So hört man hinter oder neben sich Geräusche, die man nicht zuordnen kann…
    oder man wird plötzlich in die Seite gekniffen…
    Bei plötzlichen Berührungen erschreckt man sowieso schon, aber im Dunkeln ist das ein absoluter Killer. Da man nicht allein, sondern in einem Raum mit circa 40-70 anderen Gästen sitzt, ist es umso gruseliger. Dann hört man hier und da jemanden schreien oder quieken, weiß aber nicht was da los ist.
    Für uns war der Besuch im Nocti Vagus in jedem Fall ein super Erlebnis! Ob mit oder ohne Gruselfaktor, kann dann jeder selbst entscheiden.

    Dunkelrestaurant Nocti Vagus
    Saarbrücker Straße 36-38
    10405 Berlin

    Tel: 030/ 74 74 91 23
    Fax: 030/ 74 74 91 26
    kontakt@noctivagus.de

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  • Gänsekeule im Restaurant Osswald

    Die Zeit der Gänsekeule ist ja eigentlich mittlerweile vorbei und ich muss gestehen, dass unser Besuch im Osswald auch schon eine Weile her ist. Aber ich gehe mal davon aus, dass auch die Frühlingsgerichte im Osswald topp sind, sodass ich nun doch noch den Bericht von unserem Besuch im Dezember mit einer klaren Empfehlung posten möchte.
    Leider hat das Osswald (noch) keine eigene Homepage, sodass ich keine Ahnung habe, was hier aktuell auf der Karte steht.
    Im Dezember war es in jedem Fall eine Gänsekeule neben verschiedenen anderen winterlichen Gerichten. Zur Gänsekeule wurden Hefeklöße, Rotkohl und Grünkohl serviert. Ich bin mir nicht sicher – ist die Kombi Rot- und Grünkohl typisch Berlin? Das kannte ich bisher so noch nicht, aber es war sehr lecker. Ich will mich also nicht beschweren 😉 Was mir auch besonders gut gefiel war die Tatsache, dass an der Sauce nicht gespart wurde. Wenn man die Klöße in der Sauce ertränken kann, schmeckt es mir persönlich doppelt so gut.

    Gänsekeule

    Meine Begleitung hatte sich übrigens für das Wiener Schnitzel entschieden, kam an diesem Abend jedoch leider nicht zum Zug. Und das mit gutem Grund: Das Kalbfleisch war leider aus. So Leid mir das für meine Begleitung tat, spricht es meiner Meinung nach ganz klar für das Osswald. Zum ersten, weil das Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch überhaupt angeboten wird, zum andern weil die Zutaten offenbar immer frisch eingekauft werden. Ich find es überhaupt nicht schlimm, wenn ein Gericht dann auch mal „aus“ ist. Die sehr charmante Kellnerin hat meiner Begleitung die Alternativen dann auch sehr geschickt vorgestellt. Ein Schnitzel vom Schwein wäre möglich gewesen, aber auf den Teller geschafft hat es letztendlich ein Gulasch, das auch sehr gut gelungen war.

    Zum Dessert habe ich mich für einen Bratapfel auf Vanillesauce entschieden, der nicht nur nett angerichtet, sondern auch sehr lecker war.

    Bratapfel

    Das Ambiente im Osswald ist sehr bodenständig. Schlichte Tische und Stühle, wenig Schnickschnack. Ich mag diese Läden ohne viel Schischi, in denen man sich aber gerade deshalb schnell wohl fühlt und sich wie zuhause fühlen kann.

    Osswald

    Wo ich jetzt grad so schreibe und schwärme, könnt ich glatt heute Abend noch einmal hingehen und die Frühlingskarte checken 😉

    Osswald
    Raumerstraße 17
    10437 Berlin

    030 4427450

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  • Wiener Schnitzel im Brüninghaus Berlin

    Nach langer, langer Zeit ist das Mettsalat Team wieder mal in Berlin vereint, auch wenn es nur für ein Wochenende ist. Wie könnte man das anders feiern, als mit einem leckeren Schnitzel Wiener Art im Brüninghaus am Prenzlauer Berg?

    Die verwinkelten Räume des Brüninghaus schaffen eine sehr gemütliche Atmosphäre, sodass wir uns hier schnell wohl gefühlt haben. Auch Dank des Personals, das sich wirklich freundlich und witzig um uns gekümmert hat.

    Ein flüchtiger Blick auf die Speisekarte genügt, um festzustellen, was die Spezialität des Brüninghaus ist:
    Schnitzel Wiener Art in allen Variationen und Beilagen. Mit verschiedenen Salaten, Bratkartoffeln oder Apfel-Kartoffelpüree, Pommes, Jägersauce. Als Schnitzelart gibt es Klassik, Parmesan oder Chili. Und das Ganze zu sehr fairen Preisen! Eine positive Überraschung ist auch die Bierauswahl, es gibt nämlich meine beiden Lieblingsbiere: Augustiner und Tannenzäpfle!

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    Wir haben natürlich die „Große Portion“ gewählt. Rückblickend muss ich sagen, dass man schon ordentlich Appetit mitbringen muss, wenn man noch einen Nachtisch essen will. Bei den Portionen meinte es der Koch nämlich ziemlich gut mit uns.

    Zum Nachtisch gab es Topfenknödel mit Zwetschgenröster. Und hier muss ich eindeutig sagen: Alleine schafft man das nur als Hauptgericht. Nach dem riesen Schnitzelteller habe ich mit dem Nachtisch kämpfen müssen. Aber lecker war’s trotzdem und ich gehe ja immer nach dem Motto: Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt 🙂

    Restaurant Brüninghaus
    Schliemannstr. 16
    10437 Berlin

    Telefon: 030 – 40 57 46 45
    E-Mail: arndt.brueninghaus@gmx.net

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  • Koreanisches Barbeque – Kimchi Princess in Berlin

    Barbeque ist Amerika pur? Grillen heißt Bratwurst und Steak? Von wegen!
    Im Kimchi Princess in Berlin-Kreuzberg kann man Barbeque einmal anders erleben:
    Anders als der Name vermuten lässt (Kimchi heißt der typisch koreanische scharf marinierte Chinakohl) kann man zwischen pikant mariniertem und hauchdünn geschnittenem Rind-, Schweine- und Hähnchenfleisch wählen oder sich für die Variante mit Tintenfisch oder Oktupus entscheiden.
    Diese Basics werden dann von dem so genannten Grillmeister direkt am Tisch auf Temperatur gebracht. Während das Fleisch auf dem Tischgrill brutzelt, kann man dann ganz gemütlich die verschiedenen Beilagen probieren. Dazu gehören zum Beispiel geschmorte Zucchini, Seetang, eingelegter Rettich und natürlich Reis. Die Beilagen (Banchan) werden kalt serviert, sind sehr würzig und teilweise relativ scharf. Für diejenigen, die nicht so auf scharfes Essen stehen also eher mit Vorsicht zu genießen 😉

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    Uns hat es im Kimchi Princess sehr gut gefallen. Man kann hier eine ganze Weile am Grill verbringen, dazu ein koreanisches Bier – perfekt! Vom Flair her kann es ab und an etwas wuselig werden, aber wenn man damit rechnet und nicht auf Candlelight-Stimmung wartet, kann es ein abwechslungsreicher und schöner Ausflug in die koreanische Küche werden.
    Das Kimchi Princess ist immer gut gefüllt, reservieren also nicht vergessen!

    Kimchi Princess
    Skalitzer Strasse 36
    10999 Berlin

    Tel +49 030 48812460 oder +49 0163 4580203
    Email info@kimchiprincess.com

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  • Weihnachtsgans in Frankfurt

    Am vergangenen Wochenende haben wir einen Kurztripp nach Frankfurt unternommen. Glücklicherweise genau richtig, um uns im Pielok eine ofenfrische Weihnachtsgans zu genehmigen. Das Pielok bietet bereits seit 65 Jahren gutbürgerliche Küche wie zum Beispiel Frankfurter Rippchen oder Schweinelende an und jedes Jahr zur Weihnachtszeit gibt es als Special ein Gansmenu für vier Personen.

    Das Drei-Gänge-Menu startete nach einem kleinen Aperitif mit einem Feldsalat an Apfeldressing und Croutons. Dazu eine gute Flasche 2008er Spätburgunder Spätlese – ein guter Start.

    Das Highlight kam im Anschluss: Die ofenfrische Gans an glasierten Maronen und Bratäpfeln, dazu Apfelrotkraut, Kartoffelklöße und Majoransauce. Ein Klassiker. Die Kombination aus  Gans und  Maronen mit süßlichem Bratapfel ist wirklich unschlagbar.

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    Wenn man sich ein Stückchen von der knusprigen Gans zusammen mit einem Happen Apfel und einer Marone zusammen auf der Zunge zergehen lässt…yummy! Die Gans war ohne Füllung, was der Sache meiner Meinung nach aber überhaupt keinen Abbruch getan hat. Wie man auf dem Foto sieht, war sie auch bereits tranchiert, sodass sich jeder sein Lieblingsstück aussuchen konnte.

    Zum Abschluss gab es dann ein Rum-Rosinen-Eis mit Karamell-Apfelwürfelchen und Schokoladensauce. Somit war das Menu von A-Z winter-weihnachtlich und die perfekte Einstimmung auf das gute Essen, das uns an den Feiertagen hoffentlich noch erwartet.

    Wir haben uns im Pielok sehr wohl gefühlt. Gemütliche Stimmung, nette Deko und vor allem ein sehr netter und zuvorkommender Kellner, der nicht nur immer am Start, sondern auch sehr nett und lustig war.
    Zudem bietet das Pielok das Gansmenu zu einem wirklich fairen Preis an. Wir haben für vier Personen 105 Euro bezahlt, wobei man Klöße und Rotkohl jederzeit nachbestellen kann. Und wer nicht genug bekommen kann, kann gegen Aufpreis natürlich auch noch Gans nachbestellen. Das war bei uns jedoch nicht nötig. Wir waren nach den drei Gängen total zufrieden und pappsatt.

    Wichtig ist übrigens, dass man rechtzeitig reserviert. An unserem Abend war das Pielok bestens besucht, nicht ein einziger Platz war noch frei. Also, schnell reservieren und ab dafür!

    Restaurant Pielok
    Jordanstraße 3
    60486 Frankfurt

    Telefon: 069 – 77 64 68
    Telefax: 069 – 70 95 22
    E-Mail: mail@restaurant-pielok.de

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  • Fondue im Ars Vini

    Winterzeit ist Fonduezeit. Soviel ist sicher. Allerdings ist ein Fondue auch immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Verschiedene Zutaten einkaufen und schnibbeln, anrichten und die Lüftung anschmeißen. Einfacher ist es da natürlich, Fondue außer Haus zu genießen. Eine der besten Adressen in Berlin ist dafür das Ars Vini. Seit 2003 ist hier „Fondue aus Leidenschaft“ das Motto. Da im Prenzlberg nicht allzu viele Restaurants ihre Kunden so lange bei der Stange halten konnten bzw. können, kann man das sieben Jahre lange Bestehen als Indiz für Qualität werten.

    Die Auswahl an Fondues ist nahezu unschlagbar. Verschiedene Käse- und Fleischfondues und natürlich Schokoladenfondues für den süßen Hunger. Das Ars Vini ist relativ klein und dadurch sehr gemütlich. An den Wänden lachen einen gut gefüllte Weinregale an. Die Auswahl ist gut und lädt zum Probieren ein.

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    Wir haben uns für ein Special-Fondue -California Surf and Turf- entschieden: Vier Black Tiger Gambas in einem Cocktailglas serviert, dazu Maiskolben und Knoblauchbaguette und drei verschiedene Dips: Cocktailsauce, Mississippi Dip und Aioli. Dazu 200g Black Angus Beef in einer süßlich-scharfen Mississippi -Marinade. Ein Hammer! Einfach nur lecker!

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    Zudem waren wir begeistert von der netten Bedienung. Freundlich und auf Zack.
    Fazit: Wir kommen wieder!
    (PS: Wenn man mit einer größeren Gruppe Fondue genießen möchte, bietet sich das Ars Vini in der Zionskirchstraße 69 an. Hier ist mehr Platz, Qualität und Service sind aber gleich gut!)

    Ars Vini I
    Dunckerstraße 78
    D – 10437 Berlin- Prenzlauer Berg

    Telefon: 030 – 547 14 182
    Öffnungszeiten täglich 18:00 – 24:00

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  • Wiener Schnitzel im Restaurant Martin

    Auf der Suche nach einem netten Restaurant am Helmholtzplatz sind wir heute ins „Restaurant Martin“ gestolpert. Hier, wo im September noch das französische Lokal „Vis à Vis“ um Kundschaft buhlte, soll nun die gute alte deutsche Küche den Prenzlauer Berg begeistern. Nun ist ja die Frage, wovon man sich schnell begeistern lässt? Eigentlich ist es doch ein einfaches Rezept, oder? Gemütliche Atmosphäre, gutes Essen, netter Service.

    Der Laden machte von außen einen viel versprechenden Eindruck, also war das Motto: schnell rein da! Nette Sitzgruppen, insgesamt lässige Einrichtung, viele Kerzen – insgesamt nett und locker. Die Bedienung war dann auch schnell bei uns, etwas unsicher, aber sehr freundlich. Wir haben dann auch schnell bestellt, Kohldampf war angesagt. Zum Glück gab es vorab schon Brot mit Aioli. Ab da ging es dann aber leider bergab. Wir wollten gerne noch etwas mehr Brot nachbestellen, das war aber leider nicht möglich. Das Brot sei grad aus, Nachschub im Ofen. Ok. Kein Thema, dann warten wir.
    Vor dem Brot kam dann nach circa 15 Minuten der Hauptgang. Neben einigen Pastagerichten war hausgemachte Rinderroulade und Wiener Schnitzel im Angebot. Die Entscheidung für das Wiener Schnitzel haben wir aber schnell bereut:

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    Das Schnitzel war leider – wie man gut erkennen kann – etwas zu lang in der Pfanne. Es schmeckte leicht verbrannt und war selbst für ein Wiener Schnitzel zu fettig. Zudem war es am einen Ende genauso dünn wie die Panade, am anderen Ende fingerdick. Hier hatte der Koch scheinbar erst zu heftig geklopft und dann plötzlich keine Lust mehr. Der zugehörige Gurkensalat kam dann auch erst auf Nachfrage und war leider etwas zu stark mit Essig verwöhnt worden. Naja, kann passieren. Schlussendlich kam dann das Brot, das wir uns gewünscht hatten. Außen knusprig, aber innen noch nicht ganz fertig gebacken. 🙁

    Da der Laden ansich aber sympathisch wirkte und die Bedienung sehr bemüht war, haben wir uns entschieden ein ehrliches Feedback zu geben. Der Kellner nahm die Rückmeldung auf und gab sie an den Koch weiter. Da wir die einzigen Gäste waren, stellte er uns in Aussicht, dass der Koch sicherlich gleich zu uns kommen würde, um sich das Feedback persönlich anzuhören. Leider war das nicht der Fall. Die Antwort vom Koch lautete, er habe gekocht wie immer und nichts anders gemacht als sonst. Mhm. So eine Aussage kann man natürlich treffen, wenn man von den eigenen Künsten überzeugt ist. Aber wenn der Laden erst seit drei Wochen läuft und die einzigen Gäste nicht zufrieden sind, sollte man evtl. doch ins Grübeln kommen, oder?

    Das Restaurant Martin konnte uns also leider nicht überzeugen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir hier eine zweite Chance vergeben werden. Eigentlich sind wir gar nicht so schwer zu begeistern, aber eine Nummer wie „das mache ich immer so“ ist ein echter Lustkiller. In der Schnitzelei wäre uns so etwas nie passiert. Warum sollten wir es hier auf einen zweiten Test ankommen lassen? Die Spannung steigt, wie lang sich dieser Kandidat an der top Location halten kann ohne top Service zu bieten…

    Restaurant Martin
    Raumerstr. 15, Helmholtzplatz
    10437 Berlin

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  • Beakers – Sonntagsfrühstück im Prenzlauer Berg!

    Was gehört zu einem guten Start in den Tag? Na klar, ein gutes Frühstück! Mein neuer Favorit für ein richtig gutes Frühstück ist das Beakers im Prenzlauer Berg. Hier bekomme ich alles, was nach meinem Geschmack zu einem guten Frühstück dazu gehört: leckere Brötchen, guter Aufschnitt, 1A-Schinken, Käse und natürlich ein ordentliches Frühstücksei. Das Beste am Frühstück im Beakers ist: man bekommt genau das was man will – auf kleinen „Menukarten“ kann man ankreuzen, was man möchte und wie viel man möchte. Da kann man sich selbst dann die wildesten Kreationen zusammenstellen und ist auf keine Kombi festgelegt.

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    Die Auswahl ist groß und so fällt die Wahl manchmal schwer, vor allem weil einfach alles lecker ist. Serranoschinken, Rührei mit Pilzen und/oder Tomaten oder doch lieber Pancakes mit Obst…? Vielleicht auch einfach eine Mischung aus Schinken und Wurst …und Speck… und Schinken und Wurst?

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    Für mich gab´s Rührei mit Speck und Tomaten – dazu Brötchen mit Lachs und natürlich eine gute Ladung Koffein. GUTEN MORGEN!

    Beakers
    Dunckerstraße 69
    10437 Berlin
    030 55575850

    tägl. 9.00 – open end

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