Schlagwort: Restaurant-Tester

Wir kochen gerne, wir lieben es aber auch „auswärts“ im Restaurant zu essen (zum Beispiel ein Schäufele). Bei der Gelegenheit schauen wir natürlich auch gerne mal etwas genauer hin, wie es die Profis machen. Unter der Kategorie Restaurant-Tester schreiben schreiben wir unsere Erfahrungen nieder und empfehlen unsere Lieblings-Restaurants. Wir versuchen immer so objektiv wie möglich unsere Meinung wiederzugeben, aber wir wollen natürlich auch ehrlich sein. Und wer war nicht schon mal in einem Restaurant, in dem einfach nicht alles gepasst hat? Gott sei Dank kommt das nur sehr selten vor. Also klickt Euch mal durch, vielleicht habt Ihr bei dem ein oder anderen Restaurant ja auch schon mal gegessen und habt einen Kommentar für uns?

  • Rinderroulade im Cafe November

    Wenn´s draußen kälter wird, ist´s genau die richtige Zeit, um drinnen was Deftiges auf den Teller zu bringen. Am letzten Wochenende hat´s uns nach einem ausgiebigen Herbstspaziergang zu einer deftigen Mahlzeit ins Cafe November verschlagen.
    Hier stand Rinderoulade auf Kartoffelpüree an grünen Bohnen auf der Tageskarte. Rinderrouladen find ich erst richtig gut, wenn sie einem auf der Zunge zergehen. Das Fleisch muss also schön zart sein. Dazu gehört dann eine würzige Sauce und davon vieeeeel. E voilà – da ist sie:

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    Lecker, einfach nur lecker! Perfekt gegart, gut gewürzt und super angerichtet.
    Alternativ wären auch Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Butterkartoffeln oder Roastbeef mit Meerrettich, Bratkartoffeln und kleinem Salat im Angebot gewesen. Das testen wir dann ein anderes Mal. Wiederkommen werden wir ganz bestimmt. Sehr nette Bedienung, entspannte Atmosphäre….das Cafe November behalten wir im Hinterkopf!

    November
    Husemannstraße 15
    10435 Berlin-Prenzlauer Berg
    Telefon (030) 4428425
    mail@cafe-november.de
    Mo-Fr ab 10:00 Uhr  Sa+So ab 9:00 Uhr

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  • Sushi – roher Fisch im Sasaya

    Jaa, Fisch ist kein Fleisch – ich weiß. Aber diese Empfehlung muss einfach raus!

    Sushi ist ja immer so eine Sache. Sushi muss taufrisch sein, alles andere geht gar nicht!
    Im Sasaya ist der Fisch superfrisch, sodass man ihn mit ruhigem Gewissen roh genießen kann. Dazu eine sehr gute Auswahl verschiedener Sake und Tees – eine gute Kombi.

    sasaya

    Und obendrein kann man es sich im Sasaya super gemütlich machen. Die kleinen Sitznischen laden ein den Abend mit Sushi und Sake zu verbringen. Und da das Personal sehr bemüht ist einem jeden Gefallen zu tun, kann man sich einfach nur wohl fühlen.
    Das Motto lautet: Zurücklehnen und Genießen!

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    Sasaya
    Lychener Straße 50
    10437 Berlin
    030 44717721

    Do-Di 12-14.30 u. 18-22.30 Uhr

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  • Fleischerei in Berlin

    Die Fleischerei in Mitte ist -wie der Name schon sagt – in einer alten Fleischerei beherbergt. Den kühlen Charme der Fleischerei kann man auch immernoch erkennen. Geflieste Wände lassen erahnen wie es hier früher ausgesehen hat. Durch einen schicken Kronleuchter, Kissen und Kerzen wird die Kühle jedoch gut aufgefangen, sodass man sich schnell wohlfühlen kann.
    Damals wie heute steht Fleisch ganz klar im Fokus in der Schönhauser Allee 8. Neben Kalbsleber, Entrecote und co. bietet die Karte aber auch einige vegetarische Gerichte. Unsere Entscheidung fiel natürlich auf ein Fleischgericht:
    Rinderfilet mit Zuckerschoten, Kartoffel-Kräutergnocchi und Kirschtomaten an Portweinsauce.

    Fleischerei

    Das Filet war super zubereitet, die Beilagen stimmig und alles zusammen geschmacklich ganz weit vorne! Auch der Service hat uns überzeugt. Freundlich und natürlich – passend zum eher legeren Flair. Hier werden wir sicherlich noch einmal vorbei schauen. Die Karte ist schließlich lang…

    Fleischerei
    Schönhauser Allee 8
    10119 Berlin (Mitte)
    info@fleischerei-berlin.com
    Telefon: 50 18 21 17

    Germany

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  • Pasta Divina – Essen wie bei Mama

    Man nehme hausgemachte und frische Pasta. Gebe raffinierte und innovative Kompositionen hinzu und erweitere das Ganze um eine gemütliche Atmosphäre:
    Herzlich Willkommen im Pasta Divina! (Divina bedeutet übrigens „göttlich“)
    Die Chefin des Hauses, Frau Galinou, hat das Zepter fest in der Hand. Das merkt man sofort. Sie hat uns persönlich begrüßt und bei der Auswahl der Gerichte beraten. (Aber nicht in einem schicken Kellneroutfit, sondern in einer leicht mit Mehl bepuderten und schon fleißig beanspruchten Schürze. ;)) Sie ist also überall am Werk, in der Küche und bei den Gästen!

    Pasta Divina

    Und genau das macht das Pasta Divina in meinen Augen so authentisch. Wenn die Chefin sich persönlich um ihre Gäste kümmert und in der Küche den Löffel schwingt, erzeugt das eine ganz besondere Atmosphäre. Dazu weiße Tischtücher, Kerzenschein, gute Musik – perfekt.

    pasta divina

    Die Gerichte im Pasta Divina werden ausschließlich mit natürlichen Aromen und frischen Kräutern gewürzt, auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe wird ganz bewusst verzichtet. Die hochwertigen und frischen Zutaten stammen von zertifizierten Bauernhöfen und Käse- bzw. Fleischereien aus dem Umland. Qualität wird hier also groß geschrieben. Das schmeckt man auch. Ich habe mich für Tagliatelle mit Garnelen entschieden. Das ist jetzt nicht sooo spektakulär, aber solide und sehr lecker! (Sorry, die Fotoqualität lässt zu wünschen übrig, aber mein Handy hat leider nicht mehr hergegeben.)
    Für experimentierfreudige Genießer gibt es dann beispielsweise Pasta mit grünem Spargeln, Garnelen, Kerbel, 90%iger Schokolade Raspeln und Chili.

    pasta divina

    Und für die Fleischfreunde unter euch: Argentinisches Steak mit Pfeffer an gebratenen Maronen und Bratkartoffeln.

    Man kann im Pasta Divina übrigens auch an Kochkursen teilnehmen, in denen die Geheimnisse rund um Tagliatelle, Ravioli und Tortelloni enthüllt werden. Jemand Interesse?

    Pasta Divina
    Anthi Lyda Galinou
    Kollwitzstr. 88
    10435 Berlin
    E-Mail: anthi@pasta-divina-berlin.de
    Telefon: 0176-64104357  oder  030 26 32 01 23

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  • Villa-Rodizio Fleisch-Orgie auf Brasilianisch

    Es ist ja bekannt, dass in Südamerika mit das beste Fleisch der Welt prodziert wird. Für einen Fleischliebhaber klingt das Angebot „mit 9 Gängen verschiedener Grillspezialitäten – direkt vom Grillspieß am Tisch serviert“ natürlich sehr verlockend. Also kurz angerufen, Tisch reserviert und nichts wie hin in die „Churrascaria & Cantina Mexicana“ namens Villa Rodizio.

    Wortwörtlich übersetzt bedeutet Rodizio „das sich Drehene“. Das macht Sinn, denn man bekommt sein Fleisch von einem Drehspieß direkt auf den Teller geschnitten. Ob in der Küche allerdings immer noch brasilianische Gauchos stehen, die ihr Fleisch wie vor 300 Jahren über dem offenen Feuer grillen, wage ich zu bezweifeln.

    Bem „all-you-can-eat“ Menü – und das kann man in diesem Fall wörtlich nehmen – ist für 19,90 Euro neben den 9 Gängen Fleisch und 2 Desserts auch ein Buffet inbegriffen. An dieser Stelle eine ganz ausdrückliche Warnung:

    Wer kein Kampfesser ist, sollte tunlichst vermeiden, vom Buffet irgend etwas anderes mitzunehmen als die Soßen für’s Fleisch. Ansonsten können neun Gänge auch zur Qual werden, weil man eigentlich nach dem Dritten schon satt war.

    Ich muss sagen, die Mitarbeiter im Service waren sehr nett und freundlich und das obwohl ich bei jedem Gang die Kamera hervor holte, um ein paar Bilder zu schießen. Aber nun zum wichtigsten Thema, dem Fleisch:

    1. Feurige Chorizo: Sah wie echte Chorizo aus und hat auch so geschmeckt… Top.
    2. Pute im Speckmantel: Sehr lecker, insbesondere in Kombination mit den Soßen
    3. Hähnchenkeule: Sehr saftig und gut gewürzt… fast so gut wie Beer Can Chicken
    4. Spare Ribs: Fast Food… Hier könnten sie von unseren Spareribs Deluxe lernen
    5. Rind: Wagyu Rindfleisch darf man natürlich nicht erwarten, aber es war trotzdem saftig und schmackhaft
    6. Lamm: Hier war ich positiv überrascht. Das Lamm war zart und schmeckte nicht nich nach Stall, wie es sonst manchmal vorkommt.
    7. Kassler: ein Kassler ist ein Kassler. Mir war nur neu, dass es das auch in Brasilien gibt.(es wurde eigentlich in Berlin erfunden)
    8. Hühnchenbrust: Schmeckt sehr gut, hat aber auch gut Knoblauch – seid gewarnt.
    9. Schwein: ja… das war Schwein… geschafft!

    Ich muss sagen, nach dem neunten Gang war ich schon froh, dass wir durch waren… naja, wir haben dann noch mal von dem Rindfleisch und der Chorizo nachbestellt, was übrigens kein Problem war! Aber danach war wirklich kein Platz mehr. Halt! Da kommen ja noch zwei Gänge Nachtisch!

    Die warmen Bananen und die flambierte Ananas sind zwar einfache Gerichte, aber es sieht schön aus und nach neun Gängen Fleisch freut sich der Körper eh auf einen vegetarischen Abschluss.

    Kommen wir zum Fazit: In der Villa Rodizio wird sicher keine Haute Cuisine für Feinschmecker geboten und man merkt gerade beim All-You-Can-Eat-Buffet, dass das Restaurant betriebswirtschaftlich geführt und Preise bzw. entsprechende Leistung durchkalkuliert sind. Das ist so ähnlich wie wenn man im Urlaub in einen all-inklusive Club geht und die innbegriffenen Getränke in 0,2 Liter Plastik-Bechern serviert werden, während man das „gute Zeug“ extra bezahlen muss. In der Villa Rodizio bekommt man die Leistung, für die man bezahlt und das meine ich durchaus positiv und ich würde jederzeit wieder hingehen.

    Ich kann einen Besuch in der Villa Rodizio allen empfehlen, die Erlebnisgastronomie mögen und denen das „Drumherum“ ebensoviel gibt, wie ein 5-Sterne Menü. Es ist schon ein Erlebnis in der Villa Rodizio zu essen: Den ganzen Abend laufen muskelbepackte Kellner mit Fleischspießen durch das Restaurant und schneiden Dir ein Stück Fleisch nach dem anderen auf den Teller – eine richtige Fleisch-Orgie eben. Das hat etwas primitives, animalisches und macht das Dinner zu einem besonderen Event. Im Anschluss sollte man sich übrigens nichts vornehmen, denn das viele Fleisch liegt schwer im Magen. Ich glaube auch, ich esse diese Woche vegetarisch.

    Villa Rodizio
    Mila Str. 2
    10437 Berlin (Prenzlauer Berg)
    Tel: 030 / 440 46 900

  • Hoxton Square Bar & Kitchen – London

    Das Hoxton Square Bar & Kitchen liegt im Norden London’s nähe Old Street. Wie der Name schon sagt gibt es eine Küche und eine Bar, was das Hoxton Square zu einem geeigneten Ziel für einen Freitag Abend werden lässt. Das Rundum-Glücklich-Paket hat seine Vorteile. Kommt man bereits zum Dinner, spart man sich die Schlange am Einlass zur Bar. Diese Schlange rein aus Marketing-Zwecken mindestens 5 Meter lang zu halten ist eine der Hauptaufgaben der Türsteher. Dabei ist es zweitrangig, wie voll der Laden schon ist.

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    Ist man erst Mal drin, stellt man mit Freude fest, dass der Laden gar nicht so elitär und versnobbt ist, wie er von Außen den Anschein macht. Tatsächlich herrscht eine recht entspannte Atmosphäre mit nettem Personal und „normalen“ Leuten.

    Wir mussten etwa 20 Minuten warten, bis wir einen Tisch bekamen (wir hatten nicht reserviert). Die Zeit vertrieben wir uns mit japanischem Bier an der Bar, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits gut gefüllt hatte. Auf der Karte gibt es keine Haute Cuisine, dafür aber Bodenständiges vom Grill, Burger, Sandwiches oder zur Not auch Salat. Also eher die Art von Lebensmittle, die der Engländer braucht, um hinterher als gute Grundlage für 20 Guiness oder Cocktails an der Bar zu dienen.

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    Ich bestellte den „Flamin‘ 8’s Big Burger“ mit zusätzlich Monterey Cheese, Bacon und Guacamole. Dazu gibt es als Beilage Potatoe Wedges. Der Burger war ziemlich lecker, doch die von mir gewählte Kombination eindeutig zu viel! Der Bacon hätte aus meiner Sicht noch etwas knuspriger gebraten sein können.

    Im Vergleich gehört das Hoxton Square eher zu den hochpreisigen bis überteuerten Läden. Es ist eher dem niedrigen Kurs des britischen Pfunds zu verdanken, dass mir als Festlandeuropäer die Preise nicht unangenehm aufgestoßen sind.

    Mein Fazit zum Hoxton Square Bar & Kitchen: Als Gesamtpaket mit anschließendem Bar-Besuch durchaus eine gute Angelegenheit. Nur zum Essen – eher nicht. Von mir gibt es 3 von 5 Grillgabeln.

    Hoxton Square Bar & Kitchen
    2-4 Hoxton Square,
    Shoreditch,
    London,
    N1 6NU
    Tel: +44 871 971 3196

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  • Restaurant Maribel in Charlottenburg

    Zu Weihnachten haben wir ein Gutscheinbuch geschenkt bekommen, durch das man in vielen Restaurants zu günstigeren Preisen Essen gehen kann. Das erste Restaurant, in dem wir unseren Gutschein eingelöst haben war das Maribel in der charlottenburger Kantstraße.

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    Das Interieur im Maribel ist sehr einladend: schlichte schöne Möbel, Kerzenlicht, weiße Tischtücher und bei dem aktuellen Wetter ganz besonders: der Kamin! Wir haben es uns dann natürlich direkt vor dem Kamin bequem gemacht und wurden von der sehr netten Bedienung bestens umsorgt.

    Zu der Speisekarte gibt es stets eine wechselnde Wochenkarte im Maribel. Wir haben uns für die Maispoulardenbrust mit Erdnußkruste, pikantem Curry-Mango-Gemüse, Apfelchutney und Basmatireis

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    und das Rinderfilet auf Rosa-Pfeffer-Jus, an geröstetem Gemüse und gebratenen Kartoffeln entschieden.

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    Beide Gerichte haben uns voll zufrieden gestellt, auf den Punkt gegart und zudem auch noch sehr schön auf den großzügigen Tellern angerichtet. Der Koch im Maribel stammt aus Sri Lanka und es gelingt ihm perfekt im Sinne der Cross-Over-Küche Gewürze und Gegensätzlichkeiten zu einem Geschmackserlebnis zusammenzustellen. Deshalb gibt es hier neben den Klassikern wie dem Rinderfilet auch interessante Kombinationen wie Sesamspätzle mit Putenbruststreifen (siehe Pute), Blattspinat und leichter Chili-Honigsauce. Dadurch ist das Maribel ganz und gar nicht langweilig und insgesamt durch den Wohlfühl-Charme, den guten Service und die angemessenen Preise eine gute Adresse, um einen schönen Abend mit gutem Essen zu verbringen.

    Übrigens bietet das Maribel jeden Sonntag und Feiertag von 10:00 bis 16:00 Uhr Brunch mit warmen und kalten Speisen für 9,50 EUR – das wird wohl das nächste sein, was wir hier testen 😉

    Maribel
    Kantstrasse 70
    10627 Berlin
    Telefon: 030 / 31 00 48 73.
    E-mail: info@restaurant-maribel.de

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  • Restaurant Filetstück am Prenzlauer Berg

    Nach langer Zeit war ich endlich mal wieder in Berlin zu Besuch und da war es natürlich Pflicht, dass wir uns für das Abendessen ein gutes Steak-Restaurant aussuchen. Über einen Artikel in der „TIP“ kamen wir auf das Restaurant Filetstück am Prenzlauer Berg. Laut Artikel handele es sich dabei um eine eine „Mischung aus Edel-Fleischerei und legerem Bistro, wo teures Fleisch mit Dry-Aging-Prädikat verkauft und auf einem Lava­stein­grill gebraten wird“.

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    Am Telefon erfahren wir, dass am Wochenende Reservierungen entweder um 19 oder 21 Uhr möglich sind. Wir wählen den späteren Termin, da wir uns nicht hetzen lassen wollen. Die Dame am Telefon klingt extrem nett und bittet um Verständnis, dass wir nur noch einen Tisch mit anderen Personen teilen könne, ansonsten sei schon alles ausgebucht.

    Einmal angekommen erweist sich das kleine, schmucke Filetstück als gemütlicher Tempel für Fleischanbeter. Tritt man durch die Tür, schaut man direkt auf die edel angerichtete Fleischtheke, in der feinsäuberlich verschiedene Fleischstücke zum Verkauf angeboten werden. Im Schaufenster hängen geräuchert Würste, Salami und Schinken. Die Rückseite des Lokals bildet die durch ein Fenster voll einsehbare Küche sowie der Kühlraum in dem man die größeren Fleischraritäten hängend bestaunen kann.

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    Wir setzen uns an einen langen Holztisch. Es spielt gute Musik, es ist gemütlich und nach 15 Minuten ist auch Mettigel wieder ansprechbar, der während dieser Zeit wie hypnotisiert in den Kühlraum starrt.

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    Was etwas schade ist: es hat auch ungefähr genauso lange gedauert, bis sich der Kellner zum ersten Mal an unseren Tisch bewegt hat, um die Bestellung der Getränke aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt rutschte ich allerdings schon etwas unruhig auf meine Stuhl hin und her.

    Als Vorspeise bestellten wir zu Dritt den Vorspeisenteller. Wie sich herausstellte war das die einzig richtige Wahl denn es handelt sich um einen großen Teller mit verschiedenen Würsten und Schinken, von dem ich allein ziemlich satt geworden wäre. Aber ein Vorspeise ganz nach unserem Geschmack!! Leider hat auch hier wieder der Service gepennt und das Brot erst gute 7 Minuten später an den Tisch gebracht. Und wenn man eh schon bis um 9 Uhr auf das Abendessen wartet weiß man diesen Aufbau eines Spannungsbogens nicht wirklich zu schätzen.

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    Aber das sollte uns nicht die Laune verderben, schließlich ging es jetzt um richtig gutes dry aged Steak! Wir bestellten das sowohl die Hochrippe wie auch das Filet vom dry-aged irischen Donald Russel Rind. Wir wurden nicht enttäuscht: Mächtige Stücke gegrillten Rindfleischs wanderten da auf unsere Teller. LECKER, LECKER, LECKER!

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    Die Beilagen kamen in extra Schälchen. Zur Wal stehen u.a. Rosmarinkartoffeln, Risotto, Kartoffel-Trüffel-Pürree oder Spinat. Naja, es ist ja ein Steak-Restaurant, vielleicht sollte man da nicht so streng mit den Beilagen sein. Die waren o.k., aber nichts an was ich mich nächste Woche noch erinnern würde. Aber wie gesagt, das Fleisch war super!

    Beim Service hat es leider auch diesmal wieder gehakt: Dies Saucen gab’s heute nicht, wie sich herausstellte auch nicht mehr alle Beilagen und ein Steak kam in der falschen Größe an den Tisch. Zu ihrer Ehrenrettung muss ich sagen, dass sie wohl selbst gemerkt haben, dass nicht alles super rund lief. So gingen Kaffee, Nachtisch und Grappa auf Kosten des Hauses.

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    Einen Kritikpunkt hätten wir dann auch noch: Wenn ein Restaurant eine offene Küche hat,  bedeutet das natürlich auch, dass der Gast alles mitbekommt was zwischen Koch und Service abgeht. Da schafft es auch keine angenehme Atmosphäre wenn es im Innenverhältnis miteinander nicht stimmt.

    Abschließend würde ich sagen: Das Fleisch war wirklich super, aber in dieser Preisklasse (ich alleine habe 90 Euro gezahlt) da muss einfach alles stimmen. Da muss an der Aufmerksamkeit des Service einfach noch gearbeitet werden und dem Koch würde es sicher nicht schaden auch mal etwas zu lächeln. Vom Essen her kann ich es empfehlen. Also liebe Fleischliebhaber, probiert das Filetstück doch einfach mal aus und berichtet uns von Euren Erfahrungen!
    FILETSTÜCK
    Schönhauser Allee 45
    10435 Berlin

    Reservierungen unter Tel.: +49 30 488 20304 oder info@filetstueck-berlin.de

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  • Andalucia – der Spanier am Savignyplatz in Berlin

    Das Andalucia am Savignyplatz ist noch relativ neu und da ich total auf spanisches Essen stehe, haben wir das Restaurant in der vergangenen Woche mal getestet. Die Einrichtung wirkt durch die gekachelten Wände und die Bilder der schicken Flamenco-Tänzerinnen schon recht spanisch und das etwas schummrige Licht und die vielen Kerzen lassen das Restaurant insgesamt gemütlich wirken.
    Obwohl die Tische schon seeehr kuschelig aneinander stehen – ein kleines bisschen mehr Abstand wäre auch ok gewesen. Aber so konnten wir wenigstens sehr genau begutachten, was unsere Nachbarn bestellt hatten. 😉

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    Wir haben uns  dann für  die gebratene Hähnchenbrust gefüllt mit Manchegokäse und iberischem Schinken

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    und die gegrillte Dorade mit Knoblauch-Petersilienöl entschieden.

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    Die Portionen sind recht ordentlich. Wir mussten irgendwann kapitulieren und konnten den Teller nicht komplett leeren. Insgesamt war das Essen auch lecker, aber nicht überragend. Der Service konnte uns leider auch nicht 100%ig überzeugen. Für die Preise kann man meiner Meinung nach etwas mehr erwarten.

    Einen weiteren Punktabzug gibt es dafür, dass die Besitzer des Andalucia wohl auch das tres tapas und das Frida Kahlo führen, aber wohl noch keine Zeit hatten die Homepage des Andalucia zu bearbeiten. Auf der Seite des Andalucia findet man die Karte des Frida Kahlo zum Download. 🙁

    Ich bin also weiter auf der Suche nach meinem Spanier des Vertrauens in Berlin. Kennt jemand ein wirklich gutes spanisches Restaurant das er empfehlen kann?
    Freu mich auf euer Feedback!

    Andalucia
    Savignyplatz 2
    10623 Berlin
    Tel: 030 – 54 71 02 71

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  • „auf die hand“ in Berlin – die Neueröffnung des Jahres!

    „auf die hand – feinstes fastfood“ heißt der Slogan unter dem mein neuer Lieblingsladen in Berlin eröffnet hat.
    Der erste Eindruck ist schon einmal top: Betritt man den Laden, hat man sofort die einladende Theke und die darin präsentierten Leckereien im Blick und kann entscheiden, ob man mehr Lust auf einen Naturjoghurt mit Früchten

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    oder eine der hausgemachten Suppen hat.

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    Von süß bis deftig, für den kleinen oder den großen Hunger – alles ist machbar.
    Und alles sieht super-lecker aus. Ein kleiner Vorgeschmack der Auswahl an Leckereien, die euch hier erwarten: Club-Sandwich mit gegrilltem Rinderfilet, Ziegenkäse und getrockneten Tomaten; Grüne Bohnen-Zuckerschoten-Salat mit Orangen-Zesten und Nüssen…oder Panna Cotta mit Waldfrüchten.

    Das Besondere an diesem Laden ist, das alles (!) frisch und aus besten Zutaten zubereitet wird. Für die Besitzerin ist gutes Essen eine Leidenschaft. Das sieht man und das schmeckt man. Fastfood und schlechtes Gewissen gehören für mich deshalb ab sofort nicht mehr zusammen!

    Hinzu kommt, dass man im „auf die hand“ ganz gemütlich schlemmen kann. Der Laden ist genauso wie alle Gerichte mit Liebe zum Detail eingerichtet. Hier fühlt man sich direkt wohl. Mit Blick auf die offene Küche oder die Luisenstraße kann man es sich gut gehen lassen. Dazu ein heißer Kaffee oder ein original Kusmi-Tee – perfekt!

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    Mein nächster Besuch ist fest geplant – dann werde ich die  Berliner Boulette mit Kartoffelsalat oder das Baguette mit Rosmarinschinken probieren. Bevor ich´s vergesse: Natürlich gibt es alle Gerichte zum Mitnehmen – wie der Name schon sagt: auf die hand!

    auf die hand
    Luisenstraße 45

    Mo-Fr 8-18 Uhr
    Sa 10-16 Uhr
    Tel: 030 – 48 82 37 59

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