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  • Grillen, grillen, grillen: Der Sommer ist da!

    Für diejenigen die sich nicht schon längst an jedem Sonnenstrahl festgeklammert haben um den Grill anzuschmeißen ist es nun endlich soweit. Die Grill-Saison ist eingeläutet –  der Sommer ist da!

    Man wollte es ja kaum noch glauben, dass wir es in diesem Jahr erleben. Immerhin konnte man noch Ende Mai mit mehreren Schichten Kleidung der Strassenbahn hinterherlaufen und kam kaum ins Schwitzen und kuschelte sich abends an den gut geheizten Kaminofen und es war einem mehr nach Glühwein als nach einer fruchtigen Sommerbowle.  Auch wenn ich bereits im Januar angegrillt habe, war ich kurz davor den Grill, die Zelte, Badelatschen und Flip-Flops bis zum nächsten Jahr wieder in den hintersten Ecken zu verstauen, da sie ja doch nur nutzlos im Weg herum standen. Aber es ist tatsächlich geschehen: Ein blauer Himmel, sommerliche Temperaturen – Grill-Saison! Und das in einem quasi nahtlosen Übergang. Yeah!Weber Baby Q 120

    Natürlich macht es auch Spass den Grill bei etwas schlechterem Wetter anzuschmeissen. Aber – wenn man ehrlich ist – was ist das schon im Vergleich zu einem Abend mit Freunden im Park oder auf dem Balkon, dem aufgebauten Grill und einem bunt zusammengewürfelten Buffet an Beilagen und vor allem: Saftiges, herrliches Fleisch aller Art.

    Das weckt die Lebensgeister in uns – das bedeutet Sommer – das bedeutet LEBEN!

    Damit es wirklich ein perfekter Abend wird, ein Fest für Gaumen und Sinne muss es auch der richtige Grill sein. Denn Grillen ist eine Kunst. Je nach Vorlieben und Kunstfertigkeiten sollte man sich in der großen Auswahl gut umsehen und beraten lassen – mein persönlicher Geheimtipp ist ein Webergrill. Etwas teurer aber jeden Cent wert.

    Wenn alles passt, steht vielen wunderbaren Sommerabenden nichts mehr im Weg bevor wir uns dann eben doch wieder an den Kaminofen ankuscheln müssen und man kann die schönste Zeit des Jahres einfach nur genießen.

    Weitere Beiträge zum Thema Grillen:

  • Gyros mit Tzaziki Rezept

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    Einfach zu kochen, lecker und fettarm: Das ist dieses Rezept für Puten Gyros mit Tzaziki (siehe Pute). Das griechische Nationalgericht ist aber auch eher etwas für’s Abendessen, wenn man hinterher nichts mehr vor hat. Auch sollten alle Haushaltsmitglieder an diesem Gaumenschmaus teilnehmen. Andernfalls würden Unbeteiligte wohl unter den Knoblauchschwaden leiden müssen. Für Knoblauchfans wie mich ist Gyros mit einem frischen Tzaziki jedoch ein Festgericht.

    Zutaten für 4 Personen:

    400 g Putenschnitzel, 5 TL Olivenöl, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer

    Für das Gyrosgewürz: 2 TL Oregano, 1 TL Thymian, 1 TL Basilikum, ½ TL Paprikapulver, ½ TL Rosmarin, ¼ TL Kreuzkümmel, ¼ TL Koriander gemahlen, Cayennepfeffer

    Für das Tzaziki: 500 g Magerquark, 200 g Joghurt 1,5%, 1 Salatgurke, Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer

    Zubereitung Puten Gyros mit Tzaziki

    Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in klein schneiden. Die Gewürze in einen Gefrierbeutel geben und mischen. Das Putenschnitzel in Streifen schneiden und dann mit Zwiebelringen, Knoblauch und Öl in den Gefrierbeutel geben. Gut durchmischen. Das Gyros-Gemisch dann mindestens für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ich lege das Fleisch auch gerne über Nacht ein, dann nimmt das Fleisch noch besser den Geschmack auf.

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    Für das Tzaziki schälen und entkernen wir die Gurke und raspeln sie grob auf der Reibe. Die Gurkenmasse etwas ausdrücken und überflüssige Flüssigkeit abgießen. Dann mit dem Joghurt, Quark und kleingehackten Knoblauch mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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    Nachdem das Fleisch gut mariniert wurde, können wir es nun in einer Pfanne schön knusprig braten. Nur aufpassen, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden. Aus dem Supermarkt gibt es dazu noch Pita- oder Fladenbrot. Wenn man das Fleisch in die Tasche legt, nennt sich das Ganze dann Pita Gyros. Lecker!

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  • Die neue Chicken McNecklace – I’m wearing it

    Das Restaurant zum Goldenen „M“ bietet jetzt auch Mode-Accessoirs zum selber basteln an. Unter dem leicht abgewandelten Slogan „I’m wearin‘ it“ kann man sich zum Beispiel die McNecklace kaufen. Gummiband und Nadel muss man allerdings selbst mitbringen. Ich weiß schon, was ich am Wochenende mache!

    … genau, ich bastle mir eine Halskette aus Kartoffelpuffer und Entrecote.

  • Zehn Gerichtsurteile zum Thema Grillen – Teil 2

    Nachdem wir es geschafft haben mit dem ersten Teil zum Thema Gerichtsurteile beim Grillen nicht verklagt zu werden, folgt nun die Fortsetzung.

    handcuffsBild: ganesha.isis

    6. Abendstund hat Grill im Mund

    Wo normalerweise Punkt zehn in Deutschland die Polizei gerufen wird, gibt es beim Grillen eine Ausnahmen. Viermal im Jahr kann man das Grillvergnügen laut dem Oberlandesgericht Oldenburg bis Mitternacht ausdehnen. Genau das richtige für den zweiten kleinen Hunger oder eine letzte Mitternachtswurst. (Aktenzeichen 13 U 53/02)

    7. Je größer der Garten, desto weiter der Weg

    Um Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen, kann es schon passieren, dass einen das Gericht dazu verdonnert, den Grill an das andere Ende des Gartens zu stellen. So geschehen am Bayerischen Oberlandesgericht. (Aktenzeichen 2 ZBR 6/99)

    Jetzt wird es wieder mal schwierig: Darf man auf dem Balkon grillen? Selbst die Gerichte sind sich hier nicht einig.

    8. In Hamburg ist der Balkon tabu

    Denn hier war das Gericht der Meinung, das Grillen auf dem Balkon nicht als vertragsmäßige Nutzung gelte und damit nicht zulässig sei. Solche Grillverderber! (Aktenzeichen 40 C 229/72)

    9. Der Bonner grillt überall

    Aber dafür auch nur einmal im Monat. Obendrauf muss er seine Nachbarn 48 Stunden vorwarnen. Für mich ist die Moral von der Geschicht: In Bonn und Hamburg da wohn ich nicht. (Aktenzeichen 6 C 545/96)

    10. Besser den Vermieter mit einladen

    Denn der sitzt im Zweifelsfall am längeren Hebel. Nach einem Urteil des Landesgerichts Essen, kann dieser nämlich das Grillen auf Balkon und Terrasse im Mietvertrag verbieten. Also beim nächsten Umzug unbedingt auf Mietvertrag und Hausordnung achten, damit es nicht zu einer unangenehme  Überraschung kommt. (Aktenzeichen 10 S 438/01)

    via: zehn.de

  • Total verrückt! Hüte aus Fleisch

    Ich muss zugeben, es kommt nicht mehr alzu oft vor, dass ich Webseiten im Internet finde, deren Betreiber sich noch extremer mit dem Thema Fleisch identifizieren als wir. Aber bei hatsofmeat.com können selbst wir nicht mehr mithalten. Auf der ganzen Seite geht es allein darum, wie man Hüte aus verschiedenen Fleischsorten bastelt. Hier nur einige Beispiele.

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    hut4Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Einsendungen von Lesern, die sich z.B. wie hier eine Pute auf den Kopf geschnallt haben. Handelt es sich hier eventuell um eine bis jetzt noch nicht bekannte Sub-Kultur? Kunstewerke aus Fleisch hatten wir ja schon mal.

    Bilder: hatsofmeat.com

  • Zehn Gerichtsurteile zum Thema Grillen -Teil 1

    Es ist ja bekannt, dass der Deutsche Musterbürger gerne mal vor den Kadi zieht. Umso wichtiger ist es, sich über die rechtliche Grill-Situation zu erkundigen. Hier ein paar Tipps.

    lawBild: smlp.co.uk

    1. Grillen ist erlaubt

    Das Landesgericht München hat festgestellt, dass Grillen in den Sommermonaten üblich ist und deshalb hingenommen werden muss. Ein generelles Grillverbot ist deshalb nicht zulässig. Wer sich durch die Grillerei geschädigt fühlt, muss das dann schon konkret nachweisen. (Aktenzeichen 15S 22735/03)

    2. Wer Qualmt verliert

    Und das bezieht sich nicht nur auf Zigaretten, sondern auch auf zu starken Grill-Qualm. Wer die ganze Straße in Nebel verhüllt braucht sich also nicht wundern, wenn es ärger gibt. Wer etwas vom Grillen versteht hat den Qualm eh im Griff. Unser Tipp: mariniertes Fleisch vorher abtupfen, damit nicht so viel Öl in die Kohlen tropft. Bei einem Kugelgrill kann man den Deckel schließen und das Fleisch wird auch schneller durch. (Aktenzeichen 5 Ss (OWi) 149/95)

    3. Foliengriller haben Recht

    Und zwar aus dem selben Grund wie beim letzten Punkt. Durch die Folie oder Alu-Schale tropft kein Fett auf die Kohlen und es gibt weniger Qualm. Deshalb wird diese Grillmethode explizit vom Gericht empfohlen. Wenn Ihr mich fragt, grille ich dann doch lieber als gesetzesloser Grillverbrecher, als dass ich mir meinen Grillspaß mit Weich-Ei-Alu vermiese. (Aktenzeichen 10 T 359/96)

    4. 25x Grillen ist genug

    Immer wieder beliebt ist die Frage: Wie oft darf ich eigentlich grillen? Das Amtsgericht Berlin-Schöneberg ist der Ansicht, dass die Obergrenze bei 20-25 Mal pro Sommer liegt. Außerdem sollte es nicht länger als 2 Stunden und später als 21 Uhr gehen. Hmmm… dann ist die Grillsaison für uns für dieses Jahr wohl schon erledigt. (Aktenzeichen 3 C 545/96)

    5. In Bonn grillt man weniger

    In der ehemaligen Bundeshauptstadt scheinen die Richter jedoch keine Fans des gepflegten Grillvergnügens zu sein. Dort entschied das Amtsgericht, dass auf dem Balkon bzw. der Terrasse nur ein Mal im Monat der Grill benutzt werden darf. Ich würde ja bis zum Bundesverfassungsgericht gehen, wenn unter diesen Griller-unwürdigen Umständen leben müsste! (Aktenzeichen 6 C 545/96)

    via: zehn.de

  • 500kg Fleisch gestohlen

    Soeben erreicht mich eine Meldung aus Mettmann: Unbekannte haben am Wochenende aus einem Fleischgroßhandel in Mettmann 500 Kilogramm feinstes Rindfleisch gestohlen. Wie die Polizei mitteilte wurden neben Rinderfilet auch zwei Paletten Roastbeef entwendet. Da es die Täter gezielt nur auf das hochwertige Fleisch  abgesehen hatten, geht die Polizei von Tätern mit Insider-Wissen aus.

    Um allen Spekulationen einen Riegel vorzuschieben, sag ich lieber mal gleich: Ich habe ein Alibi! Aus so viel Fleisch könnte man natürlich auch einen guten Tartar machen.

    Fleisch-Scheiben
    P.S. Ich finde „Mett Mann“ ist ein ziemlich cooler Name für eine Stadt!

  • Kartoffelpuffer mit Apfelmus

    Kartoffelpuffer

    Nach so viel Spanferkel letzte Woche, will ich Ausnahmsweise mal ein ganz fleischloses Rezept empfehlen: Kartoffelpuffer mit Apfelmus, bzw. Reiberdatschi wie der Bayer sagt. Als Instant-Gericht aus der Packung, oder gefroren aus dem Tiefkühlregal ist der Kartoffelpuffer in einigen Familien schon oft auf dem Tisch. Aber richtig lecker wird es erst, wenn man die Kartoffeln selbst reibt. Dazu mische ich gerne noch gedünstete Zwiebeln. Das gibt dem Kartoffelpuffer einen noch herzhafteren Geschmack. Wer ganz fleißig ist, macht auch noch das Apfelmus selbst.

    Rezept Kartoffelpuffer (Reiberdatschi) mit Apfelmus

    Zutaten: 1 Kilo Kartoffeln, 1 Zwiebel, Butter, 4 Eigelb, Salz, Pfeffer, Muskat

    Die Zubereitung der Kartoffelpuffer ist so einfach, dass man wirklich nichts falsch machen kann: Kartoffeln schälen und feinraspeln. Die Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in etwas Butter andünsten bis sie glasig wird. Die geriebenen Kartoffeln mit dem Eigelb, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat gut durchmischen. Reichlich Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen. Dann pro Puffer einen Esslöfel Kartoffelmix in die Pfanne geben und flach drücken. Von beiden Seiten braten bis die Kartoffelpuffer goldbraun sind.

    Das Apfelmus gibt’s bei mir aus dem Supermarkt 🙂

  • Spanferkel Galerie

    Ich sag es lieber gleich vorab: Zartbeseitete Vegetarier sollen jetzt lieber wegschauen.

    Noch da? Gut… Letztes Jahr hat unser lieber Mettigel ja tatsächlich ein ganzes Spanferkel gegrillt. Ich muss sagen, seitdem ist er bei mir ganz deutlich im Ansehen gestiegen. Quasi als Motivation für ihn, das Spanferkel Grillvergnügen dieses Jahr zu wiederholen, poste ich nun diesen Beitrag als Spanferkel Bildergalerie. Und ich rufe natürlich alle Mettsalat-Leser dazu auf, den Kollegen Mettigel durch entsprechende Kommentare zum Spanferkel grillen aufzurufen. Oder habt Ihr Fotos? Dann schickt sie uns doch an info at mettsalat.de

    Spanferkel1Bild: sebastian_bergmann

    Spanferkel2Bild: extranoise


    Spanferkel3Bild: imhoff-ehmen

    Spanferkel4Bild: twicepix

    Spanferkel5Bild: aennekin

    Spanferkel6Bild: fabnie

  • Wie Monsanto das Schnitzel patentieren will

    Wiedermal eine Meldung aus dem Gruselkabinett: Der Biotechkonzern Monsanto hat unter der Nummer WO/2009/097403 beim Weltpatentamt in Genf ein Patent auf Schnitzel und Schinken angemeldet. Die findigen Monsanto Manager argumentieren, dass Schweine, die mit genverändertem Monsanto Futter aufgezogen wurden, einen höheren Anteil ungesättigter Fettsäuren im Fleisch aufweisen. Der Verzehr dieses Monsanto-Fleisches sei für die Menschen ungemein gesünder und das Schwein dank Superfutter natürlich patentwürdig. Da können wir uns jetzt alle gemeinsam freuen, wenn Monsanto den Traum „Fit durch Fleisch“ dank Genmanipulation endlich wahr macht. Da gehe ich vielleicht doch lieber ungesättigt ins Bett.

    Wiener Schnitzel

    Aber warum denn beim Schwein aufhören? Ich bin mir fast sicher, dass sich das gleiche Argument auf alle Tiere ausweiten lässt. Ist das Patent erst mal durch könnte Monsanto Lizenzgebühren nicht nur von den Getreidebauern, sondern auch von den Tierzüchtern verlangen. Damit würde der Biotech-Industrie eine komplett neue Wertschöpfungskette eröffnet. Jaja, da hilft es nicht mal Vegetarier zu werden, um der Patentfalle zu entgehen. Ist das etwa der genialste aller Pläne die Weltherrschaft ans sich zu reißen? Unterwerfung durch Gen-Fütterung und anschließender Patentierung?

    Na dann mal Prost Mahlzeit.

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