Kategorie: Rezepte

Ob Fleisch oder Gemüse: Hier findest Du Rezepte aller Art!

  • Mutter’s Schweinebraten mit Kruste Rezept

    Mutter’s Schweinebraten mit Kruste Rezept

    Ich bin gerade bei meinen Eltern im tiefsten Oberbayern zu Besuch. Eine einzigartige Chance Mutti’s Rezept für Schweinebraten mit Kruste für die Nachwelt zu dokumentieren. So ein Krustenbraten mit Klößen ist eigentlich sehr einfach in der Zubereitung, aber man muss auf ein paar Details achten.

    [ingredients title=“Zutaten für Schweinebraten mit Kruste für 4 Personen“]

    • 1,5 Kilo Schweinebraten von der Schulter mit Schwarte
    • 500 ml Bratenfond
    • 1 Flasche Bier (Helles, Dunkelbier, auf jeden Fall nicht bitter)
    • 1 Packung Kloßteig
    • Geröstete Semmel- / Tost Würfel
    • Butterschmalz
    • Knollensellerie
    • 1 Karotte
    • 1/2 Stange Lauch
    • 2-3 Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 mehlige Kartoffel
    • Senf
    • Kümmel
    • Muskat

    [/ingredients]

    [directions title=“Zubereitung Schweinebraten mit Kruste (3 Stunden)“]

    1. Schwarte mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Man kann auch den Metzger beim Einkaufen bitten, das kurz zu übernehmen.

      Schweinebraten Schwarte rautenförmig einschneiden
      Schweinebraten Schwarte rautenförmig einschneiden
    2. Schweinebraten würzen: Dafür reiben wir das Fleisch mit Salz von allen Seiten ein. Dann – mit Ausnahme der Schwarte – Senf und Gewürzmischung einreiben. Es gibt zum Beispiel von Kirchner die Gewürzzubereitung „Fränkischer Knusperbraten“. Anonsten einfach etwas Kümmel, Muskat, Pfeffer und süsses Paprikapulver verwenden.

      Schweinebraten GewürzmischungHeimatsenfSchweinebraten einreiben

    3. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten – außer der Schwarte – 2-3 Minuten scharf anbraten.
    4. Mit dem Bratenfond ablöschen. Den  Ofen auf 130 Grad vorheizen. Den Schweinebraten mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen und für eine Stunde in den Ofen schieben.

      Schweinebraten im Bräter
      Schweinebraten im Bräter mit Rinderfond aufgießen. Schwarte nach unten.
    5. Während der Schweinebraten im Ofen brutzelt, kümmern wir uns um das Röstgemüse: Sellerie, Karotte, Lauch, Zwiebeln, Kartofel und Knoblauch klein schneiden. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und gewürfeltes Gemüse hineingeben. Gemüse kräftig anbraten, es darf ruhig etwas braun werden. Immer wieder mit dem Küchenschaber wenden, damit es nicht anbrennt. Mit Salz,Pfeffer und etwas Kümmel abschmecken. Mehrmals mit einem Schuss Bier ablöschen und wieder einkochen lassen.

      Schmorgemüse klein schneidenSchmorgemüse in der Pfanne röstenSchmorgemüse mit Bratenfond aufgießen

    6. Nach einer Stunde den Krustenbraten herausnehmen und den Ofen auf 160 Grad hochstellen. Den übriggebeliebenen Bratenfond aus dem Bräter zum Röstgemüse hinzugeben. Den Schweinebraten mit der Schwarte nach oben drehen, etwas Butterschmalz und einen Schuss Bier dazu und für 2 Stunden zurück in den Ofen schieben. Ein Bratenthermometer hilft, die Themperatur zu überwachen.

      IMG_2840.JPG IMG_2839.JPG
      Schweinebraten mit der Schwarte nach oben in den Ofen schieben
    7. Das Schmorgemüse mit dem Bratenfond kurz aufkochen und dann bei niederer Hitze köcheln lassen bis alles weichgekocht ist. Dann das Gemüse durch ein Sieb drücken. Meine Mutter hat dafür die „schnelle Lotte“.

      Schnelle Lotte
      Schmorgemüse durch ein Sieb passieren
    8. Als Beilage zum Krustenbraten gibt es natürlich rohe Kartoffelklöße. Am einfachsten ist es eine Packung aus dem Kühlregal zu nehmen. Zur Zubereitung bitte einfach den Anweisungen auf der Verpackung folgen. Die Klöße werden lockerer, wenn man beim Formen ein pasr Weißbrotwürfel einknetet. Am Einfachsten hierfür ist, 1-2 Scheiben Tost in den Toaster zu schieben und danach in Würfel zu schneiden. Mit nassen Händen zu einem Knödel formen. Ca. 20 Minuten in heißem Salzwasser leicht köcheln lassen. Betonung liegt auf „leicht“, sonst gibt es als Beilage Kartoffelsuppe.

      Kartoffelklöße formen
      Mit nassen Händen die Klöße formen mit ein paar Brotwürfeln in der Mitte
    9. Nun geht es ans Finale, die Kruste: Dafür stellen wir den ofen auf 225 Grad und bestreichen die Kruste mit Salzwasser. Schweinebraten zurück in den Ofen auf oberer Schiene und 20-30 Minuten die Kruste bilden lassen. Immer wieder nachschauen, damit Ihr den optimalen Punkt nicht verpasst. Ganz am Schluss kann man noch mal den Grill anschalten, aber gut aufpassen!

      Schweinebraten einpinseln
      Schweinebraten mit Salzwasser 1-2 mal einpinseln
    10. Krustenbraten in Scheiben aufschneiden, auf Tellern mit Knödeln und Soße anrichten. Und ganz wichtig: Guten Appetit!

    [/directions]

    Krustenbraten-Teller

    Habt Ihrt auch noch Tipps für den perfekten Braten? Habt Ihr das Rezept am Ende sogar nachgekocht? Dann hinterlasst doch einen Kommentar. Ich würde mich freuen!

    [wzslider autoplay=“true“]

    Danke auch an die „neue / ess / klasse“ für die Inspiration!

     

  • Sous-Vide Steak mit dem Anova Precision Garer

    Sous-Vide Steak mit dem Anova Precision Garer

    Ich brauche ja immer mal wieder ein neues Spielzeug und so habe ich mir spontan den Sous Vide Garer von Anova bestell. Ich muss gestehen, ich bin auch etwas technikverbliebt, weshalb ein Gerät mit Wlan und Smart-Phone App jegliche Logik im Gehirn ausgeschaltet hat. Zum Glück kann ich sagen, dass es kein Fehlkauf war, ganz im Gegenteil!

    Anova Precision Cooker

    Für manche ist Sous Vide kochen eine geheime Wissenschaft. Ich bin da eher pragmatisch und koche nach Gefühl (was dem „Precision“ im Gerätenamen wohl entgegensteht). Falls ich etwas falsch mache, bitte ich um freundliche Hinweise in den Kommentaren 🙂

    Beim Sous Vide Kochen wird das Steak in einem Plastikbeutel im warmen Wasser gekocht und nur am Schluss in der Pfanne mit einer Kruste veredelt. Im Vergleich zum Niedertemperaturgaren im Ofen ist die Temperatur dabei sogar noch niedriger. Der Vorteil: das Fleisch zieht sich nicht so stark zusammen, bleibt saftig, wird dank längerer Kochzeit weicher… also schmeckt einfach besser.

    Tenderloin SteakIch habe das Fleisch direkt beim Metzger einschweissen lassen, das hat allerdings den Nachteil, dass man keine Gewürze mit in den Beutel geben kann. Alternativ habe ich einen Handvakuumierer mit speziellen Plastikbeuteln. Das ist kurzfristig gesehen die kostengünstigste Variante und funktioniert sehr gut.

    Zunächst stellt man beim Anova Precision Garer die Temperatur und gewünschte Zeit ein. Das geht entweder am Gerät selbst oder über die App. In der App gibt es auch zahlreiche Sous Vide Rezepte. Wenn man ein Rezept anklickt werden Temperatur und Zeit automatisch übernommen. Dabei macht es nichts, wenn man stat einem Rib-Eye ein Sirloin oder ein Filet auswählt. Ausschlaggebend ist das Gewicht und die Dicke des Fleischs. Bei dünnen Stücken muss man 1-2 Grad abziehen, da sie sonst beim Anbraten in der Pfanne zu durch werden.

    Ich mag mein Steak gerne Medium-Rare. Für mein ca 1-2 cm dickes Tenderloin Steak habe ich 45 Minuten bei 51,1 Grad Celsius gewählt. Nach dem Klick in der App bringt der Anova Garer erstmal das Wasser auf Temperatur. Nach kurzer Wartezeit bekommt man das Signal nun das Fleisch in den Topf zu legen und der Timer beginn herunterzuzählen. Und bei 45 Minuten Garzeit bleibt einem genug Freiraum, um sich gemütlich um die Beilagen zu kümmern.

    Nach 45 Minuten piepst der Alarm und Du kannst das Fleisch aus dem Beutel nehmen. Jetzt fehlt natürlich die Kruste. Ich habe hierfür eine Gusseisen Pfanne. Es gibt nichts besseres, um eine gute Kruste zu bekommen, denn die Pfanne muss richtg schön heiß sein. Du willst Dein Steak wirklich nicht länger als eine Minute pro Seite  in der Pfanne lassen. Für den Geschmack gebe ich immer noch eine Knoblauchzehe mit dazu.

    Leider wurde das Geschmacksinternet noch nicht erfunden, so müsst Ihr mir einfach glauben: man scheckt den Unterschied. Sooooo lecker! Und es ist doch deutlich schwieriger den Garpunkt zu verpassen. Nun kann wirklich jeder das perfekte Steak kochen.

    Tenderloin Steak

    Habt Ihr selbst schon Erfahrung mit Sous Vide gemacht? Dann hinterlasst uns doch einen Kommentar. Irgendwelche Tipps?

  • Grillmarinaden leicht gemacht

    Grillmarinaden leicht gemacht

    So langsam geht’s los – „Let’s the fire start!“.
    Auch der „Otto-Normal-Griller“ wird sicher so langsam von den Sonnenstrahlen dazu aufgefordert seinen Grill zu putzen und endlich los zu brutzeln. Am meisten Spass macht’s doch wie immer mit selbst gemachten Marinaden. Hier mal 2 Rezepte zum ausprobieren…

    Thai-Marinade für Schweinefleisch-Spieße

    Wer sagt eigentlich, dass Grillfleisch auf asiatische Art immer süßlich-sauer sein muss? Hier mal ein Rezept mit starken Aromen, das euer Fleisch butterweich macht.

    • Pro kg Fleisch braucht Ihr:
    • 5 Knoblauchzehen
    • 1 großes Stück Ingwer (ca. 8 cm lang)
    • frische Chilis (5 mittelscharfe oder 2 scharfe)
    • Öl (z.B. Rapsöl, ca. 70 ml)
    • 1 Zitrone
    • 1 Bund frischer Koriander
    • Soja- oder Fischsoße nach Geschmack
    • Sesam (weiß und schwarz) zum Bestreuen nach Geschmack

    Und so wird’s gemacht:

    Knoblauchzehen abziehen und fein hacken, Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken. Die Chilis zunächst waschen und abtrocknen. Wer es richtig scharf mag, hackt die Chilis so wie sind. Etwas milder wird’s, wenn Ihr sie erst aufschneidet und die Kerne mit einem kleinen, spitzen Messer oder alternativ unter fließend Wasser entfernt – die Kerne sind das Schärfste an den Chilis. Danach die Hände wirklich gründlich waschen, sonst brennen die Chili-, Knobi- und Ingwer-Öle stark auf Haut und Schleimhäuten oder in kleinen Wunden! Wer’s gleich richtig machen will findet hier noch ein paar vorbeugende Maßnahmen.
    Alles was bisher gehackt wurde mit dem Öl in eine Schüssel (am besten Glas oder Edelstahl, die nehmen den Geruch nicht so an) geben. Danach fügt Ihr den Saft einer Zitrone hinzu. Kann auch weniger sein, aber etwas Säure braucht das Fleisch zum zart werden. Statt Salz verwendet Ihr wie in Thailand üblich Soja- oder Fischsoße zum Abschmecken. Zum Schluss den Koriander grob hacken und untermischen.
    Das Fleisch waschen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und auf Spieße stecken. Die Spieße in eine flache Form (z.B. Auflaufform) legen und mit der Marinade übergießen. Mindestens zwei Stunden kühl ziehen lassen. Wer die Marinade über Nacht einwirken lassen will, sollte den Koriander erst 1-2 Stunden vor dem Grillen zufügen. Der Koriander-Geschmack wird sonst zu intensiv. Nach dem Grillen nach Geschmack mit Sesam bestreuen.

    … und dazu:

    Sommer-Marinade

    (auch für Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte verwendbar)

    Für ca. 600-800 Gramm Geflügel, Fisch oder Garnelen braucht Ihr:

    • 400 ml Kokosmilch
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 kleines Stück Ingwer (ca. 4-5 cm lang)
    • 1 unbehandelte Limette
    • 1 grüne Chili
    • 1 Stängel Zitronengras
    • frische Minze
    • frischen Koriander
    • Salz, Pfeffer
    • Brauner Zucker oder Honig nach Geschmack

    Und so wird’s gemacht:

    Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken, Zitronengras und Chili waschen, abtrocknen und fein hacken. Unter die Kokosmilch nach Geschmack ca. 3 EL braunen Zucker oder 1-2 EL Honig unterrühren. Die gehackten Gewürze hinzufügen. Von der Limette braucht Ihr den Abrieb der Schale und ca. 1 EL Saft, die ebenfalls untergerührt werden. Mit Salz, Pfeffer und Minze abschmecken. Wer es einen Hauch asiatisch mag, lässt den Pfeffer weg, nimmt dafür eine Chili mehr, ersetzt das Salz durch Fischsoße und nimmt statt Minze frischen Koriander.
    Alle Zutaten gut mischen und das Fleisch bzw. Fisch, Garnelen o.ä. für mindestens zwei Stunden gekühlt marinieren. Das Grillgut zwischendurch immer wieder mit Marinade bestreichen, wenn es nicht vollständig bedeckt sein sollte. Achtung: Sehr kurze Grillzeit! Beim Grillen die Restmarinade mit einem Pinsel auftupfen. Das intensiviert das Aroma!

    Tipp! „Grillen in der Stadt – Kohle oder Gas?“:Wer einen Holzkohlegrill verwendet, erhält damit das typische Grillaroma, das vor allem zu sehr starken Aromen gut passt. Allerdings gibt es ja immer wieder Probleme mit dem Nachbarn oder es muss mal schnell gehen. In dem Fall ist auch ein Gasgrill „erlaubt“ – ein Elektrogrill sollte weiter vermieden werden… 🙂 Ich selbst bin ja großer Weber Fan. Allerdings gibt es auch andere sehr gute Geräte und ein Weber ist definitiv kein Muss! Aber achtet darauf, dass ihr nicht den billigsten Grill vom Baummarkt holt. Ich habe im letzten Jahr mal 2 Modelle von Enders getestet – sehr gut durchdacht und vom Preis-Leistungsverhältnis her eine gute Wahl. Also, Finger weg von Elektrogrills –  Sie benötigen einen Stromanschluss, brauchen relativ lange zum Aufheizen und werden nicht so heiß wie ein Gas- oder Holzkohlegrill, sind uncool, kann man sich das Grillen sparen, das Fleisch schmeckt nicht, ….

  • Fondue Sauce – Rote Fonduesoße

    Eine Sauce beim Fondue ist ja langweilig.  Hier also eine weitere Sauce für Euer Weihnachtsfondue.

    Diese Soße basiert auf selbstgemachter Majonnaise, dazu brauchen wir:

    • 2 Eigelb
    • Pflanzenöl (Sonnenblumenöl)
    • 1 Teelöffel Löwensenf
    • Einige Tropfen Essigessenz (es geht auch Zitronensaft)
    • Etwas Pfeffer
    • Etwas Salz

    Die Eidottern gibt man in eine Rührschüssel, dazu den Senf, den Essig, Salz und Pfeffer. Dann rührt man mit einem Schneebesen das Öl schluckweise hinein, bis genügend Masse vorhanden ist und sie die richtige Konsistenz hat. Anschließend nach Geschmack nachwürzen mit den oben genannten Gewürzen.

    Tipp: die Rührschüssel auf ein feuchtes Tuch stellen damit sie nicht wegrutscht.

    Für die eigentliche Soße braucht man für etwa 4–Personen:

    • Ketchup (Heinz) und die Majonnaise (50:50)
    • ca. 1 Essl. Petersilie frisch oder getrocknet
    • ca. 1 Essl. Schnittlauch frisch oder getrocknet
    • ca. 4-5 sehr klein gehackte Gewürzgurken (mittelgroß)
    • 2 klein gehackte Zwiebel (mittelgroß)
    • eventuell noch Chillipulver, Salz, Pfeffer und Essig oder ein wenig von der
    • etwas Zucker oder flüssigen Süßstoff
    • Salz, Pfeffer und evtuelle etwas Chillipulver zum nachwürzen

    Tipp: Falls die Masse zu steif ist nimm zum Verflüssigen etwas Gurkenbrühe

    Alles zusammen vermischen und fertig ist eine sehr beliebte Fonduesauce.

    Guten Appetit!

  • Joe’s Mettmakronen Rezept

    Joe’s Mettmakronen Rezept

    Ich find’s ja ne geile Idee … hier nun das Rezept für die weihnachtlichen Mettmakronen von Joe:

    mettmakronen_01.jog… für ca. 12 „Makronen“

    • 12 Oblaten durchmesser 5cm
    • 400gr Thüringer Mett
    • 2 kl Zwiebeln
    • 2 Esslöffel Senfkörner
    • 2 Eier
    • eingeweichtes trockenes Brötchen oder eingeweichtes Toastbrot
    • Paniermehl
    • Salz
    • Pfeffer
    • Fondor
    • Maggi

    Und so wird’s gemacht: 

    Die beiden kl. Zwiebeln sehr klein schneiden, ich nehme dafür von Tupper den Quick-Chef das die Zwiebeln schön klein und fein geschnitten werden.

    Das Thüringer Mett mit den Eiern, Brötchen, Senfkörner und den geschnittenen Zwiebeln in eine Schüssel geben. Salz, Pfeffer, einen „schuß“ Maggi und Fondor( die Menge an Salz usw. richtet sich nach eigenem ermessen, eher mehr Pfeffer da Salz in Fondor und Maggi schon vorhanden ist) dazu.

    So jetzt alles schön durchmengen, am besten mit einem Handmixer und Knethacken, bis es eine Konsenz wie ein Teig erreicht wird. Je feiner desto besser!

    Den “ Teig“ in einen Gefrierbeutel geben. Dem Beutel unten die Ecke abschneiden (das ein ca. 2 cm großes loch entsteht). Der Beutel wird jetzt wie ein Spritzbeutel verwendet.

    Die Oblaten auf einem Backblech mit Back papier verteilen . Den Teig mit dem Spritzbeutel auf den Oblaten gleichmäßig aufspritzen. Danach zupfe ich noch ein wenig den Teig auf den Oblaten, da es dann eher wie makronen aussieht. Das Paniermehl streue ich jetzt gleichmäßig über die Makronen, das Sie vollständig ummantelt sind.Schüttle das überschüßige Paniermehl von den Makronen und dem Blech ab .

    Und nun…

    Bei 175°C (Umluft) oder 200°C Ober-/ Unterhitze solange backen bis das Paniermehl bräunlich wird!

    Guten Appetit!

    mettmakronen

    …Im Großen und ganzen ist das einfach Frikadellenteig! eben feiner und im Backofen!

  • Fondue Saucen – Cumberlandsoße

    Selbst gemachte Saucen sind doch immer die besten Saucen:
    Eine sehr schnell Soße zum Fondue oder kalten Braten…

    Man braucht:

    • ½ Glas Johannisbeergelee (evtl. selbstgemacht)
    • 2-3 Essl. Preiselbeeren
    • 1-2 Essl. Pflanzenöl
    • 6-8 Essl. Rotwein oder Madeira
    • 1 Prise Salz, wenig Pfeffer, etwas Zucker
    • Cayennepfeffer
    • evtl. ein Teelöffel fein gehackte Zwiebeln

    Ich verrühre zuerst das Johannisbeergelee und gebe unter stetigem Rühren abwechselnd Rotwein und Öl hinzu. Anschließend den Senf, Salz, Pfeffer und Zucker (alles nach Geschmack ;)) unterrühren. Zum Schluss die (Zwiebeln) und Preiselbeeren unterheben – abschmecken und eventuell nochmal nachwürzen.

    (Fotos folgen…)

  • Weihnachtsplätzchen aus Hackfleisch

    „… aufgefrischt aber immer noch gut! Ein Muss für dieses Jahr Weihnachten … und schmeckt auch zu Karneval!„

    Bekanntlich ist ja bald Weihnachten und ich dachte mir, es wäre doch schön ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen. Mettsalat wäre nicht Mettsalat, wenn wir einfach klassische Plätzche nachbacken würden. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen ein eigenes Rezept für Weihnachtsplätzchen zu kreieren, nämlich mit Hackfleisch!

    Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen sind natürlich aus Mett
    Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen sind natürlich aus Mett

    Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf Hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine weltweite Premiere ist! Zumindest habe ich nirgends im Netz ein Rezept für Weihnachtsplätzchen aus Hackfleisch gefunden. Ich taufe sie deshalb auf „Mettsalatplätzchen Berliner Art“.

    Die Zutaten

    • 750g gemischtes Hackfleisch
    • 75g Mehl
    • 1 kleine Zwiebel
    • Salz, Pfeffer
    • Paprika-Pulver
    • Senf
    • Glatte Petersilie
    • BBQ Sauce
    • Butterschmalz

    Zur Zubereitung:

    Zunächst die Zwiebel in Würfel schneiden und in etwas Butterschmalz glasig dünsten. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Ei, Senf, Papprikapulver und den Zwiebeln gut vermischen und abschmecken. Nun fügen wir das Mehl und die kleingeschnittene Petersilie hinzu. Den Teig wieder gut durchkneten. Die Hackfleischmasse auf der Arbeitsplatte ausrollen und mit Stechformen die Weihnachtsplätzchen ausstechen.

    Mit Stechformen bringen wir das Mett in Form
    Mit Stechformen bringen wir das Mett in Form

    Die Plätzchen werden besonders saftig, wenn der Teig auf ca. 1 cm Dicke ausgerollt wird. Abschließend werden die Hackfleischplätzchen noch mit BBQ-Sauce bestrichen, bevor sie bei 150 Grad für etwa 20 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene gebacken werden.

    Nun müssen wir sie nur noch abkühlen lassen und fertig! Die Weihnachtsplätzchen aus Mett schmecken ausgezeichnet und passen auch gut auf jedes Buffet!

    Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen schmecken lecker!!!
    Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen schmecken lecker!!!

    Und damit beim Nachkochen nichts schief geht, hier noch das passende Video aus unserer Mettsalat Kochschule:

  • Krustenbraten Rezept (Schweinebraten)

    Wie macht man eigentlich einen Krustenbraten? In der Vergangenheit hatten wir ja schon über das Fränkische Schäufele (den Ferrari unter den Schweinebraten), Mutti’s Schweinebraten mit Kruste und den gefüllten Schweinebraten berichtet. Da wird es höchste Zeit für den Oberbayerischen Klassiker, den Krustenbraten.

    Krustenbraten SchweinebratenFoto:HGruber

    Die Zutaten für den Krustenbraten

    Für 6 Portionen
    1 1/2 kg Schweinerücken mit Schwarte
    1/2 Liter Geflügelbrühe
    500 Gramm Schalotten
    150 ml Rotwein
    2 Teelöffel Tomatenmark
    200 Gramm Tomaten
    1 Knoblauchzehe
    2 Möhren
    1 Knollensellerie
    1 Stange Lauch
    1 Petersilienwurzel
    1/2 Teelöffel Ganzer Kümmel
    1/2 Teelöffel Oregano
    Pflanzenöl
    Salz und Pfeffer

    Die Zubereitung

    Als erstes reiben wir das Fleisch von allen Seiten gründlich mit etwas Pflanzenöl, Salz und Pfeffer ein. In der Zwischenzeit können wir schon mal den Backofen auf 130-140 Grad vorheizen. Am Besten kauft man sich einen Bräter, in dem man nun das Fleisch von allen Seiten – außer der Schwarte – scharf aber kurz anbrät. Bevor es zu brenzlig wird, mit der Brühe ablöschen und den Schweinebraten mit der Schwarte nach unten wenden. Wichtig dabei ist, dass die Schwarte komplett mit Brühe bedeckt ist, im Zweifelsfall noch etwas nachgeben. Nun ab in den Ofen mit dem guten Stück!

    Während der Braten für ca. eine Stunde im Ofen gart, haben wir genug Zeit die Schalotten zu schälen, sowie die Karotten, den Sellerie, die Petersilienwurzel und den Lauch zu putzen und in Würfel zu schneiden.

    Nach besagter Stunde kümmern wir uns um die Soße. Dafür lagern wir erstmal den Inhalt des Bräters aus (z.B. in eine Schüssel oder einen Topf), denn darin dünsten wir jetzt das Wurzelgemüse mit etwas Öl an. Das Tomatenmark dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Soblad sich die Soße etwas verdickt hat, können wir auch wieder den Bratenfond zurückgiepen und den Krustenbraten – diesmal mit der Schwarte nach oben – auf dem Gemüse betten. Knoblauch, Tomaten, Kümmel und Oregano dazugeben.

    Jetzt kommen wir in die heiße Phase, sprich, wir drehen den Ofen auf 160 Grad hoch. In regelmäßigen Abständen mit etwas Bier übergießen. In der Regel braucht der Krustenbratne jetzt noch ca. 30 Minuten. Ich vertraue hier lieber auf mein Bratenthermometer.

    Die letzten 15 Minuten sind für die schöne Kruste wichtig. Hierfür schalten wir auf die Oberhitze (220 Grad) und passen gut auf, dass uns nichts anbrennt. Sobald die Schwarte Blasen schlägt sind wir bereit zum Servieren. Nur noch die Soße durch ein Sieb in einen Topf abgießen und den Krustenbraten in Scheiben schneiden.

    Als Beilage eignen sich am Besten rohe Kartoffelklöße und Krautsalat (manchmal auch Blaukraut).

    Ich gebe 5.0 Sterne auf Basis
    1 (meiner) Meinung 🙂
    Guten Appetit!

  • Schweinefilet Budapest

     

    Ich habe zwar überhaupt keine Ahnung, warum das Schweinefiletrezept den Namen „Budapester Art“ trägt, aber das ist eigentlich auch egal. Ein Rezept für Schweinefilet in Speck kann heißen wie es will, wenn es so gut ist wie dieses hier:

    Man benötigt folgende Zutaten:

    – 2 Schweinefilets (für 4 Personen)
    – Salz, Pfeffer und Salbei
    – 100 g.  fetter Speck (oder durchwachsener Speck)


    (mehr …)

  • Toast Hawai

    Schon im 8. – 9. Jahrtausend vor Christus gab es über eine Feuerstelle hinausgehende Anlagen, die durchaus schon als Küche bezeichnet werden konnten. Jedoch bis zu den Küchen unserer heutigen Zeit, die teilweise mit Hightech ausgerüstet sind, war es noch ein langer Weg.
    Selbst wenn Sie, wie auch ich, nicht auf Fastfood oder Fertiggerichte, die in der Mikrowelle zubereitet werden können, zurückgreifen möchten, können Sie fix, auch für überraschenden Besuch, einen kleinen Snack zubereiten. (mehr …)