Pfannen – Auf das Material kommt es an

In unserem ersten Teil hatten wir bereits die zahlreichen unterschiedlichen Pfannenformen vorgestellt.  Aber Form ist nicht alles und für unterschiedliche Gerichte sind auch unterschiedliche Matrialien mehr oder weniger geeignet:

Bild: robbie1 auf Flickr
Bild: robbie1 auf Flickr

1. Die Sparsame aus Kupfer

Die Kupferpfanne leitet die Wärme am besten und kommt im Vergleich zu anderen Materialien mit gut einem Drittel weniger Energie aus. Dank Edelstahlbeschichtung auf der Innenseite hat die Pfanne die gleichen Brateigenschaften wie die aus Edelstahl. Da Kupfer Wärme lange hält, können Sie in der Pfanne gut servieren. Und danach darf sie in die Spülmaschine.
Preis: um 220 Euro

Alu Pfanne
Aluguss Pfanne

2. Die Bodenständige aus Aluguss

Die Aluguss-Pfanne ist erste Wahl für Eier, Omelett, Bratkartoffeln und Co. Aluminium ist ein guter Wärmeleiter und eignet sich auch zum Schmoren und Dünsten bei niedrigen Temperaturen. Da bleibt nichts am Boden kleben. Aber: Spülmittel ist verboten! Einfach nur mit heißem Wasser reinigen.
Preis: um 70 Euro

Stahl Keramik Pfanne
Stahl Keramik Pfanne

3. Die Universelle aus Stahlkeramik

Die Stahlkeramik Pfanne hat eine harte Oberfläche, ist pflegeleicht und schneid- wie kratzfest. Sie überträgt die Hitze schnell und gleichmäßig, was sie zur Universalpfanne macht, in der man guten Gewissens alles braten kann. Tipp: Fett in die kalte Pfanne geben, dann erst erhitzen. Und nach dem Essen darf das gute Stück in die Spülmaschine.
Preis: um 95 Euro

Pfanne aus Schmiedeeisen
Pfanne aus Schmiedeeisen

4. Die Fleischige aus Schmiedeeisen

Genießer schwören beim scharfen Anbraten von Fleisch auf eine handgeschmiedete Eisenpfanne. Da man sie extrem hoch erhitzen kann, schließen sich die Poren etwa von Steaks schnell. Resultat: außen knusprig und innen saftig. Zum Säubern nur mit Küchenpapier ausreiben und anschließend mit etwas Öl einfetten.
Preis: um 65 Euro

Edelstahl Pfanne
Edelstahl Pfanne

5. Die Krosse aus Edelstahl

Vor dem ersten Einsatz sollte man Edelstahlpfannen einbrennen: Hoch erhitzbares Fett oder Öl, zum Beispiel Rapsöl, bis zum Rauchpunkt aufheizen (nicht zu schnell, sonst wölbt sich der Pfannenboden), entfernen und erst danach mit neuem Fett das Essen bereiten. Perfekt zum kurzen, krossen Braten von Gemüse oder Schnitzeln. Zur Reinigung nimmt man Wasser und etwas Spülmittel.
Preis: um 105 Euro

Gusseisen Pfanne
Gusseisen Pfanne

6. Die Heisse aus Gusseisen

Hitze kann der Gusseisen-Pfanne nichts anhaben. Gusseisen benötigt aber viel Energie, bis es heiß ist, wird daher vorwiegend zum Schmoren und Garen etwa von Rouladen verwendet. Eine Emaillierung macht die Pfanne pflegeleicht, aber auch stoßempfindlich. Dafür kann man sie getrost in der Spülmaschine reinigen.
Preis: um 100 Euro

6 Kommentare

  1. Mein persönlicher Favorit ist ganz klar die Guss-Pfanne. Die wird perfekt heiss und ist unempfindlich. Allerdings ist alles um die Pfanne herum etwas gefährdet, wenn so ein Teil auf den Fliesenboden kracht war’s das mit den Fliesen 😉

  2. Ich habe grundsätzlich das Problem, besonders beim Schnitzelbraten, dass die ganze Bude anschließend nach Pommesbude stinkt. Benutze ich das falsche Fett?

  3. Ich benutze für Schnitzel immer Butterschmalz. Wichtig ist, dass man genug Butterschmalz verwendet (ein halber Zentimeter hoch in der Pfanne) und dieses nicht zu heiss werden lässt. Dann stinkt es auch nicht ganz so schlimm.

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