Züricher Rahmschnitzel

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Nach einer langen Schneewanderung vom Uetliberg zurück nach Zürich kehrte ich in einem kleinen Bistro in Altstetten ein. Als erstes lernte ich, dass das aus Limonade und Cola gemischte „Spezi“ in der Schweiz nicht bekannt ist. Auf meine Bestellung hin „Ein Spezi, bitte.“, erhielt ich ein kleines Bier auf den Tisch gestellt. Aber nun zum Hauptgericht, dem

Rahmschnitzel für 2 Personen:

  • 8 Kalbsschnitzel à 80 g aus der Nuss, Oberschale oder Schulter
  • Butterschmalz, Mehl, Salz Pfeffer

Für die Soße:

  • 80 ml Weißwein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Creme Double od. Creme Frêche
  • 1 Mittelgroße Zwiebel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 80 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Worcester Sauce
  • 1 EL Soja Sauce
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung des Rahmschnitzels:

Zunächst wird das Fleisch mit einem Fleischklopfer oder eine flachen Pfanne geplättet – aber mit Gefühl, bitte. Die flachen Kalbsschnitzel salzen, pfeffern und dann durch das Mehl ziehen. Überschüssiges Mehl abklopfen. Butterschmalz in einer Pfanne bis zum Rauchpunkt erhitzen und die Fleischscheiben hineinlegen. Gut eignet sich vor allem eine gußeiserne Pfanne. Von beiden Seiten ca. 1-2 Minuten scharf anbraten und dann die Rahmschnitzel im Ofen bei 60 Grad ausruhen lassen.

Nun haben wir Zeit für die Rahmschnitzel-Sauce. Die Zwiebeln werden mit etwas Butter und dem Zucker in der Pfanne mit dem Bratensatz glasig gegart. Wer eine etwas dickflüssigere Sauce haben will, kann an dieser Stelle noch einen EL Mehl hinzugeben. Zwiebeln mit dem Weißwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Gemüsebrühe hinzufügen.

Die Hitze herunterschalten und die Sahne hinzugeben. Im Anschluss die Creme Double und die Petersilie. Nach 2-3 Minuten auf niedriger Hitze kann die Sauce nun mit Salz, Pfeffer, Soja- und Worcester-Sauce abgeschmeckt werden.

Jetzt können wir die Kalbsschnitzel mit der Sauce auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Als Beilage gibt es Taglierini und TK-Gemüse. Fertig ist das Rahmschnitzel!

Obwohl es sich lediglich um ein einfaches Mittagsbistro handelte, war das Rahmschnitzel wirklich ganz ausgezeichnet. Das hatte ich so nicht erwartet! Oder liegt meine Begeisterung doch an dem Bier, das mir anstelle des Spezi serviert wurde?

Guten Appetit!

Rahmschnitzel

1 Kommentar

  1. In Zukunft werde wir wohl mehr Berichte aus der Schweizer-Küche auf mettsalat haben. Dieses ist ja schon mal sehr viel versprechend 🙂

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