Mettigel

Mettigel Rezept wie bei Mutti – einfach und lecker

Als Mettigel bezeichnet man ein Stück Mett, das heisst gehacktes Schweinefleisch ohne Zugabe von Speck, dass gut gewürzt und zu einer igelförmigen Kugel geformt wird. Um dem kleinen Gesellen einen besonderen Erkennungswert zu verleihen, wird der „Rücken“ des putzigen Leckerbissens mit ausreichend Zwiebelstiften bestückt, die dann sowohl als Stacheln dienen, als auch für einen geschmacklichen Zusatz sorgen.
Für die beiden kleinen Knopfaugen und die Stupsnase des Mettigels werden meist schwarze Pfefferkörner verwendet, wobei hier alternativ auch Oliven verarbeitet werden können, da diese ein besseres Geschmackserlebnis bieten.Mettigel

Mettigel Geschichte

Seinen Ursprung fand der Mettigel auf den Buffets im Ruhrpott, von wo aus er sich schnell verbreitete. Seinen Höhepunkt erlebte das possierliche Tierchen in den siebziger Jahren. Mittlerweile ist er sicherlich in ganz Deutschland bekannt, da dies einfach eine nette Möglichkeit ist, den beliebten Brotaufstrich Mett auf eine appettitliche und geschmacklich vorzügliche Art zu servieren. Egal ob auf einer Geburtstags-, Weihnachts- oder Betriebsfeier, auf etwas Kresse oder einem Meer von Gurkenscheiben und Zwiebeln gebettet, wird der kleine Mettigel garantiert auf jeder Party zum Hingucker.

Egal ob für jeden Gast ein eigener Igel vorhanden sein soll oder man ein großes Metttierchen zubereiten möchte, mit dieser besonderen Art der Darreichungsform landet man sicherlich immer einen Treffer.

Mettigel Zutaten für 12 Personen

  • 1 kg Hackpeter
    (gewürztes Hackfleich vom Schwein, mindestens 2x durchgedreht)
  • 2-3 Zwiebeln
  • 3 Oliven
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung

  1. Schweinehack mit Salz und Pfeffer würzen. Gut durchkneten.
  2. Schweinehack in Igelform bringen.
  3. Zwiebeln schälen und in Stifte schneiden. Die Zwiebelstifte als Stacheln in den Mettigel drücken.
  4. Als letztes die Oliven als Augen und Nase einsetzen.
  5. Dem lieben Kleinen einen Namen geben.

Ich habe übrigens schon toller Erfolge auf Geburtstagsparty’s gefeiert. Ein Mettigel kommt als Geschenk immer gut an. Das Rezept ist so einfach, dass man es ohne Probleme auch noch vor Ort fertigstellen kann. Alternativ zu den Zwiebel-Stacheln kann man übrigens auch Salzstangen verwenden.

Guten Appetit!

14 Kommentare

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  7. Wirklich nett gemacht – und mehr als lecker!

    Beste Grüsse, Mett

  8. Das der Ursprung im Ruhrpott liegt, wußte ich auch noch nicht. Aber passt! LG Andy

  9. Hackeline

    Bei uns wird kein Igel gemacht sondern ein Schwein. (Es ist ja auch aus Schweinefleisch.) Mit einem Rüssel, mit Augen und Nasenlöcher aus Pfefferkörnern oder Gewürznelken, mit Ohren und Maul aus Gurke oder Wurst und mit einem Ringelschwanz aus Zwiebeln (mit ’nem Kleks Senf drunter). Das Ganze kommmt in ein Bett aus Petersilie.
    Sieht immer ganz lustig aus. Besonders wenn das Schwein geschlchtet wird.
    Hackeline

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  11. Methigel ist mein ding!

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