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Diät für Fleischesser

Donnerstag, 10. Januar 2013 von airportibo

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Das neue Jahr hat begonnen, die Fitness Center platzen plötzlich wieder aus allen Nähten (wie so manche Hose) und auch ich mache mir Gedanken, wie ich ein oder zwei Kilos verlieren könnte. In einem früheren Post hatte ich bereits den Begründer der Fleischdiät vorgestellt. Während wir hier bei Mettsalat.de wohl kein Problem hätten seinem Beispiel zu folgen und uns 12 Monate ausschließlich von Fleisch zu ernähren, kann ich verstehen, dass der Großteil unserer Leser dann doch eher Mischkost vorzieht. Für all diejenigen, die noch dazu vor der Aufgabe stehen, ein paar Pfunde verlieren, aber dennoch nicht auf Fleisch verzichten zu wollen, hier ein paar Tipps:

Wer mit Fleisch ein paar Kilo verlieren will, sollte einige Regeln beachten, die sonst nur ausserhalb der Grillsaison gelten. Grundsätzlich wählen wir bei allen Fleischsorten für eine Diät magere und nur wenig durchwachsene Stücke. Also genau das Gegenteil von dem, was wir besonders gern auf den Grill legen. Hier eignen sich mageres Rind- und Schweinefleisch ebenso wie Puten- oder Hähnchenfleisch und mageres Kalbs-, Lamm- oder Wildfleisch.

Auch wenn es schwer fällt, pro Tag sind nicht mehr als 100-125 Gramm Fleisch drin, wenn man abnehmen will. Besser noch den Fleischverzehr auf 2-3 Mahlzeiten pro Woche reduzieren (Was schreibe ich da, bin ich wahnsinnig?), reine Fleischdiäten ausgenommen. Um den Fettanteil einer Mahlzeit, der durch die Wahl von magerem Fleisch möglichst gering gehalten wurde, nicht durch falsche Zubereitung wieder zu erhöhen, verzichten wir beim Garen möglichst auf die Zugabe von Bratfett. Die Zubereitung auf einem Grillrost ist natürlich ideal, da hier auf Bratfette verzichtet werden kann. Der Nachteil ist allerdings, dass mageres Fleisch dabei schnell austrocknet. Das lässt sich verhindern, indem man das Fleisch in Alufolie packt und es unter Zugabe von Gewürzen und Kräutern im eigenen Saft schmoren lässt. Auch Bratschläuche eignen sich sehr gut, um Fleisch fettarm und schmackhaft zu garen, ohne Gefahr zu laufen, dass es austrocknet. Für diese Art der Fleischzubereitung ist der Backofen dem Grill allerdings vorzuziehen.

Achtet man auf die Qualität des Fleisches (mager), kann man auch ohne strenge Diäten abnehmen. Wenn man die tägliche Fleischration mit Salat und Gemüse kombiniert, auf Fett und Sahne bei der Zubereitung verzichtet und Salz nur spärlich verwendet und stattdessen auf den großen Kräutergarten der Natur zurückgreift, könnte es sogar noch gut schmecken. Zuviel Salz bindet Wasser im Körper, was insgesamt nicht gesund und während einer Diät noch weniger hilfreich ist. Außerdem trocknet zu viel Salz das Fleisch gleichzeitig aus. Am besten erst nach dem Garen würzen.

Hat noch jemand Tipps? Über ein paar Kommentare würden wir uns sehr freuen!

Foto: Malias

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Frohe Weihnachten 2012

Sonntag, 23. Dezember 2012 von Mettigel

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Hey ihr Lieben Mettsalat-Leser,

wir bedanken uns für die Treue in 2012 und wünschen Euch eine tolle Weihnachtszeit!
Lasst Euch die Gans, Ente, Fondue, Racelette oder die Bockwurst mit Kartoffelsalat schmecken!

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Airportibo & Mettigel

 

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Weihnachtsplätzchen aus Hackfleisch

Montag, 10. Dezember 2012 von airportibo

20 Kommentare

“… aufgefrischt aber immer noch gut! Ein Muss für dieses Jahr Weihnachten … und schmeckt auch zu Karneval!

Bekanntlich ist ja bald Weihnachten und ich dachte mir, es wäre doch schön ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen. Mettsalat wäre nicht Mettsalat, wenn wir einfach klassische Plätzche nachbacken würden. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen ein eigenes Rezept für Weihnachtsplätzchen zu kreieren, nämlich mit Hackfleisch!

Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen sind natürlich aus Mett

Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen sind natürlich aus Mett

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf Hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine weltweite Premiere ist! Zumindest habe ich nirgends im Netz ein Rezept für Weihnachtsplätzchen aus Hackfleisch gefunden. Ich taufe sie deshalb auf “Mettsalatplätzchen Berliner Art”.

Die Zutaten

  • 750g gemischtes Hackfleisch
  • 75g Mehl
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • Paprika-Pulver
  • Senf
  • Glatte Petersilie
  • BBQ Sauce
  • Butterschmalz

Zur Zubereitung:

Zunächst die Zwiebel in Würfel schneiden und in etwas Butterschmalz glasig dünsten. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Ei, Senf, Papprikapulver und den Zwiebeln gut vermischen und abschmecken. Nun fügen wir das Mehl und die kleingeschnittene Petersilie hinzu. Den Teig wieder gut durchkneten. Die Hackfleischmasse auf der Arbeitsplatte ausrollen und mit Stechformen die Weihnachtsplätzchen ausstechen.

Mit Stechformen bringen wir das Mett in Form

Mit Stechformen bringen wir das Mett in Form

Die Plätzchen werden besonders saftig, wenn der Teig auf ca. 1 cm Dicke ausgerollt wird. Abschließend werden die Hackfleischplätzchen noch mit BBQ-Sauce bestrichen, bevor sie bei 150 Grad für etwa 20 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene gebacken werden.

Nun müssen wir sie nur noch abkühlen lassen und fertig! Die Weihnachtsplätzchen aus Mett schmecken ausgezeichnet und passen auch gut auf jedes Buffet!

Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen schmecken lecker!!!

Die Mettsalat Weihnachtsplätzchen schmecken lecker!!!

Und damit beim Nachkochen nichts schief geht, hier noch das passende Video aus unserer Mettsalat Kochschule:

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Abgrillen oder durchgrillen?

Sonntag, 11. November 2012 von Tyni3683

5 Kommentare

Eine absolute Grundsatzfrage: Abgrillen oder durchgrillen?

Ich bin ja ein klarer Befürworter des Durchgrillens! Ich könnte mich nicht nur auf ein paar Monate im Jahr beschränken, da würde meine Grillleidenschaft glatt vor die Hunde gehen!

Steak mit Folienkartoffel, Drunken Chicken oder Spanferkel schmeckt im Winter genauso gut wie im Sommer. Warum sonst findet man schließlich auch auf jedem Weihnachtsmarkt mindestens einen Grillstand?

Entscheidend sind meiner Meinung nach die Beilagen: Statt Frühlingszwiebeln, Tomaten und Kartoffelsalat gibt es dann halt mal eher Champignons, Zucchini und Folienkartoffeln oder oder oder…. Eigentlich bekommt man heutzutage ohnehin zu jeder Jahreszeit fast alles, was das Herz begehrt im Supermarkt.
Statt sommerlich-frischer Saucen ist mir im Herbst und Winter eher nach etwas winterlicheren Nuancen: Apfel-Whiskey,  Cranberry – Klassiker wie BBQ- oder Knoblauchsaucen gehen meiner Meinung nach immer…

Ich bin übrigens nicht der Einzige, der ganz stark Partei für das Druchgrillen ergreift. Heinz Ketchup unterstützt alle Durchgriller mit einem aktuellen Gewinnspiel:

Heinz_grillt_durch

Was meint ihr? Seid ihr diejenigen, die auch noch mit Schal, Mütze und Handschuhen am Grill stehen oder gehört ihr eher zu denjenigen, die ihren Grill schon längst im Keller verstaut haben? Mitmachen lohnt sich…

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Krustenbraten Rezept (Schweinebraten)

Sonntag, 4. November 2012 von airportibo

9 Kommentare

Wie macht man eigentlich einen Krustenbraten? In der Vergangenheit hatten wir ja schon über das Fränkische Schäufele (den Ferrari unter den Schweinebraten) und den gefüllten Schweinebraten berichtet. Da wird es höchste Zeit für den Oberbayerischen Klassiker, den Krustenbraten.

Krustenbraten SchweinebratenFoto:HGruber

Die Zutaten für den Krustenbraten

Für 6 Portionen
1 1/2 kg Schweinerücken mit Schwarte
1/2 Liter Geflügelbrühe
500 Gramm Schalotten
150 ml Rotwein
2 Teelöffel Tomatenmark
200 Gramm Tomaten
1 Knoblauchzehe
2 Möhren
1 Knollensellerie
1 Stange Lauch
1 Petersilienwurzel
1/2 Teelöffel Ganzer Kümmel
1/2 Teelöffel Oregano
Pflanzenöl
Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Als erstes reiben wir das Fleisch von allen Seiten gründlich mit etwas Pflanzenöl, Salz und Pfeffer ein. In der Zwischenzeit können wir schon mal den Backofen auf 130-140 Grad vorheizen. Am Besten kauft man sich einen Bräter, in dem man nun das Fleisch von allen Seiten – außer der Schwarte – scharf aber kurz anbrät. Bevor es zu brenzlig wird, mit der Brühe ablöschen und den Schweinebraten mit der Schwarte nach unten wenden. Wichtig dabei ist, dass die Schwarte komplett mit Brühe bedeckt ist, im Zweifelsfall noch etwas nachgeben. Nun ab in den Ofen mit dem guten Stück!

Während der Braten für ca. eine Stunde im Ofen gart, haben wir genug Zeit die Schalotten zu schälen, sowie die Karotten, den Sellerie, die Petersilienwurzel und den Lauch zu putzen und in Würfel zu schneiden.

Nach besagter Stunde kümmern wir uns um die Soße. Dafür lagern wir erstmal den Inhalt des Bräters aus (z.B. in eine Schüssel oder einen Topf), denn darin dünsten wir jetzt das Wurzelgemüse mit etwas Öl an. Das Tomatenmark dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Soblad sich die Soße etwas verdickt hat, können wir auch wieder den Bratenfond zurückgiepen und den Krustenbraten – diesmal mit der Schwarte nach oben – auf dem Gemüse betten. Knoblauch, Tomaten, Kümmel und Oregano dazugeben.

Jetzt kommen wir in die heiße Phase, sprich, wir drehen den Ofen auf 160 Grad hoch. In regelmäßigen Abständen mit etwas Bier übergießen. In der Regel braucht der Krustenbratne jetzt noch ca. 30 Minuten. Ich vertraue hier lieber auf mein Bratenthermometer.

Die letzten 15 Minuten sind für die schöne Kruste wichtig. Hierfür schalten wir auf die Oberhitze (220 Grad) und passen gut auf, dass uns nichts anbrennt. Sobald die Schwarte Blasen schlägt sind wir bereit zum Servieren. Nur noch die Soße durch ein Sieb in einen Topf abgießen und den Krustenbraten in Scheiben schneiden.

Als Beilage eignen sich am Besten rohe Kartoffelklöße und Krautsalat (manchmal auch Blaukraut).


Ich gebe 5.0 Sterne auf Basis
1 (meiner) Meinung :)

Guten Appetit!

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